Communication Manager unterstützt eine Reihe von Sprachfunktionen, beispielsweise Anzeigen mit einstellbarer Landessprache und landesspezifische Standorte.
Zu den Funktionen zur Landesanpassung von Communication Manager zählen:
Administrierbare Sprachanzeige: Mit dieser Funktion können Meldungen, die auf SIP-Arbeitspätzen und den Displays von DCP und H.323-Telefonen erscheinen, in der Sprache des Benutzers angezeigt werden. Diese Meldungen sind auf Englisch (Voreinstellung), Französisch, Italienisch, Spanisch, benutzerdefiniert oder Unicode verfügbar, wobei benutzerdefiniert für fast alle Sprachen steht, die das lateinische, russische oder Katakana-Schreibskript verwenden, während Unicode fast alle weltweit vorhandenen Sprachen wiedergeben kann. Ein Administrator konfiguriert die Sprache, in der den einzelnen Benutzern Nachrichten angezeigt werden sollen. Für dieses Leistungsmerkmal benötigen Sie ein Telefon mit 40-Zeichen-Display.
Administrierbarer Dämpfungsplan: Es ist erforderlich, Signalverlust und Verstärkung für Telefonanrufe zu verwalten, da die Höhe des bei Sprachanrufen zulässigen Verlusts je nach Land variieren kann.
Bellcore-Namenskennung des Anrufers: Mit dieser Funktion kann Communication Manager Informationen über den anrufenden Teilnehmer von einem Ortsnetz empfangen, das die Bellcore-Spezifikation für Anrufernamen unterstützt. Das System kann Anruferinformationen senden, wenn „Bellcore-Namenskennung des Anrufers“ (Bellcore Calling Name ID) administriert ist. Es werden die folgenden Anruferkennungsprotokolle unterstützt:
Bellcore (Standard) – US-Protokoll (Bellcore-Übertragungsprotokoll mit Modemprotokoll 212).
V23-Bell – Bahrain-Protokoll (Bellcore-Übertragungsprotokoll mit Modemprotokoll V.23).
Besetztzeichen bei Auslösen: In einigen Gebieten der Welt sendet das Amt ein Besetztzeichen als Hinweis auf eine Auslösung. Mit „Bei Besetztzeichen trennen“ trennt die TK-Anlage analoge Loop-Start-Amtsleitungen der Zentralvermittlung, wenn die Zentralvermittlung ein Besetztzeichen sendet.
Anpassung für bestimmte Länder
Brasilien – R-Gespräch blockieren: Blockiert R-Gespräche auf Basis der Berechtigungsklasse. Sie ist für alle Kommunikationssysteme verfügbar, die den Landescode für Brasilien verwenden.
Japan
Private Inlandsnetze bieten Unterstützung für private ISDN-Netze in Japan.
Katakana-Zeichensatz: Communication Manager unterstützt den Katakana-Zeichensatz.
Russia
Unterstützung des Amtes auf Branch Gateways: Communication Manager unterstützt Amtsleitungen in Russland mithilfe von Avaya Branch Gateways.
ISDN/DATS-Netzwerksupport: Unterstützt ISDN/DATS-Amtsnetze, wenn das Feld „Generierter Ton“ auf dem Bildschirm „Systemparameter – Tongenerierung“ auf 15 (Russland) gestellt ist. Zur Unterstützung des russischen Amtsnetzes werden dabei die Verzögerung des Überlappungssendens und die ISDN-Timer T302 und T304 modifiziert.
Multi-Frequency Packet-Signalisierung: Die MFP-Adressensignalisierung wird in Russland auf abgehenden Amtsleitungen eingesetzt. Die Rufnummer des Anrufers und die gewählte Rufnummer werden auf abgehenden Verbindungen zwischen lokalen und gebührenpflichtigen Systemen gesendet.
E&M-Signalisierung: E&M-Amtsleitungen werden genutzt, um analoge Kommunikationsverbindungen bereitzustellen. Dauer-, Dauer-Impuls- und Impulssignalübertragung (E&M) sind Modifizierungen der in den USA verwendeten E&M-Signalübertragung. Die E&M-Dauersignalisierung ist für Brasilien vorgesehen, kann aber auch in Ungarn verwendet werden. Die E&M-Impulssignalisierung ist für den Einsatz in Brasilien vorgesehen.
Multinationale Standorte: Kunden mit Geschäftsstellen in mehreren Ländern ermöglicht die Funktion „Multinationale Standorte“ die Nutzung eines einzigen ECS (Enterprise Communication Server) für mehrere Länder.
Priorität für Amtsleitungszugriff: Diese Option bietet Aufrechterhaltung des Anrufs, Zwangsauslösung, Aufschalten, Art des Auslösens und Wiederanruf bei Kommunikationssystemen im öffentlichen Netz. In verschiedenen Ländern werden diese Funktionen unterschiedlich bezeichnet.
QSIG-Unterstützung für Unicode: Diese Funktion erweitert die Unicode-Unterstützung auf einem einzelnen Server auf Communication Manager-Netzwerke mit mehreren Knoten. Diese Funktion unterstützt Unicode in großen Standortkonfigurationen.
Erstklassige Tonerkennung: Mit dieser Funktion kann Communication Manager je nach Systemadministration verschiedene Typen von Verbindungsverlauftönen erkennen und verarbeiten.
Bypass X-over-IP-Tonerkennung: Mit der Funktion „Bypass X-over-IP-Tonerkennung“ (wobei X = Modem, Fax, TTY-TDD) ist für Kunden vorgesehen, die ältere externe Geräte oder externe Nicht-Standardgeräte verwenden, z. B. Modems, Faxgeräte oder TTY-Geräte, die von den VoIP-Ressourcen von Communication Manager nicht leicht erkannt werden.