BRI-Leitung

Zuletzt aktualisiert : Apr 30, 2016 |
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Prolog-Informationen
Resource Id: BRI_line:32002
Die folgenden Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
  • Leitungsuntertyp, Netzwerktyp, TEI, Informationselement „ISDN (nicht End-to-End)“ hinzufügen, Fortschrittsersatz, Taktquelle, Nummernplan zu ISDN erzwingen, Anzahl der Kanäle.
Beim Verringern des Werts der Einstellung Anzahl der Kanäle ist ein „Zusammenführen mit Dienstunterbrechung“ erforderlich. Wenn die Konfigurationsdatei an das System gesendet wird, werden aktive Anrufe auf den gelöschten Kanälen gelöscht.
Die verbleibenden Einstellungen können zusammengeführt werden.
Feld
Beschreibung
Karte/Modul
Gibt den Kartensteckplatz oder das Erweiterungsmodul an, das für das Amtsleitungsgerät verwendet wird, das die Leitung bereitstellt.
Für IP500 V2-Steuereinheiten: 1 bis 4 stimmen mit den Steckplätzen an der Vorderseite der Kontrolleinheit von links nach rechts überein.  Erweiterungsmodule sind von 5 aufwärts nummeriert, zum Beispiel wird das Modul am Erweiterungsport 1 als 5 angezeigt.
Port
Gibt den Port auf der Karte/dem Modul oben an, auf die/das sich die Konfigurationseinstellungen beziehen.
Leitungsnummer
Dieser Parameter ist nicht konfigurierbar; er wird vom System zugewiesen.
Admin
Standard = Betriebsbereit:  
Dieses Feld ermöglicht die Deaktivierung einer Amtsleitung zu Wartungszwecken oder wenn die Amtsleitung nicht verbunden ist.
Untergeordneter Leitungstyp
Standardwert = NTT für Japan/ETSI für andere Gebietsschemen.
Wählen Sie hier den entsprechenden Typ für die vom Leitungsbetreiber bereitgestellte Leitung aus. IP500-BRI-Erweiterungskarten können für den S-Bus(So)-Betrieb zum Anschluss an ISDN-Endgeräte konfiguriert werden. Bitte beachten Sie, dass dazu Endwiderstände sowohl am Systemende als auch am anderen Ende hinzugefügt werden müssen und ein geeignetes Frequenzteilerschaltungskabel erforderlich ist. Vollständige Details finden Sie im Handbuch zum Migrieren der Avaya IP Office Platform IP500 V2.
Netzwerktyp
Standard = Öffentlich.
Diese Option ist verfügbar, wenn System | Telefonie | Telefonie | Netzwerkkopplung beschränken aktiviert ist. Sie ermöglicht Ihnen, Querverbindungen als Öffentlich oder Privat einzustellen.
  • IP Office gibt „Nummer besetzt“ bei jedem Versuch aus, Anrufe auf einer privaten Querverbindung an eine öffentliche Querverbindung und umgekehrt zu verbinden.
  • Die Anrufeinschränkung schließt Vermittlungen, Rufweiterleitung und Konferenzgespräche ein.
  • Avaya empfiehlt den Gebrauch dieser Funktion nicht auf IP Office-Systemen, die eine der folgenden Funktionen nutzen: Netzwerk mit mehreren Standorten, VPNremote, Anwendung mit Telearbeiter-Modus.
Telefonnummer
Dient zur Notierung der externen Telefonnummer dieser Leitung als Hilfe bei Loopback-Tests. Nur zur Information.
Eingehende Gruppen-ID
Standard = 0, Bereich 0 bis 99999.
Mit der zu einer Leitung gehörenden Ankommenden Gruppennummer werden eingehende Anrufe in der System-Konfiguration zugeordnet. Die passende Weiterleitung eingehender Anrufe wird zur Weiterleitung dieser Anrufe verwendet. Dieselbe Nummer kann für mehrere Leitungen verwendet werden.
Ausgehende Gruppennummer
Standard = 1. Bereich 0 bis 99999.
Wenn ein Funktionscode eine zu wählende Nummer angibt, belegt IP Office eine der verfügbaren Leitungen mit einem übereinstimmenden Ausgehende Gruppennummer.
In einem Server Edition/Select-Netzwerk muss die in einem System für Leitungen zu einem System verwendete Ausgehende Gruppennummer innerhalb des Netzwerks eindeutig sein.
Reservierte Gruppennummern
  • 0 – In Server Edition/Select-Netzwerken darf die Nummer 0 nicht verwendet werden.
  • 90000 bis 99999 – Für die Verwendung durch das System reserviert (nicht erzwungen).
    • 96666 – für ACO-Leitungen verwenden.
    • 98888 – Bei IP Office-Bereitstellungen in Enterprise Branch-Umgebungen für die SM-Leitung reserviert.
    • 99001–99148 – In Server Edition/Select-Netzwerken für die IP Office-Leitungen von den primären und sekundären Servern zu den einzelnen Erweiterungssystemen im Netzwerk reserviert.
    • 99998 – In Server Edition/Select-Netzwerken für die IP Office-Leitungen zum sekundären Server reserviert.
    • 99999 – In Server Edition/Select-Netzwerken für die IP Office-Leitungen zum primären Server reserviert.
Präfix
Standard = Leer. So wird die Vorwahl verwendet:
  • Bei eingehenden Anrufen: Die ISDN-Meldung ordnet den Anruftyp zu (national, international oder unbekannt). Wenn der Anruftyp unbekannt ist, wird die Nummer im Feld Vorwahl der ICLID hinzugefügt.
