Einrichtungsassistent: VoIP

Zuletzt aktualisiert : Feb 14, 2023 |
Prolog-Informationen
Sie können diesen Bereich verwenden, um den H323-Gatekeeper- und SIP-Registrar-Support für jede LAN-Schnittstelle des Systems zu konfigurieren.

LANs

Feld
Beschreibung
LAN auswählen
Verwenden Sie diese Steuerung, um zwischen der Konfiguration von LAN1 und LAN2 zu wechseln.

H.323 Gatekeeper

Diese Einstellungen beziehen sich auf die H.323-Nebenstellenunterstützung, die vom System im derzeit ausgewählten LAN bereitgestellt wird.
Feld
Beschreibung
H.323-Gatekeeper aktivieren
Standard = Aus
Wenn diese Option aktiviert ist, unterstützt das System H.323-Amtsleitungs- und Nebenstellenverbindungen im LAN.
H.323-Signalisierung über TLS
Standard = deaktiviert. Für gehostete Bereitstellungen gilt Standard = Bevorzugt.
Bei aktivierter Option wird TLS verwendet, um die Registrierungs- und Rufsignalisierungsverbindungen zwischen IP Office und Endpunkten zu sichern, die TLS unterstützen. Folgende H.323-Telefone unterstützen TLS: 9608, 9611, 9621 und 9641 mit Firmware-Version 6.6 oder höher.
Wenn aktiviert, werden die Zertifikatinformationen in der Datei 46xxSettings.txt auf IP Office konfiguriert und automatisch auf das Telefon heruntergeladen. Wenn IP Office vom Telefon die Anforderung eines Identitätszertifikats erhält, durchsucht IP Office den Speicher vertrauenswürdiger Zertifikate und findet die Stamm-CA, die das Zertifikat ausgestellt hat. IP Office stellt die Stamm-CA dann als automatisch generierte Zertifikatsdatei unter dem Namen Root-CA-xxxxxxxx.pem bereit.
Informationen über IP Office-Zertifikate finden Sie unter SicherheitZertifikate.
Sie haben folgende Optionen:
  • Deaktiviert: TLS wird nicht verwendet.
  • Bevorzugt: TLS wird bei Verbindungen mit Telefonen verwendet, die TLS unterstützen.
  • Erzwungen: TLS muss verwendet werden. Wenn das Telefon TLS nicht unterstützt, wird die Verbindung zurückgewiesen.
    Bei Festlegung auf Erzwungen ist die Einstellung Signalisierungs-Port für Remote-Anruf deaktiviert.
Bei aktivierter TLS-Sicherheit (Erzwungen oder Bevorzugt) wird die Aktivierung einer entsprechenden Verbindungssicherheitsstufe unter SystemeinstellungenSystemVoIP-Sicherheit empfohlen.
H.323-Remote-Nebenstelle aktivieren
Standard = Aus
Das System kann so konfiguriert werden, dass es Remote H.323-Nebenstellen dann unterstützt, wenn im Verbindungspfad NAT verwendet wird. Das könnte der Fall sein, wenn IP Office sich hinter einem firmeninternen NAT/Firewall-Router und/oder das H.323-Telefon hinter einem in der Wohnung installierten Router befindet, bei dem NAT aktiviert ist.
Derzeit werden nur die Telefone der Serie 9600 als H.323-Remote-Nebenstellen unterstützt.
Signalisierungs-Port für Remote-Anruf
Standard = 1720
Der Anrufsignalisierungsport, der für Remote-H.323-Nebenstellen verwendet wird.
Nebenstelle autom. erstellen
Standard = Aus
Wenn diese Option aktiviert ist, erstellt das System automatisch einen Nebenstelleneintrag in seiner Konfiguration, um auf die erfolgreiche Registrierung durch ein H.323-IP-Telefon zu reagieren.
  • Diese Einstellung wird 24 Stunden nach Aktivierung automatisch ausgeschaltet.
Kennwort
Standard = Leer
Wenn festgelegt, wird das Kennwort für die Nebenstellenregistrierung mithilfe der automatischen Erstellung festgelegt. Wenn das Feld leer gelassen wird, wird die Systemeinstellung Standard-Nebenstellenkennwort des verwendet.
Benutzer autom. erstellen
Standard = Aus
Wenn diese Option aktiviert ist, bewirkt die automatische Erstellung eines H.323-Nebenstelleneintrags in der Systemkonfiguration auch die automatische Erstellung eines entsprechenden Benutzereintrags für die Nebenstelle.

SIP-Amtsleitungen

Feld
Beschreibung
SIP-Amtsleitungen aktivieren
Standard = ein.
Diese Einstellung ermöglicht die Unterstützung von SIP-Amtsleitungen. Hierfür ist auch die Eingabe von Lizenzen für SIP-Leitungskanäle erforderlich.
Wenn SIP-Amtsleitungen aktivieren aktiviert wird, können die Einstellungen für RTP Portnummernbereich (NAT) konfiguriert werden.

