Zuletzt aktualisiert : Aug 01, 2026 |
Prolog-Informationen
Communication Manager unterstützt umfangreiche Mobilitätsfunktionen: Umfangreiche gebäudeinterne oder interne/externe drahtlose Varianten sowie Hot Desking-Funktionen, beispielsweise Nebenstelle zu Mobiltelefon (EC500), persönlicher Nebenstellenzugriff (PSA) und automatische Wiedererkennung des Telefons nach Umzug (ACTR) machen die Communication Manager-Funktionen allen Benutzern zugänglich, unabhängig von deren Arbeitsplatz.
Communication Manager umfasst folgende Zuverlässigkeitsfunktionen:
  • Mithilfe „Administration ohne Hardware“ können Sie ein Telefon konfigurieren, das physisch noch nicht im System vorhanden ist. Dadurch werden die Einrichtung der Telefone und Einstellungsänderung an den Telefonen im System beschleunigt.
  • Mit der Funktion „Automatisches Wiedererkennen des Telefons nach Umzug“ (ACTR) können Sie ein Telefon ohne zusätzliche Systemadministration an einem Ort vom Anschluss trennen und es an einem anderen Ort anschließen. Die TK-Anlage weist die Nebenstelle automatisch dem neuen Port zu.
  • Avaya Wireless Telephone Solutions (AWTS) ist vollständig in den Communication Manager integriert und ermöglicht den uneingeschränkten Zugriff auf die Communication Manager-Funktionen mit einem Mobiltelefon.
    Hinweis:
    Avaya Wireless Telephone Solutions (AWTS) ersetzt das DEFINITY Wireless Business System (DWBS).
  • Die Funktion „Avaya Extension to Cellular“ (EC500) erweitert mobile Dienste, einschließlich:
    • Verfügbarkeit für eine Nummer
    • Erhöhte Benutzerkapazitäten
    • Flexibilität in allen Einrichtungen und Hardware-Varianten
    • Mehr Kontrolle über unbefugte Nutzung
    • Erweiterte Aktivierungs-/Deaktivierungsfunktion
    • Verbesserte Serviceability
    • Unterstützung von IP-Amtsleitungen
    Um die Handhabungsoptionen für EC500-Anrufe festzulegen, können Sie bis zu 99 Konfigurationssets verwenden, die im System definiert sind. Wenn Sie das Feld Cellular voice mail detection (mobile Voicemail-Erkennung) festlegen, wird ein EC500-Anruf nicht an die mobile Voicemail übergeben. Sobald der Anrufserver erkennt, dass der Anruf an die mobile Voicemail weitergeleitet wird, gibt der Anrufserver den Anruf an den Server zurück.
  • Hinweis:
    In der mobilen One-X-Mobile-Umgebung können Sie die Werte der Felder Cellular voice mail detection (mobile Voicemail-Erkennung) und Call log notify (Anrufprotokollbenachrichtigung) bearbeiten. Alle anderen Felder sind schreibgeschützt.
    Communication Manager 6.3.2 führt zusätzliche Sicherheit für die EC500/One-X Mobile Lite-Anruffunktion (AEFSC) ein. Wenn diese Funktion aktiviert ist und der Benutzer einen FNE-Anruf (Feature Name Extension) von einem Mobiltelefon aus tätigt, authentifiziert das System den Anruf mit dem Stationssicherheitscode (SSC). Der Anruf schlägt ohne gültigen SSC fehl. Wenn ein Anrufer einen EC500-Anruf tätigen möchte, muss der Anrufer den SSC nach der FNE-Nummer wählen. Beispiel: <FNE> [Wählton] <SSC> Nr. [Wählton oder Bestätigungston] <Nächste Ziffer oder Durchwahl>.
    Die Integration von Microsoft Office Communicator (MOC) in Communication Manager über ASAI unterstützt das "Überbrücken" durch Verwendung von zwei Benutzerfunktionen gleichzeitig. Der Benutzer kann sich bspw. in einem aktiven Gespräch mit einem Deskphone befinden und gleichzeitig in einem aktiven Gespräch mit einem nicht mit PBX verbundenen Ziel, wie z. B. einem Handy.
