Netzwerkprotokoll-Standards

Zuletzt aktualisiert : Jun 05, 2017 |
Prolog-Informationen
Protokoll
RFC
Beschreibung
Punkt-zu-Punkt-Protokoll (PPP)
RFC1661
WAN-Protokoll, das mit einer Vielzahl von Routern anderer Anbieter kompatibel ist. PPP wird über Mietleitungen verwendet, bei denen über einen Kanal zwei Standorte miteinander verbunden werden. Zum Beispiel: Ein einzelner Kanal kann ein 64K-Kanal in einer Wählverbindung oder eine 256K-Mietleitung sein usw.
Link Control Protocol (LCP)
RFC1570
Bei PPP erstellt, konfiguriert und testet LCP die Data-Link-Internetverbindungen.
Multi-Link Point-to-Point Protocol (ML-PPP)
RFC1990
Ermöglich weitere Anrufe, wenn eine größere Bandbreite als ein einziger Kanal benötigt wird. Die maximale Anzahl an verfügbaren Datenkanäle kann auf der Service-by-Service-Basis konfiguriert werden. Wenn die verfügbare Bandbreite das vom Benutzer definierte Limit erreicht, können automatisch zusätzliche Kanäle hinzugefügt werden. Und wenn der Verkehr die Anzahl der belegten Kanäle unterschreitet, können diese automatisch verringert werden. Wenn kein Datenverkehr über einen der benutzten Kanäle läuft, können alle Leitungen gelöscht werden. Die meisten Carrier haben eine Mindestgebühr für Gespräche, daher kann die Leerlaufzeit des Kanals für die Löschung konfiguriert werden. Anhand dieses Mechanismus können die Gesprächskosten effektiv gesteuert werden, wobei sichergestellt ist, dass die Bandbreite dann vorhanden ist, wenn sie benötigt wird.
Internet Protocol Control Protocol (IPCP)
RFC1332
Ein Network Control Protocol (NCP) zur Herstellung und Konfigurierung der IP über ein PPP.
Internet Protocol Header Compression (IPHC)
-
Reduziert die Headergröße des Datenpakets, um die Bandbreiten-Effiizienz über WANs zu steigern, mit dem Nachteil einer größeren Übertragungslatenz.
Kennwort-Authentifizierungsprotokoll (PAP)
RFC1334
Eine Methode zur Authentifizierung der Gegenstelle mit nicht verschlüsselten Kennwörtern.
Echtzeit-Transport Protocol (RTP)
Echtzeit-Transport Control Protocol (RTP)
RFC1889
RTP ist ein standardisiertes Paketformat für den Transport von Audio und Video über IP-Netzwerke.
RTCP arbeitet mit RTP zusammen, um Kontrollpakete an die Anrufteilnehmer zu senden und sie über die Anrufqualität des Dienstes zu informieren.
Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP)
RFC1994
Ermöglicht, eingehende Datenanrufe mithilfe verschlüsselter Kennwörter zu authentifizieren. Darüber hinaus bietet das System die Option, die Authentifizierung des Anrufers während der Datenverbindung in regelmäßigen Abständen erneut zu bestätigen.
Compression Control Protocol (CCP)
RFC1962
Konfiguriert, aktiviert und deaktiviert Datenkomprimierungsalgorithmen an beiden Enden der PPP-Verbindung. Wird auch verwendet, um auf einen Fehler hinzuweisen.
Light-Weight Directory Access Protocol (LDAP)
RFC4510
Auf diese Weise kann das Telefonnummernverzeichnis (Namen und Telefonnummern) in IP Office mit den Daten des LDAP-Servers (auf 5000 Einträge) begrenzt, synchronisiert werden. Obwohl diese Funktion für die Zusammenarbeit mit Windows 2000 Server Active Directory konzipiert ist, lässt sie sich so konfigurieren, dass sie mit jedem Server zusammenarbeitet, der LDAP Version 2 oder höher unterstützt.
Microsoft Point-to-Point Compression (MPPC)
RFC2118
Datenkomprimierungsmethode für eine größere Übertragungsrate bei langsamen WAN-Verbindungen.
Bandwidth Allocation Control Protocol (BACP)
RFC2125
Ermöglicht die Anforderung weiterer Verbindungen, um den Gesamtdurchsatz einer Datenverbindung zu verbessern.
User Datagram Protocol (UDP)
RFC768
Ein einfaches verbindungsloses Übertragungsmodell mit einem Minimum an verwendeten Protokollmechanismen, damit Anwendungen Nachrichten (Datagramme) an andere Hosts in einem IP-Netzwerk ohne vorige Kommunikation senden können, um spezielle Übertragungskanäle oder Datenpfade einzurichten.
