Normaler, WAN- oder Intranetdienst

Zuletzt aktualisiert : Oct 31, 2016 |
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Prolog-Informationen
Resource Id: sys_settings115

Zusätzliche Konfigurationsinformationen

Diese Art Konfigurationseintrag kann als Vorlage gespeichert werden, und es können neue Einträge aus einer Vorlage erstellt werden. Siehe Arbeiten mit Vorlagen.

Konfigurationseinstellungen

Dienste werden für die Konfiguration der Einstellungen verwendet, die erforderlich sind, wenn ein Benutzer oder Gerät im LAN eine Verbindung zu einem nichtvermittelten Datendienst wie dem Internet oder einem anderen Netzwerk benötigt. Dienste können für Datenverbindungen über Amtsleitungs- oder WAN-Schnittstellen genutzt werden.  
Nachdem ein Dienst erstellt wurde, kann er als Ziel für einen IP-Routen-Datensatz verwendet werden. Ein Dienst kann auch als Standarddienst festgelegt werden. Dieser wird für den gesamten Datenverkehr über IP Office verwendet, für den keine IP-Route angegeben ist.
Das System unterstützt die folgenden Diensttypen:
Dienst
Beschreibung
Remote-Support-Dienste
Dieser Tunneltyp wird von IP Office-Systemen im Abonnementmodus für RSS-Verbindungen verwendet, die über COM an das System weitergeleitet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Customer Operations Manager für IP Office-Subscription-Systeme verwenden.
Normaler Dienst
Dieser Diensttyp sollte beispielsweise für die Verbindung zu einem ISP verwendet werden.
WAN-Dienst
Dieser Diensttyp wird zur Erstellung einer WAN-Verknüpfung genutzt. Außerdem werden ein Benutzer und ein RAS-Dienst mit demselben Namen erstellt. Diese drei Einträge werden automatisch miteinander verknüpft und öffnen dasselbe Formular. Beachten Sie jedoch, dass dieser Diensttyp nicht verwendet werden kann, wenn die Option „Verschlüsseltes Kennwort“ ausgewählt ist. Hier muss der Name für den RAS-Dienst mit dem Benutzernamen übereinstimmen. Daher müssen Sie alle Datensätze entweder manuell erstellen oder einen Intranet-Dienst anlegen.  
Intranet-Dienst
Dieser Diensttyp kann so ausgewählt werden, dass er automatisch zu demselben Zeitpunkt auch einen Benutzer mit demselben Namen anlegt. Diese beiden Einträge werden automatisch miteinander verknüpft und öffnen dasselbe Formular. Das Kennwort des Benutzers wird in das Feld „Kennwort für ankommende Anrufe“ unten auf der Registerkarte „Dienst“ eingetragen. Für den Intranet-Dienst werden dieselben Konfigurations-Registerkarten verwendet wie für den WAN-Dienst.
SSL VPN
Der SSL VPN-Dienst ermöglicht sicheres Tunneling zwischen der am Kundenstandort installierten Avaya IP Office-Hardware und einem Remote-Avaya VPN Gateway (AVG). Dieser sichere Tunnel ermöglicht Supportmitarbeitern, ihren Kunden Fernverwaltungsdienste wie Fehlerverwaltung, Überwachung und Administration anzubieten. Näheres dazu erfahren Sie im Handbuch Bereitstellen der Avaya IP Office™ Platform SSL VPN-Dienste.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Name des Dienstes
Der Name des Dienstes. Hier sollten Sie nur alphanumerische Zeichen verwenden.
Benutzername
Der Benutzername, der zur Authentifizierung der Verbindung verwendet wird. Wird vom ISP oder vom Remote-System bereitgestellt.
Kennwort
Standardwert = Leer
Geben Sie das Kennwort ein, das zur Authentifizierung der Verbindung verwendet wird. Wird vom ISP oder vom Remote-System bereitgestellt.
Rufnummer
Standardwert = Leer
Soll die Verbindungserstellung über ISDN erfolgen, geben Sie hier die Rufnummer ein, die gewählt werden soll. Wird vom ISP oder vom Remote-System bereitgestellt.
Firewall-Profil
Standardwert = Internet01, sofern vorhanden, anderenfalls <Keine>
Wählen Sie aus dem Listenfeld das Firewall-Profil aus, das verwendet wird, um beim Verbinden mit diesem Dienst Protokolle zuzulassen/zu verweigern.
Verschlüsseltes Kennwort
Standardwert = Aus Ist die Option aktiviert, wird das Kennwort über CHAP authentifiziert (die Gegenseite muss diese Funktion ebenfalls unterstützen). Ist die Option deaktiviert, wird PAP als Authentifizierungsmethode verwendet.
Vorgabe-Route
Standardwert = Aus
Ist diese Option aktiviert, gilt der angegebene Dienst als Vorgabe-Route für Datenpakete, wenn unter IP-Route in IP Office keine leere IP-Route erstellt wurde. Ein grüner Pfeil wird im Konfigurationsbaum links neben dem Dienst angezeigt. Es kann nur ein Dienst als Vorgabe-Route konfiguriert werden. Ist die Option deaktiviert, muss eine Route unter IP-Route erstellt werden.
Kennwort für eingehende Anrufe
Standardwert = Leer Wird für WAN- und Intranet-Dienste angezeigt. Geben Sie das Kennwort ein, das zur Authentifizierung der Verbindung von der entfernten Steuereinheit wird. (Wenn dieses Feld angezeigt wird, weil Sie einen Dienst und einen Benutzer unter demselben Namen erstellt haben, ist dies das Kennwort, das Sie im Feld „Benutzerkennwort“ eingegeben haben).

