Ändern der Codec-Standardpräferenzen des Systems

Zuletzt aktualisiert : Nov 26, 2021 |
Standardmäßig verwenden alle zur Konfiguration hinzugefügten VoIP-Nebenstellen die Codec-Standardpräferenzen des Systems. Dies ist daran zu erkennen, dass die Codec-Auswahl-Einstellungen einer IP-Amtsleitung oder Nebenstelle auf Systemstandard eingestellt ist.
Für die meisten Installationen müssen diese Einstellungen nicht geändert werden. Die Erklärung dient nur dem Verständnis, wie die Optionen festgelegt und vom System verwendet werden.
  • Zwar lassen sich die Codec-Einstellungen für eine einzelne Amtsleitung oder Nebenstelle anpassen, doch die Verwendung der Standardeinstellungen des Systems wird dringend empfohlen, damit für die bei beliebigen Anrufen beteiligten Amtsleitungen und Nebenstellen dieselben Codecs verwendet werden. Auf diese Weise werden möglichst wenige zusätzliche Systemressourcen wie VCM-Kanäle verwendet. Das ermöglicht den Einsatz von Optionen wie Direktverbindungen während Anrufen.
Prolog-Informationen
  1. Nutzen Sie entweder IP Office Manager oder IP Office Web Manager im Offlinemodus, um die Systemkonfiguration zu laden.
  2. Wählen Sie SystemSystem oder SystemeinstellungenSystem aus.
  3. Wählen Sie VoIP.
    ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
    SCHRITTERGEBNIS:
  4. Im Abschnitt STANDARD-CODEC-AUSWAHL wird die Standardreihenfolge der Codec-Präferenzen festgelegt. Diese wird von allen IP-Nebenstellen und -Leitungen (H.323 und SIP) des Systems verwendet, deren Codec-Auswahl-Einstellung auf Systemstandard eingestellt ist. Dies ist die Standardeinstellung für alle neu hinzugefügten IP-Nebenstellen und Leitungen.
    ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
    • Die Verfügbare Codecs-Liste zeigt die vom System unterstützten Codecs an.
      • G.723/G.729b: Diese Codecs werden nur auf IP500 V2-Systemen unterstützt.
      • Opus: Dieser Codec wird von IP500 V2-Systemen nicht unterstützt.
    • Anders als H.323-IP-Geräte, die immer mindestens einen G711-Codec unterstützen, unterstützt die SIP-Geräte keinen einzigen gängigen Audio-Codec. Deshalb muss sichergestellt werden, dass SIP-Geräte so konfiguriert werden, dass sie mindestens einem für das System konfigurierten Systemcodec entsprechen.
    • Bei Systemen mit B199-Telefonen wirkt sich der für Anrufe verwendete Codec auf die maximale Anzahl der Teilnehmer aus, die in vom Telefon gehosteten Konferenzen unterstützt werden. Siehe Hinweise zu B199.
    • Durch die Abwahl eines Codecs wird dieser Codec automatisch aus allen Zeilen-, System- oder Nebenstellen-Codeclisten entfernt, die ihn verwenden.
  5. Ändern Sie diese Einstellungen bei Bedarf, und speichern Sie dann die Konfiguration im System.