Im Rahmen des Installationsvorgangs fordert das Telefon Dateien von einem Dateiserver an. Mithilfe von DHCP wird die Adresse des Dateiservers als Teil der DHCP-Antwort vom DHCP-Server bezogen. Die Adresse des Dateiservers wird im Rahmen des statischen Adressierungsvorgangs ins Telefon eingegeben.
Die Dateiserveroptionen sind:
Bei IP500 V2-Systemen kann die systemeigene Speicherkarte von IP Office als Dateiquelle verwendet werden. Dies ist die empfohlene Option. Sie kann für bis zu 50 Telefone verwendet werden.
Bei IP Office Server Edition-Systemen kann der systemeigene Datenträger als Quelle für die von den Telefonen verwendeten Dateien für die vollständig unterstützte Telefonkapazität des Systems genutzt werden.
HTTP-Umleitung kann verwendet werden, um zuzulassen, dass ein separater Server die Binärdateien für Telefone der Serien 9608, 9611, 9621 und 9641 bereitstellt, während das IP Office-System alle anderen Dateien bereitstellt.
Die IP Office Manager-Anwendung kann auch als Dateiserver für bis zu 5 Telefone fungieren. Wenn die Optionen oben nicht akzeptabel sind oder nicht den Kapazitätsanforderungen des Systems entsprechen, ist ein HTTP-Dateiserver einer Drittpartei erforderlich. Die benötigten Firmware-Dateien für das Telefon müssen auf diesen Server übertragen werden.