Bandbreite

Diese Optionen bieten die Möglichkeit, ISDN-Verbindungen zwischen Standorten nur dann herzustellen, wenn Daten übertragen werden müssen oder so viele Daten übertragen werden müssen, dass eine zusätzliche Verbindung gerechtfertigt ist. Diese Verbindungen werden automatisch hergestellt, ohne dass der Benutzer die Aufnahme und die Beendigung dieser Verbindung wahrnimmt. Mit ISDN können nach Herstellung einer Datenverbindung Daten in weniger als einer Sekunde übertragen werden.
Hinweis:
Das System überprüft zunächst die Option Minimale Anrufzeit, dann Ruhezustand und dann Aktiver Ruhezustand.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Min. Anzahl Kanäle
Standard = 1. Bereich = 1 bis 30.
Legt die Anzahl der Kanäle fest, die zur Erstellung einer ausgehenden Verbindung angefordert werden. Es muss zunächst eine stabile Anfangsverbindung hergestellt werden, bevor weitere Anrufe möglich sind.
Max. Anzahl Kanäle
Standard = 1. Bereich = 1 bis 30.  
Bestimmt die Höchstzahl der Kanäle, die von diesem Dienst genutzt werden kann. Dieses Feld sollte einen Wert enthalten, der gleich oder größer ist als der im Feld „Min. Anzahl Kanäle“.
Schwellenwert f. Extra-BB
Standard = 50%. Bereich = 0 bis 100 %.
Legt den Auslastungsschwellenwert fest, ab der zusätzliche Kanäle zugeschaltet werden. Hier ist eine Prozentzahl einzugeben. Der Auslastungsprozentsatz wird anhand aller gleichzeitig benutzten Kanäle errechnet - dies können einer, zwei oder mehrere sein.
Beispiel: Wird Min. Anzahl Kanäle auf 1, Max. Anzahl Kanäle auf 2 und Schwellenwert f. Extra-BB auf 50 eingestellt, wird der zweite Kanal zugeschaltet, sobald 50 % des ersten Kanals genutzt werden.
Schwellenwert f. geringere BB
Standard = 10 %. Bereich = 0 bis 100 %.
Legt den Auslastungsschwellenwert fest, ab der zusätzliche Kanäle abgeschaltet werden. Hier ist eine Prozentzahl einzugeben. Die zusätzlichen Kanäle werden nur dann zurückgenommen, wenn der anhand aller derzeit benutzten Kanäle errechnete Auslastungsprozentsatz für die bei Dienst-Ruhezeit angegebene Zeitdauer unter den eingegebenen Prozentsatz fällt. Der letzte Anruf (oder die letzten Anrufe, wenn die Kanalzahl unter „Min. Anzahl Kanäle“ größer als 1 ist) an den Dienst wird nur dann fallen gelassen, wenn der Auslastungsprozentsatz für eine bei Dienst-Ruhezeit angegebene Zeitdauer auf 0 zurückgeht. Wird nur verwendet, wenn oben mindestens 2 Kanäle festgelegt wurden.
Beispiel: Wird „Min. Anzahl Kanäle“ auf 1, „Max. Anzahl Kanäle“ auf 2 und „Schwellenwert f. geringere BB“ auf 10 eingestellt, wird nur der erste Kanal verwendet, sobald die Nutzung der beiden Kanäle auf 10 % sinkt.
Nummer für Rückruf
Standard = Leer
Rufnummer für RAS-Dienst über den BAP (Basisanschlusspunkt), die von der entfernten Steuereinheit zur Erhöhung der Bandbreite gewählt wird. Die Weiterleitung eingehender Anrufe und die RAS-Dienste müssen entsprechend konfiguriert werden.
