Beim IP Office-System handelt es sich um einen Netzwerk-Router. In dieser Funktion kann das IP Office-System für Benutzer in seinem LAN eine Verbindung zu Remote-Diensten herstellen, indem es WAN-Verbindungen und Telefonleitungsverbindungen verwendet. Darüber hinaus erhalten die Benutzer auf diese Weise einen DFÜ-Zugang, wobei sie gleichzeitig ihren PC weiterhin als LAN-Computer verwenden können.
IP Office kann nicht nur als Netzwerk-Router, sondern auch als Telefonanlage verwendet werden. Auf diese Weise werden zahlreiche Funktionen bereitgestellt, mit denen auch der Datenverkehr zwischen Netzwerk- und Telefonieschnittstelle ermöglicht wird. Diese Funktionen verwenden interne Datenkanäle. Die Anzahl der internen Datenkanäle, mit denen zu einem beliebigen Zeitpunkt eine Verbindung zwischen LAN-Schnittstelle und Telefonieschnittstelle hergestellt werden kann, ist begrenzt.
Als interner Datenkanal wird eine Verbindung zwischen der Telefonie- und LAN-Schnittstelle des Systems verwendet. Beispiele sind eine Voicemail-Verbindung, eine Internet-Verbindung oder ein RAS-Benutzer.
Anrufe über einen VCM-Kanal verwenden keinen Datenkanal.
Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Anzahl der verwendeten Datenkanäle mit der Anzahl der Benutzer übereinstimmt.
Beispielsweise können mehrere LAN-Benutzer, die über denselben ISP auf das Internet zugreifen, denselben Datenkanal verwenden.
Für jeden Einwählbenutzer muss ein separater Datenkanal zur Verfügung stehen.
Die Zahl der gleichzeitig für Voicemail verfügbaren Datenkanäle ist beschränkt. Für diese Kanäle muss zudem eine entsprechende Lizenz vorliegen.
Diese Einschränkungen sind vom verwendeten Steuereinheitstyp abhängig.
System-Steuereinheit |
Interne Datenkanäle |
Maximale Anzahl Datenkanäle für Voicemail |
Small Office Edition |
18 |
10 |
IP403 |
18 |
10 |
IP406 V1 |
24 |
20 |
IP406 V2 |
40 |
20 |
IP412 |
100 |
30 |
IP500 V2 |
48[1] |
40 |
Auf 44 reduziert, wenn eine IP500 V2-Erweiterungskarte mit 4 Ports installiert ist.