Internet Protocol (IP)
RFC791
Eine Reihe von Regeln, die das Format der über das Internet oder ein anderes Netzwerk gesendeten Daten bestimmen.
Transmission Control Protocol (TCP)
RFC793
Die Verbindung wird hergestellt und erhalten, bis die Anwendung an beiden Enden den Nachrichtenaustausch beendet hat.
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
RFC1533
Nimmt eine dynamische Verteilung der Netzwerkkonfigurationsparameter auf einem IP-Netzwerk vor, wie zum Beispiel IP-Adressen für Schnittstellen und Dienste.
Network Address Translation (NAT)
RFC1631
Ein Mechanismus, mit dem Sie verschiedene IP-Adressen im privaten Netzwerk hinter einem Router mit öffentlicher IP-Adresse nutzen können. Bei der Internetverbindung fordern die ISP im Allgemeinen die Verwendung einer zugeordneten IP-Adresse. Die NAT vereinfacht diese Anforderung, da der Kunden das Netznummerierungsschema nicht ändern muss. Zusätzlich vergrößert sich die Sicherheit der internen Benutzer, da deren Adresse vor der Öffentlichkeit verborgen bleibt.
Im Allgemeinen ordnet ein Unternehmen die internen Netzadressen einer globalen, externen IP-Adresse zu und hebt die Zuordnung der globalen IP-Adresse bei eingehenden Paketen für die internen IP-Adressen auf. Auf diese Weise ist die Sicherheit gewährleistest, weil jede aus- und eingehende Anfrage den Übersetzungsprozess durchlaufen muss. Zudem kann die Anfrage qualifiziert, authentifiziert oder mit einer frühren Anfrage abgeglichen werden. Zudem konserviert NAT die Anzahl der globalen IP-Adressen, die ein Unternehmen benötigt.
Bootstrap Protocol (BOOTP)
RFC951
Weist Netzwerkgeräten automatisch eine IP-Adresse von einem Konfigurationsserver in einem IP-Netzwerk zu.
Trivial File Transfer Protocol (TFTP)
RFC1350
Ein einfaches Protokoll zur Übertragung von Dateien im UDP mit der Portnummer 69.
Network Time Protocol (NTP)
RFC868
Synchronisiert die Uhren zwischen Computersystemen über paketgeschaltete, variable Latenz-Datennetzwerke.
Proxy-Adressauflösungsprotokoll (ARP)
-
Durch die Unterstützung des Proxy-Adressauflösungsprotokolls kann IP Office für die IP-Adresse eines angeschlossenen Geräts antworten, wenn es eine ARP-Anfrage erhält.
Simple Network Managment Protocol (SNMPv1)
RFC1157
RFC1155
RFC1212
RFC1215
Simple Network Management Protocol (STD15)
Struktur und Identifizierung von Verwaltungsdaten für Internet auf TCP/IP-Basis. (STD16)
Präzise MIB-Definitionen. (STD16)
Eine Konvention für die Definition von SNMP-Traps
Management Information Base (MIB-II)
RFC1213
Managment Information Base für das Netzwerkmangement für Internet auf TCP/IP-Basis: MIB-II. (STD17)
ENTITY MIB
RFC2737
Entity MIB (Version 2).
Routing Information Protocol (RIP)
RFC1058
RFC2453
RFC1722
Ein Distanzvektorprotokoll, mit dem Router die kürzeste Route zum Zielnetzwerk identifizieren können. Dabei wird die Anzahl der Zwischen-Router bemessen, die überquert werden müssen, um das Zielnetzwerk zu erreichen. Wenn mehr als eine Route zum Zielnetzwerk vorhanden ist, wird die kürzeste Route gewählt. Wenn ein Fehler auf der kürzesten Route auftreten sollte, wird diese als unendlich gekennzeichnet und eine beliebige andere Route wird zur neuen kürzesten Route. Diese Verhalten kann die Ausfallsicherheit eines Datennetzwerks erhöhen. Wenn der Kunde ein Datennetzwerk mit den Routern Dritter hat, kann IP Office mit den eigenen Routing- und Einwahlfunktionen als Backup-Netzwerk genutzt werden. RIP-fähige Router tauschen ihr Wissen im Netzwerk durch das Abhören der Routentabellenänderungen aus. IP Office unterstützt RIP-I- und RIP-II-Standards.