Ruhezustand (s)
Standardwert = 10 Sekunden. Bereich = 0 bis 999999 Sekunden.
Zeitraum in Sekunden, der bei freier Leitung bis zum Auflegen vergehen muss. Nach dieser Zeit wird der Anruf als inaktiv betrachtet und beendet.
Beispiel: „Ruhezustand“ wird auf X Sekunden eingestellt. X Sekunden vor Überschreitung der im Feld „Aktiver Ruhezustand“ angegebenen Zeit überprüft die Steuereinheit die gesendeten/empfangenen Pakete. Werden keine Pakete übertragen, wird die Sitzung bei Erreichen des aktiven Ruhezustands beendet und die Verbindung getrennt. Werden noch Pakete gesendet oder empfangen, bleibt die Verbindung bestehen. Nach Ablauf der im Feld „Aktiver Ruhezustand“ angegebenen Zeit führt das System dieselbe Überprüfung alle X Sekunden durch, bis keine Pakete mehr übertragen werden. Die Sitzung wird beendet und die Verbindung getrennt.
Aktiver Ruhezustand (s):
Standardwert = 180 Sekunden. Bereich = 0 bis 999999 Sekunden.
Legt den Zeitraum fest, in dem die Leitung frei ist, aber trotzdem eine aktive Sitzung läuft (wenn z.B. ein FTP aktiv ist, jedoch gerade keine Daten übertragen werden). Der Anruf wird erst nach der hier vorgegebenen Zeit abgebrochen.
Beispiel: Sie übertragen eine Datei von Ihrem PC, und aus unbekannten Gründen reagiert die Gegenseite nicht mehr (weil auf der Gegenseite ein Problem aufgetreten ist o. ä.). Die Verbindung befindet sich im Ruhezustand, besteht jedoch noch. Daten werden nicht gesendet/empfangen, aber die Dateiübertragungssitzung ist noch aktiv. Nach dem festgelegten Zeitraum für diesen Zustand wird die Verbindung getrennt und die Sitzung geschlossen. Eventuell empfangen Sie im verwendeten Browser/FTP-Client auf Ihrem PC einen Zeitüberschreitungsfehler vom Remote-Server.
Minimale Anrufzeit (s):
Standard = 60 Sekunden. Bereich = 0 bis 999999 Sekunden.
Legt die Zeit fest, die ein Anruf nach der ersten Verbindungsherstellung mindestens gehalten wird. Da für jeden Anruf eine Mindestgebühr erhoben wird, unabhängig davon, wie kurz der Anruf war, ist diese Einstellung sehr sinnvoll. Die Mindestanrufzeit sollte auf die von der Telefongesellschaft festgelegte kürzeste Anrufzeit eingestellt werden.
Modus für Extra-Bandbreite
Standard = Ankommend Ausgehend
Legt den Betriebsmodus zur Erhöhung der Bandbreite für die ersten Anrufe beim Remote-Dienst fest. Sie haben folgende Optionen:
  • Nur ausgehend Bandbreite wird durch das Tätigen ausgehender Anrufe hinzugefügt.
  • Nur eingehend Bandbreite wird von dem Remote-Dienst, der über die BACP-Nummer zurükruft, hinzugefügt (unter der Voraussetzung, dass BACP erfolgreich ausgehandelt wird).
  • Ausgehend Eingehend Beide Methoden werden verwendet, jedoch wird Bandbreite zunächst über ausgehende Anrufe hinzugefügt.
  • Eingehend Ausgehend Beide Methoden werden verwendet, jedoch wird Bandbreite zunächst über eingehende BACP-Anrufe hinzugefügt.

