Dateiserveroptionen

Zuletzt aktualisiert : Apr 27, 2022 |
Prolog-Informationen
Während Installation und Wartung laden die Telefone verschiedene Firmware-Dateien herunter. Dazu fordert das Telefon zuerst Dateien für einen HTTPS-Server an. Wenn es keine Antwort erhält, versucht es, die Dateien von einem HTTP-Server zu erhalten. Die Adresse des zu verwendenden Servers ist in der DHCP-Antwort enthalten, die das Telefon vom DHCP-Server erhält. Wenn das IP Office-System als DHCP-Server verwendet wird, wird die Dateiserver-Adresse im Rahmen der IP Office-Konfiguration festgelegt. Bei Telefonen, die mit statischer Adresse installiert wurden, entspricht die Dateiserveradresse einer der während der Installation eingegebenen Adressen.
  • Bei jedem Neustart versuchen die einzelnen Telefone Dateien vom Dateiserver abzurufen. Wenn das Telefon keine Antwort erhält, startet es mit den im eigenen Speicher vorhandenen Dateien neu. Daher ist es nicht erforderlich, dass der Dateiserver nach der ersten Installation dauerhaft verfügbar ist.
  • Die Telefone verwenden auch einen Server für die Datensicherung und Wiederherstellung von Benutzereinstellungen während des Telefonbetriebs. Die Adresse für diesen Server wird durch separate Adressen festgelegt, die sich in der Datei 46xxsettings.txt befinden. Dabei handelt es sich nicht notwendigerweise um denselben Server, der auch für die Telefonfirmware verwendet wird. Zum Betrieb des IP Office-Systems wird jedoch die Adresse des IP Office-Servers als Datensicherungs-/Wiederherstellungsdateiserver empfohlen.
Die folgenden Optionen sind für einen Dateiserver für IP-Telefone erhältlich, die auf einem IP Office-System installiert werden.
Dateiserver
Bis zu x Telefone
TFTP
(Port 69)
HTTP
(Port 80)
HTTPS
(Port 411)
IP Office Manager
Wenn IP Office Manager ausgeführt wird, kann er als HTTP-/TFTP-Server für Dateianfragen von IP-Telefonen dienen.
5
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IP500 V2-Speicherkarte
Bei IP Office-Steuereinheiten, die mit einer Speicherkarte ausgestattet sind, kann diese Karte für die Bereitstellung der Softwaredateien verwendet werden. Bei IP500 V2-Steuereinheiten ist die System-SD-Karte obligatorisch. Während der Kartenerstellung und -aktualisierung werden die Firmwaredateien für das Telefon darauf übertragen. Verschiedene weitere Dateien können von IP Office automatisch generiert werden, wenn sie auf der Speicherkarte nicht vorhanden sind.
50
IP Office Server Edition/IP Office Select
Bei IP Office-Systemen kann die IP Office-Anwendung als Dateiserver fungieren. Die Firmwaredateien für das Telefon werden im Rahmen der IP Office-Installation auf dem Server installiert. Verschiedene weitere Dateien können von IP Office automatisch generiert werden, wenn sie auf der Speicherkarte nicht vorhanden sind.
1
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Software von Drittanbietern
HTTP- und TFTP-Dateiserversoftware von Drittanbietern ist von vielen Quellen, auch von Avaya, zu beziehen.
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1 In einem IP Office Server Edition/IP Office Select-Netzwerk können die Server (anders als eine IP500 V2-Nebenstelle) als Dateiserver für die vollständige Systemkapazität der Telefone agieren. Der Grad, in dem die Bereitstellung aktualisierter Firmware unterstützt wird, hängt wie folgt vom Servertyp ab. Wenn eine höhere Upgrade-Leistung erforderlich ist, kann ein externer HTTP/S-Dateiserver verwendet werden.
  • Dell R240: 100 Telefone pro 50 Minuten.
  • HP DL360G7: 200 Telefone pro 50 Minuten.
  • Dell R640: 300 Telefone pro 50 Minuten.
  • OVA: Bis zu 300 Telefone pro 50 Minuten.
2 Bei Verwendung von IP Office-Version 9.0 können für IP Office-Systeme, die als Dateiserver fungieren, Anforderungen von .bin-Dateien durch Telefone der Serien 9608, 9611, 9621 und 9641 mithilfe von HTTP-Umleitung zu einem eigenen HTTP-Server umgeleitet werden.