Funktionen zum Anruf-Routing dienen der Senkung von Netzkosten durch eine effektive Verwendung der IP-Leitungssoftware über WAN oder LAN.
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Funktionen zum Anruf-Routing umfassen Folgendes:
Automatische Leitweglenkung: Communication Manager bietet eine Reihe von Funktionen der automatischen Leitweglenkung für öffentliche und private Netze. Grundlage für diese Funktionen sind „Automatische Umschaltung der Leitweglenkung“ (AAR) und „Automatische Leitweglenkung“ (ARS). Bei Tätigung des Anrufs leiten sie Anrufe über den bevorzugten (in der Regel den kostengünstigsten) Leitweg.
Enbloc-Wahl und Verbindungstyp-Ziffernanalyse: Über diese Funktion können abgehende Verbindungen anhand der Rufnummerninformationen im Verbindungsprotokoll des Telefons automatisch hergestellt werden, ohne dass der Benutzer die Rufnummer ändert.
Allgemeine Leitungsauswahl: Diese Funktion bietet Funktionen zur Sprach- und Daten-Leitweglenkung. Damit kann der preiswerteste und am besten geeignete Leitweg über die entsprechenden Einrichtungen ausgewählt werden. Zur Verbesserung von AAR und ARS stellt die Funktion zusätzliche Parameter für die Leitwegauswahl zur Verfügung und maximiert die Nutzung der richtigen Einrichtung für die Anrufweiterleitung.
Multiple Location Support: Diese Funktion aktiviert die lokale Benutzerzeit, lokale ARS-Analysetabellen für lokale Amtsleitungen sowie die automatische Umstellung auf Sommerzeit und verbessert die Algorithmen für gemeinsam genutzte Ressourcen (MFV-Empfänger) und andere Funktionen, wenn sich Avaya Media Gateways nicht am Standort eines zentralen Servers befinden.
Alternative Verkehrsberechtigungsebenen: Mithilfe dieser Ebenen kann Communication Manager Verkehrsberechtigungsebenen oder Autorisierungscodes für Leitungen oder Amtsleitungen anpassen. In der Regel ist allen Leitungen oder Amtsleitungen eine Verkehrsberechtigung zugewiesen. Mit dieser Funktion können außerdem alternative Verkehrsberechtigungen zugewiesen werden.
Mitgeführte Leitwegberechtigungen: Ein Mechanismus zum Übertragen der Verkehrsberechtigung eines Anrufers von einem Kommunikationssystem in einem elektronischen Tandemnetzwerk auf ein anderes. Mit den mitgeführten Leitwegberechtigungen können Privilegien in allen TK-Anlagen des elektronischen Tandemnetzwerks überprüft werden.
Annahmeerkennung: Für die Gesprächsdatenerfassung (Call Detail Recording – CDR) muss bekannt sein, wann der angerufene Teilnehmer einen Anruf annimmt. Communication Manager verfügt über drei Verfahren zur Prüfung, ob der Angerufene einen ausgehenden Anruf entgegengenommen hat: Antwortüberwachung durch Zeitüberschreitung, Hörtonklassifizierer-Baugruppe und Antwortüberwachung im Netz.
Quellenbasierte Leitweglenkung: Mithilfe dieser Funktion sendet Communication Manager die Standortinformationen von H.323-, DCP- und analogen Stationen an Session Manager. Session Manager verwendet die IP-Adresse zur Auswahl des passenden Amtsleitungs- oder Routing-Musters und leitet dann den Anruf an die Zielstationen weiter.
Bei QSIG Call Coverage verwendet ein von QSIG umgeleiteter oder weitergeleiteter Anruf den Umleitungspfad des Teilnehmers, an den der Anruf um- bzw. weitergeleitet wird. Je nach der Konfiguration von Communication Manager wird die Grußansage des verwalteten Apparats für den Anrufer abgespielt.
Verzögerte Trennung: Sie können Sie das Feld Interworking of ISDN Clearing with In-Band Tones (Zusammenwirken der ISDN-Freigabe mit In-Band-Tönen) im SIP-Amtsleitungsformular verwenden, um dem Anrufer den Grund der Anruftrennung mitzuteilen. Nachdem bekannt ist, dass die angerufene Partei den Anruf nicht beantwortet, kann der Anrufer oder der Sprachportal-Agent entscheiden, ob der auf das Ende der Ansage warten möchte oder den Anruf beendet.
Inter-Gateway Alternate Routing: IGAR stellt für große verteilte Einzelserver-Konfigurationen eine verbesserte Dienstgüte (QoS) bereit. Sie können IGAR für Konfigurationen verwenden, in denen das IP-Netzwerk nicht zuverlässig genug ist, um Trägerverkehr zu transportieren. Wenn Sie mehrere IP-Netzwerke zur Verfügung haben, können Sie H.323 oder für IGAR SIP-Amtsleitungen anstelle des öffentlichen Telefonnetzes verwenden. Communication Manager Release 6.3.5 und früher haben IGAR für analoge, DCP- und H.323-Endpunkte unterstützt. Ab Release 6.3.6 wird die IGAR-Unterstützung auf SIP-Endpunkte erweitert.