  • Die E911-ELIN-Funktion für IP-Nebenstellen automatisiert die Zuweisung einer Standort-Nebenstellennummer bei Notfällen für jeden drahtlosen Light Access Point-Port am W310 Wireless LAN Gateway für die Nutzung in Notfällen. Die ELIN wird dann über CAMA- oder ISDN-S2-Amtsleitungen an das Notrufnetz gesendet.
  • Mit der Funktion „Persönlicher Nebenstellenzugriff“ (PSA) können Sie die Einstellungen und Berechtigungen Ihrer Nebenstelle auf jedes beliebige kompatible Telefon übertragen. PSA hat mehrere Telearbeiter-Anwendungen. So können beispielsweise mehrere Telearbeiter dasselbe Büro an verschiedenen Wochentagen benutzen. Dabei können die Angestellten das gemeinsam benutzte Telefon auf einfache Weise und von einem fernen Standort aus für den betreffenden Tag zu „ihrem“ Telefon machen.
  • Über die Funktion „SIP-Gastbenutzer“ (SIP VU) können Benutzer mit einem SIP-Telefon des Typs 9620 oder 9630 sich bei jedem SIP-Telefon des Unternehmens anmelden und individuelle Dienste nutzen, wie Menüs, Kontakte und Buddy-Listen.
    Die Funktion „SIP-Gastbenutzer“ basiert auf einer speziellen Firmware im Telefon und erfordert eine SIP VU-Administrierung.
  • Verwenden Sie die Funktion Terminal Translation Initialization (TTI), um eine X-portierte Nebenstelle mit einem gültigen Port zu verbinden oder eine Nebenstelle von einem Port zu trennen. Um Telefone zu verschieben, verwenden Sie TTI. Sie können TTI jedoch auch verwenden, um Telefonzentralen und Datenmodule zu verbinden und zu verschieben. Terminal Translation Initialization (TTI) funktioniert auch mit Administration ohne Hardware (AWOH).
  • Das TransTalk 9000 ist ein innerhalb von Gebäuden einsetzbares Ein- oder Mehrzonen-Funksystem, das eine schnurlose Lösung für Communication Manager-Systeme bietet. Es verfügt über die Vorteile und Zugriffsmöglichkeiten eines schnurlosen Telefons und bietet gleichzeitig die Leistungsfähigkeit und den Funktionsumfang eines fest angeschlossenen Tischtelefons.
  • Mit „X-Station Mobility“ können externe Benutzer auf Vermittlungsfunktionen zugreifen. Durch „X-Station Mobility“ kann Communication Manager bestimmte schnurlose, über eine S2-Amtsleitung geschaltete, drahtlose OEM-Telefone so steuern, als ob diese direkt am System angeschlossen wären.
  • Mit der Funktion „Multiple Device Access“ (Mehrfachgerätezugriff, MDA) können SIP-Benutzer mehr als ein SIP-Gerät bei einer einzelnen Nebenstelle registrieren. Beispiel: Ein Benutzer hat ein J169 auf dem Schreibtisch, ein 9641 im Labor und einen Equinox-Client auf dem Laptop, und alle Geräte sind bei der gleichen Nebenstelle 123456 registriert. Wenn ein Anruf bei Nebenstelle 123456 eingeht, werden alle Geräte benachrichtigt. Der Benutzer kann den Anruf mit einem beliebigen dieser Geräte annehmen. Bei Bedarf kann der Benutzer durch Auswählen einer aktiven Anrufanzeige den Anruf auf eines der inaktiven Geräte übertragen. Daher kann der Anruf zwischen Geräten übergeben werden, ohne den Anruf zu parken.
  • Die Funktion „Enterprise Mobility Experience“ (EMX) ermöglicht die Konfiguration von bis zu vier Anrufnebenstellen mit Avaya Workplace-Client. Diese lizenzierte Funktion beginnt mit der Communication Manager 10.1.2-Version. Sie können die EMX-Anwendung nicht konfigurieren, wenn die EC500- oder ONEX-Anwendung für eine primäre Station konfiguriert ist.