IP

Die Felder auf dieser Registerkarte dienen zum Konfigurieren der Netzwerkadressierung für die auszuführenden Dienste. Je nach Netzwerkkonfiguration ist möglicherweise die Verwendung von Network Address Translation (NAT) erforderlich.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
IP-Adresse
Standardwert = 0.0.0.0 (Adresse von ISP zugewiesen)
Geben Sie hier nur dann eine Adresse ein, wenn eine bestimmte IP-Adresse und Maske vom Dienstanbieter bereitgestellt wurden. Falls die Adresse in einer anderen Domäne wie IP Office liegt, wird NAT automatisch aktiviert.
IP-Maske
Standardwert = 0.0.0.0 (NAT verwenden)
Geben Sie die IP-Maske ein, die der erforderlichen IP-Adresse zugeordnet ist, falls eine Adresse eingegeben wird.
Primäre Transfer-IP-Adresse
Standardwert = 0.0.0.0 (keine Weiterleitung)
Diese Adresse dient als primäre Adresse für eingehenden IP-Datenverkehr. Alle eingehenden IP-Pakete ohne Sitzung werden auf diese Adresse übertragen. Hier wird in der Regel die lokale Mail- oder Web-Server-Adresse angegeben.
Bei Steuereinheiten, die ein LAN1 und LAN2 unterstützen, kann die primäre Transferadresse für jedes LAN über die Registerkarten SystemeinstellungenSystemLAN1 und SystemeinstellungenSystemLAN2 festgelegt werden.
RIP-Modus
Standardwert = Keine
Routing-Informationsprotokoll (RIP) ist eine Methode, mit der Netzwerkrouter Informationen über Gerätestandorte und Routen austauschen können. RIP kann in kleinen Netzwerken verwendet werden, um statt der statischen Routenkonfiguration eine dynamische Konfiguration zu ermöglichen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
  • Keine Das LAN sendet und hört keine RIP-Meldungen ab.
  • Nur Abhören (passiv) Hören Sie RIP-1- und RIP-2-Meldungen ab, um RIP-Routen im Netzwerk zu identifizieren.
  • RIP1 Hören Sie RIP-1 und RIP-2-Meldungen ab und senden Sie RIP-1-Antworten als Subnetz-Broadcast.
  • RIP2-Broadcast (RIP 1-Kompatibilität) Hören Sie RIP-1 und RIP-2-Meldungen ab und senden Sie RIP-2-Antworten als Subnetz-Broadcast.
  • RIP2-Multicast Hören Sie RIP-1 und RIP-2-Meldungen ab und senden Sie RIP-2-Antworten an die RIP-2-Multicast-Adresse.
DNS anfordern
Standardwert = Aus.
Bei Aktivierung werden die DNS-Informationen vom Dienstanbieter abgerufen.  Hierfür sollten die in IP Office eingerichteten DNS-Serveradressen (System | DNS) leer sein. Auf dem PC, der die DNS-Anforderung durchführt, sollte IP Office als DNS-Server eingerichtet sein. Für die DHCP-Clients stellt IP Office die eigene Adresse als DNS-Server bereit.
Multicast-Meldungen weiterleiten
Standardwert = Ein.
Standardmäßig ist diese Option aktiviert. Multicasting ermöglicht die Maximierung der WAN-Bandbreite, da der Datenverkehr, der zwischen den Standorten übertragen werden muss, reduziert wird.

