Multisite-Netzwerk

Zuletzt aktualisiert : Apr 26, 2023 |
Wenn IP Office-Systeme über IP oder paketierte Netzwerke verbunden werden, optimiert Small Community Networking (SCN) die Transparenz der Funktionen. Diese Netzwerke können bis zu 1.000 Benutzer an 32 Standorten unterstützen.
Prolog-Informationen
IP Office unterstützt die folgenden Funktionen in einer SCN-Umgebung:
Grundlegende Anrufeinrichtung (Sprache)
Unterstützt von H.323 und SIP auf IP-Amtsleitungen
Anruf Halten (lokal)
Unterstützt von H.323 und SIP auf IP-Amtsleitungen
Anrufweiterleitung (lokal)
Unterstützt von H.323 und SIP auf IP-Amtsleitungen
Angerufener/Anrufer-Name
Unterstützt von H.323 und SIP auf IP-Amtsleitungen
Angerufene/Anrufende Nummer
Unterstützt von H.323 und SIP auf IP-Amtsleitungen
Besetztlampen Feld (BLF)
Camp-On
Rückruf, wenn frei
Durchsage
Übernehmen
Standortbasierte Zeitzonen
Unterschiedliche Zeitzonen für Nebenstellengruppen je nach Standort. Für Telefone 9600, 160, 1100/1200, D100
Zentralisiertes persönliches Verzeichnis
Für Telefone 1400, 1600, 9600 und Avaya one-X® Portal for IP Office
Zentralisiertes Systemverzeichnis
Für Telefone 1400, 1600, 9600 und Avaya one-X® Portal for IP Office
Zentralisiertes Anrufprotokoll
Für Telefone 1400, 1600, 9600 und Avaya one-X® Portal for IP Office
Zentrales Voicemail
Preferred Edition. Unterstützung für Mailboxen, Anrufaufzeichnung, Namenswahl und Auto-Attendants. Remote-Warteschlangen in Remote-Systemen werden ebenfalls unterstützt.
Distributed/Backup Voice Messaging
Internes Verzeichnis
Abwesenheitstext
Anti-Tromboning
Verteilte Gruppenschaltung
Sammelanschlüsse auf einem System können auch Benutzer umfassen, die sich auf anderen IP Office-Systemen im Netzwerk befinden.
Remote Hot Desking
Benutzer können Hot Desking zwischen IP Office-Systemen innerhalb des Netzwerks durchführen. Das System, auf dem der Benutzer konfiguriert ist, wird als sein Home-IP Officebezeichnet, während alle anderen IP Office-Fernsysteme sind.
Abbruch
Diese Funktion gestattet dem Benutzer die Wahl eines IP Office-Systems im Netzwerk aus einer angezeigten Liste und die anschließende Wahl einer folgenden Nummer wie bei der lokalen Wahl auf dem gewählten System. Diese Funktion wird durch eine programmierbare Taste oder einen Funktionscode ausgelöst.

Ausfallsicherheit

Zum Beispiel in einer SCN-Kommunikation mit System „A“ und System „B“, wenn zentrales Voicemail mit System B verbunden und mehrere IP-Telefone mit System A oder System B verbunden sind. Wenn System „B“ ausfällt, dann:
  • Übernimmt System A automatisch von System B und unterstützt ggf. die IP-Telefone, Sammelanschlüsse und DHCP.
  • Voicemail Pro registriert sich erneut bei System A.
  • Für Benutzer in einem SCN mit Hot Desking zu einem anderen IP Office-System bleiben die lizenzierten im Home-System konfigurierten Profileinstellungen erhalten.
  • Alle System B-Benutzer – Persönliche Kontakte und Anruflisten sind weiterhin verfügbar (Telefone der Modelle 96x1, 9600 und 1600).
In Multisite Networks werden VCM-Module in allen verbundenen Geräten benötigt. Die IP-Leitungen können in der Start- oder vernetzten Konfiguration konfiguriert werden. Zu den Vorteilen der vernetzten Konfiguration gehört, dass das Risiko eines einzelnen Punktausfalls im Netzwerk entfällt. Darüber hinaus sollten die Namen und Nummern (Gruppen, Leitungen, Dienste usw.) in separaten IP Office-Systemen einzigartig ein, damit es nicht zu Wartungsproblemen kommt.
Jedes IP Office-System überträgt UDP-Nachrichten an Port 50795. Diese Übertragungen finden in der Regel alle 30 Sekunden statt, BLF-Aktualisierungen können jedoch häufiger auftreten. Ohne Aktivität und bei sehr geringem Verkehrsaufkommen im Netzwerk werden keine Updates vorgenommen – typischerweise unter 1 Kbps/System.
Multisite-Networking wird zwischen IP Office-Systemen mit verschiedenen Software-Ebenen unterstützt, allerdings basieren alle Netzwerkfunktionen auf der niedrigsten Software-Stufe im Netzwerk. Mit dieser Option soll das Upgrade der Standorte im Multisite-Netzwerk in Phasen ermöglicht werden; allerdings wird empfohlen, dass alle Systeme im Netzwerk ggf. identisch aktualisiert werden.
In größeren Netzwerken kann die Verbindung mehrerer kleiner SCNs mit Q.SIG hergestellt werden. Die Funktionen in den Communities sind abhängig von den Q.SIG-Funktionen.

Voice Networking-Lizenzen

Bei IP500 V2-Systemen sind für das Multisite-Networking (mit SCN) eine oder mehrere zusätzliche Lizenzen erforderlich. Server Edition Expansion (V2)-Systeme erfordern keine Sprachnetzwerklizenzen.
Q.SIG, H.323 and SCN sind in IP500 V2 standardmäßig nicht aktiviert. Um diese Funktionen mit vier simultanen Kanälen (keine Kanalbegrenzung für Q.SIG) zu aktivieren, wird eine zusätzliche Lizenz benötigt. Zusätzliche Kanäle können dann in Stufen von je 4 Kanälen lizenziert werden. Es wird jedoch eine Voice Networking-Lizenz für die TDM Q.SIG-Aktivierung benötigt, allerdings ist die Anzahl der TDM Q.SIG-Anrufe, die empfangen oder getätigt werden können, nach der Lizenzierung nicht mehr eingeschränkt.