Internet Protocol Security (IPSec)
RFC2401
RFC2402
RFC2403
RFC2404
RFC2405
RFC2406
RFC2407
RFC2408
RFC2409
RFC2410
RFC2411
Sicherheitsarchitektur für das Internetprotokoll
IP Authentifizierungskopfzeile
Die Anwendung von HMAC-MD5-96 in ESPH und AH
Die Anwendung von HMAC-SHA-1-96 in ESPH und AH
Der ESP DES-CBC Cipher-Algorithmus mit Explicit IV
IP Encapsulation Security Payload (ESP)
Die Internet-IP-Sicherheitsdomäne für die ISAKMP-Interpolation
Internet Security Association und Key Management Protocol
Der Internet-Schlüsselaustausch
Der NULL-Verschlüsselungsalgorithmus und seine Verwendung mit IPSec
IP Security Document Roadmap
Layer 2 Tunneling-Protokoll (L2TP)
RFC2661
RFC3193
PPP-Authentifizierung über PAP oder CHAP findet normalerweise zwischen zwei direkt verbundenen Routern statt. Wenn die Verbindung zu den Standorten über ein öffentliche IP-Netz hergestellt wird, findet die Authentifizierung zwischen den Routern von Kunden und Service Provider an, mit denen es verbunden ist. Gelegentlich ist die Authentifizierung zwischen den eigenen Routern des Kunden wünschenswert. Dann werden die Zwischen-Router des Dienstanbieter-Netzwerks übersprungen. Das Layer 2 Tunneling-Protokoll vereinfacht diese zweifache Authentifizierung – zum Ersten mit dem Router des Service Providers und dann mit dem Router des Kunden im gleichen Netz.
IPSec-Tunnel ermöglichen es einem Unternehmen, Daten zwischen Standorten über ungesicherte IP-Netzwerke, wie dem öffentlichen Internet, zu schicken. Die Daten werden mittels 3DES-Verschlüsselung gesichert und sind dadurch für Dritte, die möglicherweise den Verkehr „abhören“, unleserlich. Tunneling kann dazu verwendet werden, Büros miteinander zu verbinden oder Mitarbeitern Zugriff auf das Büro über das Internet zu geben. Alle IP Office-Systeme unterstützen verschlüsselten Verkehr zu mehreren Standorten bis insgesamt 256K. Die Zusammenarbeit wird zunächst nur zwischen IP Office-Anlagen unterstützt, die entweder direkt mit einem WAN-Port oder über das LAN mit dem Router eines Drittanbieters verbunden sind. IPSec ist optional und wird in IP Office durch einen Lizenzschlüssel aktiviert.
Differenzierte Services (DiffServ)
RFC2474
Netzwerkarchitektur mit einem einfachen, skalierbaren und grobkörnigen Mechanismus zur Klassifizierung und Verwaltung von Netzwerkdatenverkehr oder zur Angabe der Dienstgüte (QoS) in den IP-Netzwerken.
Frame Relay Encapsulation
RFC 1490
Multi-Protokoll-Verbindung über Framerelay

Session Initiation Protocol (SIP)-Standards

Rec. E.164 [2]
ITU-T Empfehlung E.164: Der internationale Telekommunikations-Nummerierungsplan
RFC 2833 [7]
RTP-Nutzlast für DTMF-Ziffern, Telefonietöne und Telefoniesignale
RFC 3261 [8]
SIP: Session Initiation Protocol
RFC 3263 [10]
Session Initiation Protocol (SIP): SIP-Server suchen
RFC 3264 [11]
Ein Angebots-/Antwort-Modell mit Session Description Protocol (SDP)
RFC 3323 [14]
Ein Datenschutzmechanismus für das Session Initiation Protocol (SIP)
RFC 3489 [18]
STUN – Simple Traversal des User Datagram Protocol (UDP) über Network Address Translators (NATs)
RFC 3824 [24]
Verwendung von E.164-Nummern mit dem Session Initiation Protocol (SIP)
RFC 1889
RTP
RFC 1890
RTP Audio
RFC 4566
SDP
RFC 3265
Ereignisbenachrichtigung
RFC 3515
SIP Refer
RFC 3842
Nachricht wartet
RFC 3310
Authentifizierung
RFC 2976
INFO
RFC 3323
Privacy for SIP (PAI) und draft-ietf-sip-privacy-04 (RPID)
RFC 3325
Private Erweiterungen auf das Session Initiation Protocol (SIP) für die gesicherte Identität innerhalb von Trusted Networks
RFC 3581
Eine Erweiterung auf das Session Initiation Protocol (SIP) für symmetrische Antwortweiterleitung
RFC 3311
Das Aktualisierungsverfahren für das Session Initiation Protocol (SIP)