Autom. Verbindung

Mit diesen Einstellungen können Sie automatische Verbindungen zum angegebenen Dienst einrichten.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Intervall für autom. Verbindung (Min.):
Standardwert = 0 (deaktiviert). Bereich = 0 bis 99999 Minuten.
In diesem Feld wird festgelegt, wie oft dieser Dienst automatisch abgefragt wird. Bei der Einstellung 60 ruft das System diesen Dienst beispielsweise stündlich an, wenn in dieser Zeit kein Anruf erfolgte (diese Zeiteinstellung wird mit jedem getätigten Anruf auf 0 zurückgestellt; wenn also bereits eine Verbindung zum Dienst besteht, erfolgen keine weiteren Anrufe.) Diese Funktion ist ideal für SMTP-Mail-Abfragen von Internetdienstanbietern.
Zeitprofil für autom. Verbindung
Standardwert = <Keine>
Ermöglicht die Auswahl eines beliebigen konfigurierten Zeitprofils. Das ausgewählte Profil bestimmt den Zeitraum, in dem automatisch Verbindungen zum Dienst hergestellt werden. Es bedeutet NICHT, dass außerhalb dieser Zeiten keine Verbindung zu diesem Dienst hergestellt werden kann.  Beispiel: Wenn ein Zeitprofil namens „Arbeitszeit“ ausgewählt ist, in dem der Zeitraum zwischen 9:00 und 18:00 Uhr, Montag bis Freitag, definiert ist, werden automatische Verbindungen zum Dienst nur innerhalb dieses Zeitraums hergestellt. Wenn um 9:00 Uhr bereits eine Verbindung zu dem Dienst besteht, wird diese aufrechterhalten. Wenn keine Verbindung besteht, wird um 9:00 Uhr automatisch eine Verbindung hergestellt.

Quote

Quoten werden für ausgehende Anrufe festgelegt und setzen ein Zeitlimit für Verbindungen mit einem bestimmten IP-Dienst. So können hohe Gebühren für Verbindungen vermieden werden, die beispielsweise in Folge von Änderungen in Ihrem Netzwerk oder durch ein unbeabsichtigtes Ansteigen der Verbindungshäufigkeit auftreten.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Quotenzeit (Min.)
Standardwert = 240 Minuten. Bereich = 0 bis 99999 Minuten.
Legt die Anzahl der Minuten in der Quote fest. Nach Ablauf der Quotenzeit können keine Daten mehr an diesen Dienst übertragen werden. Diese Funktion ist sinnvoll, um das Spielen von Internet-Spielen zu verhindern, durch die die Leitung zum Internet-Dienstanbieter sehr lange verbunden bleibt.
Andere:
Wenn Sie einen Wert festlegen, ohne einen Quotenzeitraum auszuwählen, werden alle Anrufe nach Ablauf der Quotenzeit verhindert.
Quote:
Standardwert = Täglich. Bereich = Keine, Täglich, Wöchentlich oder Monatlich
Legt den Zeitraum fest, für den die Quote gilt. Beispiel: Wenn die Quotenzeit 60 Minuten beträgt und für die Quote Täglich festgelegt wurde, beträgt die maximale Verbindungszeit pro Tag 60 Minuten. Nach dieser Zeit wird der Dienst gesperrt und kein weiterer Anruf an den Dienst zugelassen. Um Quoten zu deaktivieren, wählen Sie Keine aus und legen als Quotenzeit Null fest.
Hinweis:
Die Funktion ClearQuota kann verwendet werden, um zur Aktualisierung der Quotenzeit einen Funktionscode zu erstellen.

