Erstkonfiguration

Zuletzt aktualisiert : Apr 26, 2023 |
Prolog-Informationen
Resource Id: InitialConfig:8001
Das Menü Erstkonfiguration wird bei allen neuen oder vollständig auf die Standardeinstellungen zurückgesetzten Systemen angezeigt. Es ermöglicht die Auswahl des gewünschten Betriebsmodus für das System.
  • Bei einem vorhandenen System können Sie die Erstkonfiguration erneut ausführen, indem Sie Datei Erweitert Erstkonfiguration auswählen.
  • Mit dem Dienstprogramm Erstkonfiguration werden die Sicherheitseinstellungen geändert. Daher muss der das Programm ausführende Benutzer über Lese- und Schreibzugriff auf die Sicherheitseinstellungen verfügen.

Allgemeine Einstellungen

Option
Beschreibung
Systemmodus
Legt den Betriebsmodus des Servers fest. Die verfügbaren Optionen hängen vom Typ der Serverplattform ab. Weitere Details finden Sie im entsprechenden IP Office-Bereitstellungshandbuch.
  • Für Linux-basierte Server:
    • Server Edition
    • Server Edition – Auswahl
    • Server Edition – Abonnement
  • Für einen IP500 V2 -Server:
    • IP Office-Standardversion
    • IP Office-Abonnement
    • IP Office ACO ATA Gateway
    • Server Edition-Erweiterung
    • Server Edition-Erweiterung – Abonnement
  • Bei Neukonfiguration eines vorhandenen IP Office ist die Auswahl der Systemmodi eingeschränkt. Beispielsweise können Sie ein System im Abonnement-Modus nicht in ein System im Modus „Kein Abonnement“ ändern. Um die vollständigen Optionen anzuzeigen, setzen Sie die IP Office-Systemkonfiguration auf die Standardeinstellung.
Systemname
Ein Name zur Kennzeichnung dieses Systems. Typische Namen für Konfigurationen sind entweder Standorte oder Firmennamen von Kunden. Für einige Funktionen ist es erforderlich, dass das System einen Namen hat.
  • In diesem Feld wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden; der Name muss im jeweiligen IP Office-Netzwerk einmalig sein.
  • Verwenden Sie nicht <, >, |, \0, :, *, ?, . oder /.
Konfigurationsdaten beibehalten
Diese Option wird für vorhandene Server angezeigt, auf denen das Erstkonfigurationsmenü erneut ausgeführt wird.
  • Wenn diese Option deaktiviert ist, wird die vorhandene Konfiguration des IP Office-Systems auf die Standardeinstellungen gesetzt.
  • Wird sie aktiviert, wird die vorhandene Konfiguration beibehalten. Einige Elemente dieser Konfiguration sind jedoch eventuell ungültig oder werden ignoriert. Es liegt in Ihrer Verantwortung, sicherzustellen, dass die endgültige Konfiguration gültig ist.
Gebietsschema
Diese Option legt Standardeinstellungen für die Telefonie und Sprache basierend auf der Auswahl fest. Es enthält außerdem verschiedene externe Leitungseinstellungen und muss daher korrekt eingestellt werden, um einen korrekten Betrieb des Systems zu gewährleisten. Siehe Avaya IP Office Gebietsschema-Einstellungen. Einzelne Benutzer können die Systemeinstellungen durch ihre eigene Gebietsschemaeinstellung überschreiben (BenutzerBenutzerGebietsschema).
Standard-Nebenstellenkennwort
Standard = Bestehendes Standard-Nebenstellenkennwort
Dieses Feld ermöglicht Ihnen, das bestehende Standard-Nebenstellenkennwort anzuzeigen und zu bearbeiten. Das Standard-Nebenstellenkennwort wird während der IP Office-Installation entweder vom Administrator vergeben oder zufällig generiert. Das vom System generierte zufällige Kennwort besteht aus 10 Ziffern. Sie können über das Augensymbol das bestehende Standardkennwort anzeigen. Das Kennwort muss zwischen 9 und 13 Ziffern lang sein.
Gehostete Bereitstellung
Diese Option wird nur auf Server-Edition-Systemen ohne Abonnement verwendet. Wenn diese Option aktiviert ist, zeigt sie an, dass das System eine gehostete Bereitstellung ist.
Geräte-ID für Dienste
Diese Einstellung wird nur für Server-Edition-Server angezeigt. Die ID wird in der Ansicht Lösung, den Systeminventarseiten sowie auf der Registerkarte SystemSystem in der Konfiguration angezeigt.
  • Der Wert kann über das Feld Geräte-ID auf der Registerkarte für die Konfiguration SystemSystemereignisse geändert werden.

Details zum Subscription-System

Diese Details werden nur für Abonnementmodus-Systeme angezeigt. Sie werden vom System verwendet, um seine Abonnements abzurufen. Die erforderlichen Details werden angegeben, wenn das System für das Abonnement registriert ist.
Name
Beschreibung
System-ID
Dies ist ein fester Wert, für den die Abonnements des Systems ausgestellt und validiert werden.
  • Bei einem IP500 V2-System basiert diese ID auf der im System installierten System-SD-Karte.
Kunden-ID
Die Kunden-ID, die angegeben wurde, als das System für Abonnements registriert wurde.
Adresse des Lizenzservers
Die Adresse des Servers, der dem System seine Abonnements bereitstellt.

