SIP-Geräte mit mehreren Leitungen |
Einige SIP-Geräte können mehrere separat konfigurierte Leitungen oder Benutzerkonten unterstützen. Bei Verwendung mit einem IP Office-System sind für jede SIP-Leitung eine separate IP Office-SIP-Nebenstelle einschließlich Benutzer und Lizenz erforderlich. Bitte beachten Sie, dass sich dies auf ein SIP-Gerät bezieht, das mehrere gleichzeitige Anrufe selbst bewältigen kann, und nicht auf eines, das mehrere Anrufe durch Halten im IP Office oder durch Anklopfen beim IP Office behandelt. Für letztere begrenzt IP Office SIP-Geräte von Drittanbietern auf maximal 6 gleichzeitige Anrufe. |
IP Office ist SIP-Registrar und SIP-Proxy: |
Auf SIP-Nebenstellengeräten werden getrennte Einstellungen für den SIP-Registrar und den SIP-Proxyserver konfiguriert. Bei SIP-Geräten, die Verbindungen zu einem IP Office-System herstellen, wird die IP-Adresse von LAN1 bzw. LAN2, in dem der SIP-Registrar aktiviert ist, für beide Einstellungen verwendet. |
SIP-Codec-Auswahl: |
Anders als H.323-IP-Geräte, die immer mindestens einen G.711-Codec unterstützen, unterstützen SIP-Geräte keinen einheitlichen Audio-Codec. Deshalb muss sichergestellt werden, dass SIP-Geräte so konfiguriert werden, dass sie mindestens einem für das System konfigurierten Systemcodec entsprechen. |
G.723/G.729b: |
Diese Codecs sind auf Linux-basierten IP Office-Systemen nicht verfügbar. Sie werden auf IP500 V2-Systemen mit VCM-Kanälen unterstützt. |
Gleichzeitige Anrufe: |
SIP-Nebenstellen von Drittanbietern sind standardmäßig auf 6 gleichzeitige Anrufe beschränkt. Dies kann jedoch ggf. angepasst werden, indem der Nebenstelle zusätzliche Lizenzen für Endgeräte von Drittanbietern zugeteilt werden. Siehe Anrufkapazität bei SIP-Telefonen von Drittanbietern. |