Upgrade-Richtlinie

Zuletzt aktualisiert : May 03, 2024 |

Sowohl Minor- als auch Major-Upgrades werden unterstützt.

Minor-Upgrades

  • Ein Minor-Upgrade ist ein Upgrade von einer Version auf die nächste Version einer Serie, einschließlich Service Packs (SP).

  • Bei einem Minor-Upgrade sind keine Eingriffe vor oder nach dem Upgrade (z.B. Export oder Import von Datenbanken oder Zurücksetzen der Konfiguration) notwendig. Vor einem Upgrade muss jedoch vorsichtshalber immer ein vollständiges Server-Backup durchgeführt werden.

Major-Upgrades

  • Folgende Upgrades sind Major-Upgrades:

    • Upgrade auf ein Feature Pack (FP) derselben Serie, zum Beispiel von R11.1 auf R11.1 FP3.

    • Upgrade von einer Serie zur nächsten Serie, zum Beispiel von R10.0 auf R11.0.

  • Ein Major-Upgrade kann vor und nach dem Upgrade weitere Aktionen erfordern. Zum Beispiel einen Datenbank-Export/Import, das Zurücksetzen der Konfiguration usw.

Upgrades mit verfügbaren Patches

Gepatchte Major- und Minor-Upgrades werden unterstützt. Abhängig von der gepatchten Komponente kann der Ablauf jedoch vom Standard abweichen.

  • Bevor Sie eine Aktion ausführen, lesen Sie alle Hinweise zum Patch, die vom Herausgeber des Patches veröffentlicht wurden.

  • Sie müssen alle Patches vor dem Upgrade zurücksetzen. Dies ist erforderlich, wenn der Primäre Server Edition-Server gepatcht ist. Andernfalls schlägt die Aktualisierung der Lösung fehl.

  • Danach kann das Upgrade mit der normalen Vorgehensweise zur Aktualisierung durchgeführt werden. Dies umfasst auch das Anfertigen einer Sicherung.

  • Wenn nach dem Upgrade der ursprüngliche oder ein aktualisierter Patch erneut angewendet werden muss, wenden Sie diesen im Einklang mit den Patch-Anweisungen an.

  • Erstellen Sie eine Datensicherung, nachdem Sie die Patches angewendet haben.

Aktualisierungslizenzen

  • Für das Upgrade auf eine neue Versionsserie ist eine Software-Upgrade-Lizenz erforderlich. Zum Beispiel von R10.0 auf R11.0. Sie können die Upgrade-Lizenz vor einem Upgrade hinzuzufügen.

  • Für das Upgrade innerhalb einer Release-Serie (auch Feature Packs in der Serie) ist keine Software-Upgrade-Lizenz erforderlich. Zum Beispiel von R11.1 auf R11.1 FP2.

  • Ab R10.0 werden nur noch PLDS-Lizenzen verwendet. ADI-Lizenzen werden in R10 nicht mehr unterstützt.

  • Versionen vor IP Office R11 haben Avaya WebLM R7 unterstützt, das eine 12-stellige Host-ID verwendet hat. IP Office Version 11 unterstützt Avaya WebLM R7.1 mit seiner 14-stelligen Host-ID.

    • Auf aktualisierten Systemen wurde der alten Host-ID das Suffix „03“ angefügt. Kunden, die ein IP Office-Update von vorherigen Versionen vornehmen, müssen vor dem Upgrade eine Upgrade-Lizenz mit 12-stelliger Host-ID beantragen.

  • Wenn Sie für IP Office Server Edition ein Update von R10 auf R11 vornehmen, wird das WebLM-Kennwort automatisch auf das Standardkennwort weblmadmin zurückgesetzt.

Konfigurationsdaten aktualisieren

Konfigurationsdaten für die IP Office-Komponente werden automatisch aktualisiert, wenn die neue Version zum ersten Mal ausgeführt wird. Das trifft sowohl auf Minor als auch auf Major-Upgrades zu. Typischerweise werden neue Attribute auf einen Defaultwert gesetzt, obwohl dies in einigen Fällen überschrieben wird. Konsultieren Sie die Versionshinweise der Version, auf die Sie aktualisieren möchten.

Aktualisierung der IP500 V2-Erweiterungssysteme auf Version 9.1

Vorhandene IP500 V2-Erweiterungssysteme, die mit einer niedrigeren Version als 8.1.1.0 betrieben werden, müssen vor der Aktualisierung auf 9.1 zunächst auf 8.1.1.0 (oder höher) oder 9.0 (beliebige Version) aktualisiert werden. Die Aktualisierungslizenzen für R9.1 gelten auch für die älteren Versionen.

Anzeigen von Anwendungsservern in Web Manager nach dem Upgrade auf Version 10

Nach dem Upgrade auf Version R10 werden Anwendungsserver nicht auf der Seite Lösung in Web Manager angezeigt. Sie müssen manuell hinzugefügt werden.

  1. Klicken Sie in Web Manager auf der Seite Lösung auf Lösungseinstellungen > Anwendungsserver > Hinzufügen.

  2. Geben Sie im Fenster Anwendungsserver hinzufügen die IP-Adresse des Anwendungsservers ein.