Hinzufügen des Identitätszertifikats

Zuletzt aktualisiert : Apr 27, 2022 |
Prolog-Informationen
Standardmäßig wird das IP Office-Stammzertifikat verwendet. Für ein IP500 V2-System ist dies dessen eigenes selbstsigniertes Sicherheitszertifikat und es sind keine weiteren Änderungen erforderlich. Für Linux-basierte Server muss das eigene selbstsignierte Zertifikat heruntergeladen und dann in den Speicher der vertrauenswürdigen Zertifikate des IP Office-Dienstes geladen werden.
Wenn ein Drittanbieterzertifikat verwendet werden soll, muss dieses in den Speicher der vertrauenswürdigen Zertifikate von IP Office geladen werden.
Die Einstellung in der Datei 46xxsettings.txt, die das Telefon empfängt, legt fest, welches Zertifikat vom Telefon verwendet wird. Es werden die folgenden Einstellungen verwendet:
  • SET TLSSRVRVERIFYID 1: Mit dieser Einstellung wird das Telefon angewiesen, das TLS-Zertifikat zu überprüfen.
  • SET TRUSTCERTS Root-CA-xxxxxxxx.pem: Diese Einstellung gibt den Namen des Sicherheitszertifikats an, das vom Telefon angefordert und beim Starten geladen werden soll.
    Wenn IP Office eine Zertifikatanforderung empfängt, durchsucht es seinen Speicher der vertrauenswürdigen Zertifikate. Wenn die Bytes 13-16 im öffentlichen Schlüssel der Stammzertifizierungsstelle mit xxxxxxxx im Dateinamen der Anforderung übereinstimmen, stellt IP Office die Stammzertifizierungsstelle als automatisch generierte Datei mit dem Namen Root-CA-xxxxxxxx.pem bereit.
Systemen, die automatisch generierte Dateien verwenden, werden die Einstellungen automatisch hinzugefügt. Für andere Installationen müssen die Einstellungen manuell dem Abschnitt der Datei „46xxsettings.txt“ für Telefone der Serien 9608, 9611, 9621 und 9641 hinzugefügt werden.