Im Rahmen des Installationsvorgangs fordern die IP-Telefone von Avaya Dateien von einem Dateiserver an. Bei einer Installation mit DHCP wird die Adresse des Dateiservers als Teil der DHCP-Antwort bezogen. Bei einer statischen Installation wird die Adresse des Dateiservers im Rahmen des statischen Adressierungsvorgangs ins Telefon eingegeben.
Die Dateiserveroptionen sind:
IP500 V2-Systeme können ihre eigene Speicherkarte verwenden, um für bis zu 50 IP-Telefone als Dateiserver zu fungieren.
Linux-basierte IP Office-Server können als Dateiserver für die vollständige Systemkapazität der Telefone fungieren. Die unterstützte Rate der Zustellung aktualisierter Firmware hängt jedoch wie folgt vom Servertyp ab:
Dell R260: 100 Telefone pro 50 Minuten.
Dell R660: 300 Telefone pro 50 Minuten.
Virtuell: Bis zu 300 Telefone pro 50 Minuten.
Bei größeren Zahlen von Telefonen können Sie einen separaten HTTP/HTTPS-Dateiserver eines Drittanbieters verwenden. Bei Verwendung eines separaten Dateiservers können Sie IP Office auf eine der folgenden Arten konfigurieren:
Verwenden Sie eine HTTP-Umleitung, um Telefondateien wie Einstellungen und Sprachdateien bereitzustellen und gleichzeitig Anfragen nach Softwaredateien automatisch an den separaten Dateiserver umzuleiten. Dadurch können die Telefone weiterhin automatisch generierte IP Office-Dateien verwenden.
Leiten Sie Anfragen für alle Telefondateien um.
Für die Telefone Avaya H175 und Vantage ist immer ein separater HTTP/HTTPS-Dateiserver eines Drittanbieters für das Hosting und die Zustellung der Firmware notwendig. Sie können Einstellungsdateien, einschließlich automatisch generierter Einstellungsdateien, vom IP Office-System als Dateiserver akzeptieren, aber das System leitet ihre Anfrage nach Firmware-Dateien an die konfigurierte IP-Adresse des HTTP-Servers- oder HTTP-Server-URI-Adresse des Systems weiter.