Session Initiation Protocol-Amtsleitungen

Zuletzt aktualisiert : Apr 23, 2019 |
IP Office verwendet Session Initiation Protocol (SIP)-Amtsleitungen, damit die Benutzer die Telefoniedienste von Internetdienstanbietern (ISPs) nutzen können. In vielen Fällen bieten die Telefoniedienste große Einsparungen verglichen mit der traditionellen Leitungsvermittlung. Avaya bietet zur Unterstützung des SIP-Dienstanbieters ein SIP-Compliance-Testprogramm (GSSCP), um den Betrieb von IP Office mit dem SIP-Amtsleitungsangebot des ISP zu testen. Weitere Informationen zum SIP-Compliance-Testprogramm (GSSCP) von Avaya finden Sie unter https://www.devconnectprogram.com/site/global/compliance_testing/overview/index.gsp.
Prolog-Informationen
Mit der IP Office-Lösung können alle Benutzer unabhängig vom Telefontyp SIP-Anrufe tätigen und empfangen. SIP-Leitungen werden in IP Office wie jede andere Leitung behandelt. Daher müssen eingehende und ausgehende Anrufe über das Anrufrouting und die Gebührenkontrolle verwaltet werden.
Für die SIP-Leitungen müssen Sprachkomprimierungskanäle durch die Installation von VCM-Modulen in der Steuereinheit bereitgestellt werden. Es wird eine Lizenz für die maximal erforderlichen gleichzeitigen SIP-Anrufe benötigt. Es werden bis zu 128 simultane Gespräche unterstützt.
IP Office unterstützt auch das T38-Protokoll, das Fax-over-IP ermöglicht.
Für SIP-Leitungssysteme gibt es mehrere mögliche Netzwerktopologien; siehe die nachstehenden Abbildungen:
Abbildung: Dienstanbieter mit Avaya Session Border Controller (empfohlen)
Abbildung: Direktverbindung vom zweiten Ethernet-Anschluss mit dem Internet über einen DMZ-Anschluss am Router
Damit diese Konfiguration sicher ist, fängt die IP Office-Firewall alle Pakete mit Ausnahme von SIP ab.
Abbildung: Verbindung zu ITSP über NAT mit STUN-Servern von Drittanbietern
Abbildung: Verbindung zu ITSP über einen Router mit ALG zur Behebung von Problemen mit NAT