WAN-Port hinzufügen – Frame-Relay synchr.

Zuletzt aktualisiert : Oct 31, 2016 |
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Prolog-Informationen
Mit diesen Einstellungen kann ein Frame-Relay konfiguriert werden.
Diese Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Frame-Verwaltungstyp
Diese Einstellung muss dem Verwaltungstyp entsprechen, der vom Netzanbieter erwartet wird. Mit der Option AutoLearn kann das System anhand der ersten eingetroffenen Verwaltungs-Frames automatisch den Verwaltungstyp feststellen. Wenn eine feste Option erforderlich ist, werden folgende Optionen unterstützt:
  • Q933 AnnexA 0393
  • Ansi AnnexD
  • FRFLMI
  • Keiner
Frame-Lernmodus
Über diesen Parameter können die auf einem bestimmten WAN-Port definierten DLCIs auf unterschiedliche Arten bereitgestellt werden.
  • Keine Kein automatisches Lernen der DLCIs. DLCIs müssen manuell eingegeben und konfiguriert werden.
  • Verwaltung Über die LMI wird festgestellt, welche DLCIs über diesen WAN-Port verfügbar sind.
  • Netzwerk Auf DLCIs warten, die beim Netzwerk eintreffen. Hierbei wird davon ausgegangen, dass ein Netzanbieter nur DLCIs überträgt, die für den jeweiligen WAN-Port konfiguriert sind.
  • Netzwerkverwaltung Für das Lernen und Erstellen von DLCIs sowohl Management- als auch Netzwerküberwachung durchführen.
Max. Frame-Länge
Für die Übertragung im Frame-Relay-Netzwerk maximal zulässige Framegröße.
Fragmentierungsmethode
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
  • RFC1490
  • RFC1490+FRF12

DLCIs

DLCIs werden für Frame-Relay-Verbindungen erstellt. Diese Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Frame-Verbindungstyp
Standardwert = PPP
Verkapselungsverfahren für die Datenübertragung. Muss für beide Seiten des PVC (Permanent Virtual Channel) den gleichen Wert aufweisen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
  • Keiner
  • PPP Der Einsatz von PPP ermöglicht Funktionen wie beispielsweise Außersequenzempfang von Datenverkehr, Kompression und Verbindungsmanagement auf Verbindungsebene.
  • RFC 1490 Die Verkapselung gemäß RFC 1490 ist leistungsfähig, leicht konfigurierbar und bietet erweiterte Zusammenarbeit mit CPE-Einrichtungen von Drittherstellern.
  • RFC1490 + FRF12 Alternative Verkapselung gemäß PPP für VoIP über Frame-Relay. Bei Auswahl dieser Option werden alle auf der Registerkarte „Dienst | PPP“ verwendeten Einstellungen überschrieben.
DLCI
Standardwert = 100 Der Data Link Connection Identifier ist eine eindeutige Kennziffer, die einer PVC-Endstelle zugewiesen wird und lediglich von lokaler Bedeutung ist. Durch sie wird innerhalb eines physischen Nutzkanals eines Benutzers in einer Frame-Relay-Architektur eine bestimmte PVC-Endstelle eindeutig gekennzeichnet.
RAS-Name
Wählen Sie den zu verwendenden RAS-Dienst aus.
Tc
Standardwert = 10
Die Zeitkonstante in Millisekunden. Wird zur Messung der Datenverkehrsraten verwendet. Für IP Office kann ein kürzeres Intervall angegeben werden als für den Netzanbieter.
CIR
(Committed Information Rate, garantierte Spitzenrate) Standardwert = 64000 Bit/s Dies ist die Einstellung für die garantierte Spitzenrate. Sie gibt die Datenrate an, die der WAN-Netzwerkanbieter maximal übertragen möchte. Die Größe der garantierten Spitzenrate (Bc) kann aus den festgelegten Werten für Tc und CIR wie folgt berechnet werden: Bc = CIR x Tc. Für VoIP-Datenverkehrsverbindungen sollte der Bc-Wert zur Übertragung eines vollständigen VoIP-Pakets (mit allen erforderlichen Headern) ausreichen. Siehe hierzu das folgende Beispiel.
EIR
(Excess Information Rate, Überschussrate) Standardwert = 0 Bit/s Die maximale Datenmenge, die ein Frame-Relay-Netzwerk innerhalb des gegebenen Zeitintervalls (Tc) möglicherweise zusätzlich zur CIR-Datenmenge überträgt. Dieser Verkehr wird normalerweise als „De“ (discard eligible; ablehnbar) markiert. Die Zustellung von ablehnbaren Paketen ist abhängig vom Netzwerkanbieter. Da die Zustellung nicht garantiert ist, sind diese Pakete für UDP- und VoIP-Verkehr nicht geeignet. Die Größe des Überschussrate (Be) kann wie folgt berechnet werden: Be = EIR x Tc.

Erweitert

Diese Einstellungen werden für Frame-Relay-Verbindungen verwendet.
Diese Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Adresslänge
Die Länge der vom Frame-Relay-Netzwerk verwendeten Adresse. Der Netzanbieter muss mitteilen, ob eine andere Länge als zwei Byte verwendet wird.
N391
Zähler für vollständige Statusabfrage
Anzahl der Abfragezyklen, die sowohl auf der CPE-Seite als auch von den Einrichtungen des Netzanbieters verwendet wird, wenn die bidirektionale Signalisierung in Betrieb ist. Dieser Zähler enthält die Anzahl der Abfragen zur Überprüfung der Verbindungsintegrität (T391) (d. h. Statusabfrage-Nachrichten), die vor der Ausgabe einer Vollstatusabfrage-Nachricht durchgeführt werden.
N392
Zähler für Fehlerschwelle
Fehlerzähler, der sowohl auf der CPE-Seite als auch von den Einrichtungen des Netzanbieters ausgewertet wird. Mit jedem LMI-Fehler, der an der angegebenen WAN-Schnittstelle auftritt, erhöht sich dieser Wert. Wenn die Anzahl der LMI-Fehler diesen Wert beim Auftreten von N393-Ereignissen überschritten hat, werden die der angegebenen WAN-Schnittstelle zugewiesenen DLCIs gesperrt. Befindet sich die WAN-Schnittstelle in einem Fehlerzustand, wird der betreffende Fehlerzustand aufgehoben, sobald aufeinander folgende N392-Aufhebungsereignisse eintreten.
N393
Zähler für überwachte Ereignisse
Ereigniszähler, der sowohl auf der CPE-Seite als auch von den Einrichtungen des Netzanbieters ausgewertet wird. Dieser Zähler dient zum Aufaddieren der stattgefundenen Managementereignisse, um Fehlerschwellwerte zu bemessen und Schwellwerte zu löschen.
T391
Zeitnehmer für Abfrage der Integritätsprüfung
Der Timer für Abfragen zu Überprüfung der Verbindungsintegrität gilt normalerweise für die benutzerseitigen Einrichtungen und die Netzeinrichtungen, wenn die bidirektionale Signalisierung in Betrieb ist. Dies ist die Zeitspanne zwischen den Übertragungen von Statusabfrage-Nachrichten.
T392
Timer für Abfrageüberprüfung Der Timer für die Abfrageüberprüfung gilt nur für die benutzerseitigen Einrichtungen, wenn die bidirektionale Signalisierung in Betrieb ist. Dies ist der Wert für die Zeitspanne, innerhalb der als Reaktion auf die Übertragung einer Status-Nachricht eine Statusabfrage-Nachricht vom Netzwerk eingehen muss. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird ein Fehler gemeldet (fortgezählter N392).