PPP

Diese Einstellungen ermöglichen die Konfiguration eines PPP-Protokolls (Point to Point Protocol) speziell für diesen Dienst. PPP ist ein Protokoll für die Kommunikation zwischen zwei Computern unter Verwendung einer seriellen Schnittstelle.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
CHAP-Anforderungsintervall (s)
Standard = 0 (deaktiviert). Bereich = 0 bis 99999 Sekunden. Der Zeitraum zwischen CHAP-Anforderungen. 0/Leer deaktiviert wiederholte Anforderungen.
Zweiwege-CHAP
Standardwert = Aus.
Headerkomprimierung
Standard = Keiner ausgewählt
Aktiviert den Verbindungsaufbau über die IP-Headerkomprimierung. Unterstützte Modi sind IPHC und VJ. IPHC sollte für WAN-Verbindungen verwendet werden.
PPP-Komprimierungsmodus
Standard = MPPC
Aktiviert die Verwendung von Komprimierung. Für VoIP WAN-Verbindungen nicht geeignet. Sie haben folgende Optionen:
  • Deaktivieren Keine Verwendung von Datenkomprimierung.
  • StacLZS Versuch der Verwendung von STAC-Datenkomprimierung (Modus 3, Sequenzprüfmodus).
  • MPPC Versuch der Verwendung von MPPC-Komprimierung. Sinnvoll bei NT-Servern.
PPP-Rückrufmodus
Standard = Deaktiviert.
Sie haben folgende Optionen:
  • Deaktivieren Rückruf ist nicht aktiviert
  • LCP (Link Control Protocol) Nach der Authentifizierung wird der eingehende Anruf getrennt, und ein ausgehender Anruf an die im Dienst konfigurierte Rufnummer wird aufgebaut, um die Verbindung wiederherzustellen.
  • Rückruf-CP (Microsoft Rückruf-Steuerprotokoll) Nach Annahme an beiden Enden wird der eingehende Anruf getrennt, und ein ausgehender Anruf an die im Dienst konfigurierte Rufnummer wird aufgebaut, um die Verbindung wiederherzustellen.
  • Erweitertes CBCP (Extended Callback Control Protocol) Wie Rückruf-CP, jedoch verlangt die Microsoft-Anwendung an der Gegenseite zusätzlich die Eingabe einer Rufnummer. Zu dieser Nummer wird dann ein ausgehender Anruf getätigt, um die Verbindung wiederherzustellen.
PPP-Zugriffsmodus
Standard = Digital64
Dient zur Auswahl des Protokolls, der Baudrate und des Verbindungstyps für das Endgerät, wenn dieser Dienst angerufen wird. Ankommende Anrufe werden automatisch verarbeitet (siehe RAS-Dienste). Sie haben folgende Optionen:
  • Digital64 Das Protokoll wird auf Sync PPP mit einer Übertragungsrate von 64000 Bit/s eingestellt, der Anruf wird der lokalen Vermittlung als „Datenanruf“ angezeigt.
  • Digital56 Siehe oben, Übertragungsrate jedoch 56000 Bit/s.
  • Voice56 Siehe oben, Anruf wird der lokalen Vermittlung jedoch als „Sprachanruf“ angezeigt.
  • V120 Das Protokoll wird auf Async PPP mit der Übertragungsrate V.120 eingestellt, der Anruf wird der lokalen Vermittlung als „Datenanruf“ angezeigt. Bei diesem Modus ist eine Übertragungsrate von bis zu 64K pro Kanal möglich, der Protokoll-Overhead liegt jedoch höher als bei einer reinen 64-KBit/s-Übertragung. Diese Einstellung ist vor allem für bestimmte BBS-Systeme gedacht, da die asynchrone Übertragungsrate der Gegenseite hierbei von der des Anrufers abweichen darf.
  • V110 Das Protokoll wird auf Async PPP eingestellt, Übertragungsrate V.110. Die Übertragung erfolgt mit 9600 Bit/s, der Anruf wird der lokalen Vermittlung als „Datenanruf“ angezeigt. Dies ist besonders für bestimmte BBS-Systeme geeignet.
  • Modem Verbindungsherstellung zum Dienstanbieter über ein asynchrones PPP-Protokoll und ein selbstanpassendes Modem (hierzu ist eine Modemkarte im Hauptgerät erforderlich).
Daten-Pkt. Länge
Standard = 0. Bereich = 0 bis 2048.
Legt die Größenbeschränkung für die maximale Übertragungseinheit (MTU) fest.
BACP
Standardwert = Aus.
Aktiviert den Verbindungsaufbau über BACP/BCP-Protokolle. Diese dienen zur Steuerung der Verwendung zusätzlicher B-Kanäle zur Erhöhung der Bandbreite.
Verbindung wird durch eingehende Anrufe nicht aufrechterhalten.
Standard = Ein.
Ist diese Option aktiviert, wird die Verbindung für ankommenden Verkehr nicht aufrecht erhalten.
Multilink/QoS
Standardwert = Aus.
Aktiviert den Verbindungsaufbau des Multilink-Protokolls (MPPC) für die Verbindungen zu diesem Dienst. Die Multilink-Funktion muss aktiviert werden, wenn mehr als ein Kanal zu diesem RAS-Dienst gebündelt weitergeleitet bzw. mehrfach verbunden werden soll.