SIP-Registrar

Diese Einstellung bezieht sich auf die Unterstützung von SIP-Nebenstellen im ausgewählten LAN.
Feld
Beschreibung
SIP-Registrar aktivieren
Standard = Aus
Wird verwendet, um die Systemparameter für das IP Office-System festzulegen, das als Stelle für die SIP-Registrierung von SIP-Endgeräten dient. Separate SIP-Registrare können auf LAN1 und LAN2 konfiguriert werden. Für die Registrierung eines SIP-Endgerätes muss eine Lizenz für IP-Endgeräte zur Verfügung stehen. SIP-Endgeräte unterliegen zudem weiterhin den Kapazitätsgrenzen für Nebenstellen im IP Office-System.
Nst/Benutzer automatisch erstellen
Standard = aus.
Das Feld zur Einrichtung von automatischer Erstellung von Nebenstellen für SIP-Telefone, die sich beim SIP-Registrar registrieren. Wenn diese Option ausgewählt ist, werden Sie vom System aufgefordert, das Kennwort einzugeben und zu bestätigen, dass es für die anschließende automatische Erstellung von Nebenstellen verwendet werden soll.
  • Diese Einstellung wird bei Systemen, die auf die Nutzung von WebLM-Serverlizensierung konfiguriert sind, nicht unterstützt.
  • Aus Sicherheitsgründen werden alle Einstellungen für automatisches Erstellen, die auf „Ein“ festgelegt sind, nach 24 Stunden automatisch auf „Aus“ gesetzt.
SIP-Remote-Nebenstelle aktivieren
Standard = aus.
Das System kann so konfiguriert werden, dass es Remote SIP-Nebenstellen dann unterstützt, wenn auf dem Verbindungspfad NAT verwendet wird. Das könnte der Fall sein, wenn IP Office sich hinter einem firmeninternen NAT/Firewall-Router und/oder das SIP-Telefon hinter einem in der Wohnung installierten Router befindet, bei dem NAT aktiviert ist.
  • Diese Option kann nicht gleichzeitig auf LAN1 und LAN2 aktiviert werden.
  • In dieser Hilfe-Datei kann nicht darauf eingegangen werden, wie diese Option verwendet wird und wie externe Geräte von Drittanbietern zu konfigurieren sind, damit sie ordnungsgemäß interagieren.
In Fällen, in denen die öffentliche IP-Adresse des firmeninternen Routers unbekannt ist, sollten die Netzwerktopologie-Einstellungen des LANs für die Konfiguration eines STUN-Servers verwendet werden. Wenn SIP-Remote-Nebenstelle aktivieren aktiviert wird, kann Folgendes konfiguriert werden:
  • die Einstellungen Remote-UDP-Port, Remote-TCP-Port und Remote-TLS-Port
  • die Einstellung Portnummernbereich (NAT)
SIP-Domänenname
Standard = leer
Dieser Wert wird von SIP-Endpunkten zur Registrierung im IP Office-System verwendet. SIP-Endpunkte registrieren sich im IP Office unter Verwendung ihrer SIP-Adresse, die aus ihrer Telefonnummer und der IP Office SIP-Domäne besteht. Da IP Office keine Anrufe von nicht autorisierten Instanzen erlaubt, muss die SIP-Domäne nicht auflösbar sein. Die SIP-Domäne sollte jedoch aus Sicherheitsgründen mit FQDN (Fully Qualified Domain Name) verknüpft sein. Der Eintrag sollte dem Domänensuffix des unten aufgeführten SIP-Registrar-FQDN entsprechen, in diesem Fall also example.com. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird bei der Registrierung die LAN 1-, LAN 2- oder die öffentliche IP-Adresse verwendet.
Hinweis:
Bei Avaya SIP-Telefonen, die für Resilienz verwendet werden, muss der SIP-Domänenname für alle Systeme, die Resilienz bereitstellen, gleich lauten.
FQDN des SIP-Registrars
Standard = leer
Der Fully Qualified Domain Name, an den der SIP-Endpunkt Registrierungsanforderungen sendet Beispiel: sbc.example.com
  • Dieser FQDN wird auch für Avaya Cloud Services und Avaya-Push-Benachrichtigungsdienste verwendet.
Das Kunden-DNS muss diesen FQDN in eine IP-Adresse auflösen, die an IP Office weiterleitet. Das heißt:
  • Bei lokalen Nebenstellen an die IP-Adresse des IP Office-LAN.
  • Bei Remote-Nebenstellen an die externe IPv4-Adresse der Avaya SBC- oder Kunden-Firewall, die an IP Office weiterleitet.