Remote Access-Funktionen

Zuletzt aktualisiert : Feb 05, 2015 |

Für alle Anrufe mit Fernzugriff kann auf die integrierte Firewall, die Dienstquoten und die Zeitbänder in IP Office zugegriffen werden. Die Fernzugriffsicherheit kann durch CHAP (verschlüsselte Kennwörter) verstärkt werden, um die Endbenutzer oder PAP ohne Verschlüsselungsunterstützung zu verifizieren. Mit Zeitbändern können jene Stunden gesteuert werden, zu welchen der Fernzugriffdienst verfügbar ist.

Für die Einwahl kann ein vertrauenswürdiger Speicherort gewählt werden. Es handelt sich dabei um Orte, denen das System Datenzugriff gewährt, z. B. ein Benutzer, der von Zuhause anruft, oder der Zugriff auf das Voicemail-System ohne Voicemail-Code für einen Benutzer, der Voicemail-Nachrichten von einem Mobiltelefon abruft. Dieser vertrauenswürdige Ort ist auch jener Ort, den der Voicemail-Server anruft, um den Benutzer über eine neue Nachricht zu informieren.

Es kann jedoch auch ein festgelegter Standort eingerichtet werden, wobei der Fernzugriff ausschließlich von diesem Ort aus unterbunden wird. Dieser spezifizierte Ort kann auch eine bestimmte Rückrufnummer sein und auf diese Weise sinkt das Risiko für nicht autorisierte Fernzugriffe.

In IP Office-Systeme können auch Remote-Access-Rückrufdienste integriert werden, damit der Benutzer immer von einem einzelnen Ort aus entfernt auf das Office zugreifen kann, z. B. von Zuhause. Nach der Anmeldung am System trennt das System dann das Gespräch und initiiert einen Rückruf. Zusätzlich zu der erhöhten Sicherheit mittels Rückruf ist dies auch eine hervorragende Methode, um die Fernzugriffgebühren auf der Telefonrechnung der Zentrale zu konsolidieren.

Neben dem Fernzugriff über Telefonadapter unterstützen alle ATM4-Leitungskarten (einschließlich der IP500 V2 Combination Card ATM) die Umschaltung der ersten analogen Amtsleitung auf ein integriertes V.32-Modem für den Fernzugriff.