Überlegungen zum Profiling

Zuletzt aktualisiert : Apr 14, 2025 |

Folgende spezifischen Faktoren sollten beim Profiling berücksichtigt werden:

  • Netzwerkports:

    • Sie müssen bei allen virtuellen Maschinen von IP Office zwei Ethernetports konfigurieren.

    • Bei Verwendung von vMotion gelten weitere Anforderungen an Netzwerkports (siehe vMotion-Anforderungen).

  • Festplatte:

    • Unabhängig von der Rolle der virtuellen Maschine für IP Office erfordert sie mindestens 100 GB zugewiesenen Festplattenspeicher. Bei Bedarf kann der Festplatte zusätzlicher Speicherplatz hinzugefügt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Anpassen des VMware-Festplattenspeichers.

    • Um die angegebene Kapazität und Leistung zu erreichen, müssen Sie alle virtuellen Festplatten von IP Office als Thick Provision Eager Zeroed oder das Äquivalent für die jeweilige Hosting-Plattform bereitstellen.

    • Wenn Media Manager auf dem virtuellen Server ausgeführt werden soll, gilt weiterhin die Anforderung einer zusätzlichen Festplatte für Media Manager.

  • IOPS-Anforderungen für Festplattenspeicher:

    Damit eine akzeptable Leistung möglich ist, müssen die Anzahl der virtuellen Maschinen, die dasselbe Speicherlaufwerk verwenden, und der Gesamtdurchsatz dieser Maschinen innerhalb der Kapazität dieses Speichers liegen. Siehe Anforderungen an Festplatten-IOPS.

  • Profiling anderer virtueller Maschinen:

    Es empfiehlt sich, die Ressourcenauslastung aller in ihrer Infrastruktur ausgeführten virtuellen Maschinen zu überwachen. Erstellen Sie ein Profil für alle virtuellen Maschinen, die auf der virtuellen Serverplattform ausgeführt werden, um die zugewiesenen und verwendeten Hardwareressourcen abzustimmen. Dadurch wird die Leistung gesteigert, indem Ressourcen dort zugeteilt werden, wo sie benötigt werden, und die Verwendung der virtuellen Infrastruktur wird optimiert.

  • Mehrere IP Office-Server:

    Werden Server unter dem Gesichtspunkt der Ausfallsicherheit bereitgestellt, müssen bei den für jeden Server angewandten Hardwareressourcen und Profilen auch Szenarien berücksichtigt werden, in denen Benutzer von einem Server zu einem anderen wechseln und sich dort erneut registrieren. Dadurch steigen die Benutzeranforderungen für den Server. Werden nicht virtualisierte und virtualisierte Maschinen im Mischbetrieb eingesetzt, muss die Ressourcenzuweisung für die virtuelle Maschine den für die nicht virtualisierte Maschine verfügbaren Hardwareressourcen entsprechen.