Mithilfe von vMotion können Sie eine vorhandene virtuelle Maschine unter minimalen Störungen ihres Betriebs von einer virtuellen Serverplattform auf eine andere verschieben. Dies kann beispielsweise notwendig sein, wenn die Ressourcen der bestehenden Serverplattform erschöpft sind.
Virtuelle Maschinen von IP Office lassen sich mithilfe von vMotion verschieben, ohne dass ihre Systemidentifikation geändert wird und neue IP Office-Lizenzen notwendig werden. Wenn one-X Portal auf der virtuellen Maschine ausgeführt wird, ist für alle bestehenden Sitzungen nach der Verschiebung eine erneute Anmeldung erforderlich.
So verwenden Sie vMotion:
Jede Serverplattform erfordert 2 Gigabit-Ethernetports, wobei einer der Ports allein für den Datenverkehr von vMotion zuständig ist.
Die Prozessoren der Serverplattform müssen gleichartig sein, d. h. vom gleichen Hersteller und von gleicher Architektur.
Der Ethernet-Switch, der die beiden Server verbindet, muss über mindestens 10 Gbit/s verfügen.
vMotion stellt besondere Speicheranforderungen. Es bestehen mehrere Optionen einschließlich u. a. iSCSI und lokalem Speicher. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen finden Sie in der Dokumentation zu VMware vMotion.
Zur Minderung des Risikos von Störungen der one-X Portal-Verbindungen wird empfohlen, den Betrieb von vMotion auf Zeiten mit geringer IP Office-Nutzung zu beschränken.