Sie müssen die Ressourcen der virtuellen IP Office-Maschinen so optimieren, dass sie die Anforderungen der IP Office-Rolle für virtuelle Maschinen erfüllen (siehe Profiling für IP Office-Server).
Attribut |
Beschreibung |
Arbeitsspeicher |
Sie können die maximale Größe des von der virtuellen Maschine verwendbaren RAM-Speichers festlegen.
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Prozessor |
Sie können mehrere virtuelle Prozessoren (vCPU) für eine virtuelle Maschine konfigurieren. Eine virtuelle Maschine kann nicht mehr vCPUs haben als logische Prozessoren auf der hostenden virtuellen Serverplattform maximal vorhanden sind. Die Anzahl der logischen Prozessoren ist die Anzahl der physischen Prozessorkerne.
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Prozessortaktzyklen |
Sie können die maximale Anzahl der von der virtuellen Maschine nutzbaren Prozessortaktzyklen festlegen. Auch die Anzahl der für die virtuelle Maschine garantiert verfügbaren Prozessortaktzyklen lässt sich einstellen. Multiplizieren Sie den Taktzyklus des Prozessors mit der Anzahl der zugewiesenen virtuellen Prozessoren, um den Gesamtwert zu bestimmen, und vergleichen Sie ihn mit den für das Profiling empfohlenen Werten.
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Festplatte |
Standardmäßig verfügt die virtuelle Maschine über eine virtuelle Festplatte mit 100 GB. Sie können die Festplattengröße bei Bedarf erhöhen. Beachten Sie, dass Sie die Größe nicht verringern können.
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IOPS |
Input/Output Operations Per Second (IOPS) ist eine Kennzahl für den Datenverkehr zwischen einer virtuellen Maschine und dem verwendeten Festplattenspeicher.
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Netzwerkports |
Die Bereitstellung der virtuellen Maschine von IP Office erfolgt mit zwei Netzwerkschnittstellen. Standardmäßig werden diese beim Start der virtuellen Maschine als LAN1 (192.168.42.1/255.255.255.0) und LAN2 (192.168.43.1/255.255.255.0) konfiguriert. Falls der LAN2-Port nicht erforderlich ist, kann er deaktiviert werden (siehe Netzwerk-Port deaktivieren). Dadurch wird das Risiko doppelter IP-Adressen verringert, das dazu führen kann, dass die IP Office-Anwendung nicht startet (siehe Problem mit doppelten IP-Adressen). |
Nach dem Profiling können Sie die virtuelle Maschine einschalten. Siehe Einschalten einer virtuellen VMware-Maschine.
Profiling anderer virtueller Maschinen:
Es empfiehlt sich, die Ressourcenauslastung aller in ihrer Infrastruktur ausgeführten virtuellen Maschinen zu überwachen. Erstellen Sie ein Profil für alle virtuellen Maschinen, die auf der virtuellen Serverplattform ausgeführt werden, um die zugewiesenen und verwendeten Hardwareressourcen abzustimmen. Dadurch wird die Leistung gesteigert, indem Ressourcen dort zugeteilt werden, wo sie benötigt werden, und die Verwendung der virtuellen Infrastruktur wird optimiert.
Mehrere IP Office-Server:
Werden Server unter dem Gesichtspunkt der Ausfallsicherheit bereitgestellt, müssen bei den für jeden Server angewandten Hardwareressourcen und Profilen auch Szenarien berücksichtigt werden, in denen Benutzer von einem Server zu einem anderen wechseln und sich dort erneut registrieren. Dadurch steigen die Benutzeranforderungen für den Server. Werden nicht virtualisierte und virtualisierte Maschinen im Mischbetrieb eingesetzt, muss die Ressourcenzuweisung für die virtuelle Maschine den für die nicht virtualisierte Maschine verfügbaren Hardwareressourcen entsprechen.