LAN-Konfigurationseinstellungen

Name
Beschreibung
Öffentliche LAN-Schnittstelle
Wählen Sie aus, welche der LAN-Schnittstellen des Servers mit dem Kundennetzwerk verbunden ist, das an das externe Internet weitergeleitet wird. Basierend auf dieser Wahl werden der Systemkonfiguration zusätzliche Details der IP-Route hinzugefügt.
Gateway
Die Adresse des Standard-Gateways im Kundennetzwerk, an das Nicht-LAN-Datenverkehr weitergeleitet werden soll.
Nach der Erstkonfiguration wird eine Standard-IP-Route erstellt, die diese Adresse und die ausgewählte Einstellung Öffentliche LAN-Schnittstelle verwendet.
DNS-Server
Die Adresse, die im Kundennetzwerk zur Auflösung von DNS-Abfragen verwendet wird. Dies ist entweder der DNS-Server des Kunden oder die DNS-Adresse, die von seinem Internetdienstanbieter bereitgestellt wird.
LAN1-KONFIGURATION/LAN2-KONFIGURATION
Für LAN1 und LAN2 werden separate Sätze von LAN-Konfigurationsdetails angezeigt.
IP-Adresse
Die Basis-IP-Adresse für das LAN. Die Standardwerte sind 192.168.42.1 für LAN1 und 192.168.43.1 für LAN2.
Wenn der Server auch als DHCP-Server für LAN fungiert, ist diese Adresse die Startadresse des DHCP-Adressbereichs.
IP-Maske
Standard = 255.255.255.0. Dies ist die mit der IP-Adresse verwendete IP-Subnetzmaske.
DHCP-Modus
Wählen Sie aus, ob der Server DHCP für das LAN ausführt.
  • Server – Die Steuereinheit fungiert als DHCP-Server in diesem LAN und weist anderen Geräten im Netzwerk sowie PPP-Einwahlbenutzern Adressen zu.
    • Geräte, die eine Adresse anfordern, erhalten Adressen vom unteren Ende des verfügbaren Adressbereichs aufwärts.
    • Einwählbenutzern werden Adressen vom oberen Ende des verfügbaren Bereichs abwärts zugewiesen.
    • Wenn die Steuereinheit in LAN1 und LAN2 als DHCP-Server fungiert, wird Einwählbenutzern zuerst eine Adresse des LAN1-Adressenpools zugewiesen.
  • Deaktiviert – Wenn diese Option ausgewählt ist, nutzt das System nicht DHCP, um IP-Adressen zu bekommen oder auszugeben.
  • Einwahl – Ist diese Option ausgewählt, wird das System nur PPP-Einwählbenutzern DHCP-Adressen zuweisen. Bei Systemen mit DHCP-Pools werden nur Adressen aus einem Pool verwendet, der sich in demselben Subnetz wie die LAN-Adresse des Systems befindet.
  • Client – Wenn diese Option ausgewählt ist, fordert IP Office seine IP-Adresse und IP-Maske von einem DHCP-Server im LAN an.
NAT aktivieren
Standard = aus.
Wird nur für IP500 V2-Systeme angezeigt. Mit dieser Einstellung können Sie steuern, ob NAT für den IP-Verkehr von LAN1 nach LAN2 genutzt werden soll.

Lösungseinstellungen

Diese Einstellungen werden nur für Linux-basierte Systeme angezeigt. Die Optionen hängen von der Rolle des Servers im Netzwerk (primär, sekundär oder Erweiterung) ab.
Name
Beschreibung
Server Edition Primary-Server
Geben Sie bei sekundären Servern und Erweiterungsservern die Adresse des primären Servers an.
Server Edition Secondary-Server
Geben Sie bei Primär- und Erweiterungsservern die Adresse des sekundären Servers an.
WebSocket-Kennwort
Für jede der oben festgelegten Adressen wird eine bidirektionale WebSocket-Verbindung erstellt. Ein übereinstimmendes Kennwort muss an jedem Ende der Leitung festgelegt werden.
DNS-Server
Die IP-Adresse eines DNS-Servers. Wenn dieses Feld leer bleibt, verwendet IP Office eine eigene Adresse als DNS-Server für DHCP-Clients und leitet DNS-Abfragen an den Dienstanbieter weiter, wenn im verwendeten Dienst die Option DNS anfordern (ServiceIP) ausgewählt ist.

Zentralisierte Verwaltung

Die folgenden Einstellungen werden für IP Office-Systeme verwendet, die als Zweigsysteme in einem mit System Manager verwalteten Netzwerk bereitgestellt werden. Näheres dazu erfahren Sie im Handbuch Bereitstellen der Avaya IP Office™ Platform als Enterprise Branch mit Avaya Aura® Session Manager.
Name
Beschreibung
Zentral verwaltet
Wenn diese Option ausgewählt ist, werden die folgenden zusätzlichen Felder angezeigt.
SMGR-Adresse
Geben Sie die IP-Adresse des System Manager-Servers ein, der das Zweigstellennetzwerk verwaltet.
Redundante SMGR-Adresse
Geben Sie die IP-Adresse des sekundären System Manager-Servers ein, der das Netzwerk verwaltet.
SMGR-Community
Der Name der freigegebenen Community für Server innerhalb des Zweignetzwerks.
SNMP-Geräte-ID
Die eindeutige SNMP-ID für den IP Office-Server innerhalb des Netzwerks.
Trap Community
Der öffentliche Name zum Senden von SNMP-Trap-Alarmen.
Zertifikatsname der SCEP-Domäne
Der Domänenname für den SCEP-Betrieb (Simple Certificate Enrollment Protocol) im Zweignetzwerk.
Certificate Enrollment (SCEP) Kennwort
Das Kennwort für die Abfrage von Zertifikaten vom SCEP-Server des Netzwerks.