Ausweichbetrieb

Mit diesen Einstellungen können Sie eine Ausweichmöglichkeit für den Dienst einrichten. Sie möchten beispielsweise während der normalen Betriebszeiten Ihren regulären Internetdienstanbieter verwenden und außerhalb dieser Zeiten die unterschiedlichen Tarife alternativer Anbieter nutzen. Sie könnten also einen Dienst für Verbindungen während Spitzenzeiten einrichten und einen anderen, der als Ausweichdienst während der günstigeren Tarifzeit fungiert.
Dazu erstellen Sie einen zusätzlichen Dienst für die günstigere Tarifzone, den Sie aus dem Listenfeld „Ausweichdienst“ auswählen. (Öffnen Sie das Dienst-Formular und wählen Sie die Registerkarte „Ausweichgruppe“).
Falls der ursprüngliche Dienst während bestimmter Zeiten und der Ausweichdienst außerhalb dieser Zeiten genutzt werden soll, lässt sich ein Zeitprofil erstellen. Wählen Sie dieses Zeitprofil aus dem Listenfeld „Zeitprofil“ aus. Zum festgelegten Zeitpunkt wechselt der ursprüngliche Dienst in den Ausweichmodus, und der Ausweichdienst wird verwendet.
Ein Dienst lässt sich auch manuell über einen Funktionscode in den Ausweichdienst umschalten, wie im nachfolgenden Beispiel:
Den Ausweichmodus für den Dienst „Internet“ aktivieren:
  • Funktionscode: *85
  • Rufnummer: „Internet“
  • Leitungsgruppennummer: 0
  • Funktion: SetHuntGroupNightService
Den Ausweichmodus für den Dienst „Internet“ deaktivieren:
  • Funktionscode: *86
  • Rufnummer: „Internet“
  • Leitungsgruppennummer: 0
  • Funktion: ClearHuntGroupNightService
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Im Ausweichbetrieb
Standardwert = Aus.
Diese Option gibt an, ob sich der Dienst im Ausweichbetrieb befindet. Hiermit kann ein Dienst auf Ausweichbetrieb eingestellt werden. Ein Dienst kann aber auch über ein Zeitprofil oder Funktionscodes auf Ausweichbetrieb eingestellt werden.
Zeitprofil
Standardwert = <Keine> (Kein automatischer Ausweichbetrieb)
Wählen Sie das Zeitprofil aus, das Sie für diesen Dienst verwenden möchten. Das Zeitprofil sollte für den Zeitraum eingerichtet werden, in dem der Dienst aktiv sein soll. Außerhalb dieser Stunden wird der Ausweichdienst verwendet.
Ausweichdienst
Standardwert = <Keine>
Wählen Sie den Dienst aus, der verwendet wird, wenn sich dieser Dienst im Ausweichmodus befindet.

Einwahl

Nur für WAN- und Intranet-Dienste verfügbar. Auf dieser Registerkarte können WAN-Verbindungen konfiguriert werden.
Um eine WAN-Verbindung zu definieren, klicken Sie auf „Hinzufügen“, und geben Sie WAN ein, wenn der Dienst über einen WAN-Port auf einem WAN3-Erweiterungsmodul weitergeleitet wird.
Diese Einstellungen können online bearbeitet werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.