Weitere Informationen zur Sicherheit finden Sie im Handbuch AvayaIP Office™ Platform Sicherheitsrichtlinien.
Plattform
Das IP Office for Linux-Betriebssystem basiert auf Red Hat Enterprise Linux, das noch mehr Robustheit für alle Komponenten bietet.
Das Betriebssystem von Erweiterungssystem Server Edition (L) wurde für IP Office entwickelt. Das Betriebssystem bietet einfache Handhabung, Stabilität und Zuverlässigkeit.
Das Betriebssystem von Erweiterungssystem Server Edition (V2) wurde für IP Office entwickelt. Das Betriebssystem bietet einfache Handhabung, Stabilität und Zuverlässigkeit.
Sichere Komponenten:
Software-Sicherheits-Engine für alle Komponenten.
Hardware-Sicherheits-Engine für Office Erweiterungssystem Server Edition (V2).
Internal Access Control Engine überwacht externe Dienstanfragen und interne Anwendungen.
Manager
Transport Layer Security (TLS) sichert die Kommunikation zwischen IP Office Manager und IP Office und deaktiviert unsichere Chiffren.
Bietet umfassende Benutzerkonto- und Kennwortkontrolle.
PKI-Trust-Domain kann aktiviert werden.
Das System generiert eine Warnmeldung, wenn Standard-Administratorkennwörter verwendet werden. Das System benachrichtigt bei Alarmen oder fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.
Das System zeichnet alle Zugriffe im Auditpfad auf.
Ungenutzte Dienste wie HTTP können deaktiviert werden.
Administrator-Benutzerkonten
Die Administrator-Benutzerkonten kontrollieren:
Kennwortkomplexität
Kennwort-Verlauf (nur Administrator-Konten)
Kennwortänderung bei nächster Anmeldung
Sperrung durch Inaktivität oder fehlgeschlagene Anmeldung
Datum und Uhrzeit, an dem das Konto abläuft (nur Administrator-Konten)
Single-Sign-On (SSO)
Administrator-Anmeldedaten für Einstellungen der Linux-Plattform werden sicher an Manager, SSA und den Voicemail Pro-Client übertragen.
Bei allen Administrator-Anmeldungen auf allen Komponenten von IP Office einschließlich Voicemail Pro und Avaya one-X® Portal for IP Office werden die Sicherheitseinstellungen von IP Office verwendet.
Serverbenutzerverwaltungsfunktion in Web Manager synchronisiert die Anmeldedaten von Administratoren bei allen Komponenten von IP Office einschließlich Voicemail Pro und Avaya one-X® Portal for IP Office in IP Office Server Edition Solution.
Audit-Trail
Jedes IP Office-System beinhaltet einen Auditpfad, in dem Zugriffsinformationen und Konfigurationsänderungen aufgezeichnet werden.
Auch die Einstellungen der Linux-Plattform beinhalten einen Auditpfad.
Das IP Office-System zeigt den Auditpfad im IP Office Server Edition Manager und SSA an.
Public-Key-Infrastruktur (PKI)
IP Office unterstützt X.509-Zertifikate
Der Server Edition Primary-Server und der Anwendungsserver unterstützen eine integrierte Zertifizierungsstelle.
Der Speicher vertrauenswürdiger Zertifikate kann konfiguriert werden und es steht ein Identitätszertifikat zur Verfügung.
Das System führt über das SCEP-Protokoll (Simple Certificate Enrollment Protocol) ein CSR (Certificate Signing Request) durch.
Das System erstellt ein selbstsigniertes Identifikationszertifikat, das auf alle HTTPS/TLS-Schnittstellen kopiert werden kann.
Flexible Funktionen zur Einrichtung einer Trust-Domain für spezifische Geräte. Erweiterte Vertrauensfunktionen für PKI.
Web-Management-Konsole, Voicemail Pro und Avaya one-X® Portal for IP Office unter Linux unterstützen X.509-Zertifikate, aber nicht PKI.
LAN
Die Server und Expansionssysteme werden umfassend auf Widerstandsfähigkeit gegen Denial-of-Service- und andere Attacken getestet.
Das Erweiterungssystem Server Edition (V2) unterstützt eine konfigurierbare Firewall
Zeitprofile nur für das Erweiterungssystem Server Edition (V2)
Statische NAT und NAPT für das Erweiterungssystem Server Edition (V2)
ICMP-Filter
L2TP/PPP VPN nur für das Erweiterungssystem Server Edition (V2)
Übermittlung von PAP- oder CHAP-Kennwort
Inaktivitäts- oder Quoten-Zeitüberschreitung
IPSec VPN nur für das Erweiterungssystem Server Edition (V2)
Endpunkte
Benutzername, PIN, Kennwort oder Anmeldecode sind in der IP Office-Konfiguration gespeichert und können über den IP Office Server Edition Manager verwaltet werden.
Für Einstellungen oder Firmware-Upgrades kann HTTP oder HTTPS verwendet werden.
Anrufe können nur bei Anmeldung getätigt werden
Anrufsperre
Über die Anmeldenamen oder Kontocodes lassen sich flexible Anrufsperrfunktionen für interne, lokale, nationale oder internationale Anrufe für jeden Benutzer und jedes System konfigurieren.
Diese Einstellungen können nicht durch Kurzwahlen, Weiterleitungen und Konferenzen umgangen werden.
Über den IP Office Server Edition Manager können Anrufe von Amtsleitung zu Amtsleitung aktiviert werden. Anrufe von Amtsleitung zu Amtsleitung sind standardmäßig deaktiviert.
SIP-Amtsleitungskonfiguration für eingehende Anrufe muss mit URIs übereinstimmen.
Mit SMDR (CDR) kann der gesamte Anrufverlauf aufgezeichnet werden.
Voicemail Pro-Client
Für die Benutzeranmeldung kann eine PIN (Personal Identification Number) festgelegt und konfiguriert werden.
Die Änderung der PIN kann bei der ersten Anmeldung erzwungen werden.