  • Für ausgehende Anrufe: Die Vorwahl wird nicht entfernt, darum sollten alle Vorwahlen, die für externe Leitungspräsentation nicht geeignet sind, mit Funktionscodes entfernt werden.  
Landesvorwahl
Standard = 0
Gibt die Ziffern an, die einem eingehenden Inlandsanruf vorangestellt werden. Wenn eine Nummer über ISDN als „nationale Nummer“ angezeigt wird, wird diese Vorwahl hinzugefügt. Beispielsweise wird die Nummer 1923000000 in die Nummer 01923000000 umgewandelt.
Internationale Vorwahl
Standard = 00
Gibt die Ziffern an, die einem eingehenden Auslandsanruf vorangestellt werden. Wenn eine Nummer über ISDN als „internationale Nummer“ angezeigt wird, wird diese Vorwahl hinzugefügt. Beispielsweise wird die Nummer 441923000000 in die Nummer 00441923000000 umgewandelt.
TEI
Standardwert = 0 Terminal Equipment Identifier. Dient zur Identifikation der einzelnen Geräte, die an eine bestimmte ISDN-Leitung angeschlossen sind. Bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ist dieser Wert normalerweise „0“. Er kann auch bei Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen „0“. sein. Teilen sich jedoch mehrere Geräte eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung, sollte er auf „127“. eingestellt werden, was dazu führt, dass die Vermittlung entscheidet, welche TEIs von diesem Gerät verwendet werden.
Anzahl der Kanäle
Standardwert = 2. Bereich = 0 bis 2.
Definiert die Anzahl der betriebsbereiten Kanäle, die auf dieser Leitung zur Verfügung stehen.
Ausgehende Kanäle
Standardwert = 2. Bereich = 0 bis 2.
Hier wird die Anzahl der Kanäle definiert, die auf dieser Leitung für ausgehende Anrufe verfügbar sind. Dieser Wert sollte in der Regel der Anzahl der Kanäle entsprechen, kann aber verringert werden, um sicherzustellen, dass eingehende Anrufe nicht von ausgehenden blockiert werden können.
Sprachkanäle
Standardwert = 2. Bereich = 0 bis 2.
Die Anzahl der für die Sprachnutzung verfügbaren Kanäle.
Datenkanäle
Standardwert = 2. Bereich = 0 bis 2.
Die Anzahl der Kanäle, die für Datendienste zur Verfügung stehen. Bleibt das Feld leer, lautet der Wert „0“.
Taktquelle
Standard = Netzwerk
Vollständige Einzelheiten dazu finden Sie im Installationshandbuch von IP Office. Diese Option legt fest, ob IP Office versuchen sollte, die Taktquelle für die Anrufsynchronisation und -signalisierung von dieser Leitung zu übernehmen. Dabei sollte der Taktquelle von einer Vermittlungsstelle (falls verfügbar) immer Vorrang gegeben werden, indem mindestens eine Vermittlungsleitung auf Netzwerk gestellt wird.
  • Wenn mehrere Leitungen auf Netzwerk gestellt werden, wird die Reihenfolge, in welcher diese Leitungen verwendet werden, im IP Office-Installationshandbuch beschrieben. Wenn weitere Leitungen verfügbar sind, kann Ausweichbetrieb benutzt werden, um eine Taktquelle anzugeben, die verwendet werden soll, wenn die Netzwerk-Quelle nicht verfügbar ist.
  • Leitungen, von denen keine Taktquelle übernommen werden sollte, müssen als Ungeeignet eingestellt werden.
  • Falls keine Taktquelle verfügbar ist, verwendet IP Office seine eigene interne 8-kHz-Taktquelle.
  • Bei Szenarien, in denen mehrere Systeme über digitale Amtsleitungen vernetzt sind, muss darauf geachtet werden, dass alle Systeme die gleiche Taktquelle verwenden. Die aktuell von einem System verwendete Quelle wird in System Status Application angezeigt.
Informationselement „ISDN (nicht End-to-end)“ hinzufügen
Standard = Nie*. Legt fest, ob das optionale Informationselement „ISDN (nicht End-to-End)“ bei ausgehenden Anrufen auf der Leitung hinzugefügt werden soll. Die Optionen lauten Nie, Immer oder POTS (nur wenn der Anruf von einer analogen Nebenstelle initiiert worden ist). *Die Standardeinstellung lautet Nie ausgenommen für die folgenden Gebietsschemen; für Italien ist der Standard POTS, und für Neuseeland lautet der Standard Immer.
Fortschrittsersatz
Standard = keine.
Die Fortschrittsnachrichten werden im ISDN-Verbindungssignalprotokoll Q.931 definiert. Wenn eine Fortschrittsnachricht gesendet wird, wird der Anrufer in der Regel nicht verbunden, wodurch in der Regel keine Gesprächsgebühren anfallen.
Nicht alle ISDN-Leitungen unterstützen Q.931-Fortschrittsnachrichten. Verwenden Sie diese Einstellung, um alternative Signale an die ISDN-Leitung für intern generierte Fortschrittsnachrichten zu konfigurieren. Es gibt folgende Optionen:
  • Signalisieren: Verknüpfen mit Q.931 Eingehender Anruf. Der Anruf ist nicht verbunden. Der Anrufer hört die Nachricht nicht und es werden in der Regel keine Anrufgebühren berechnet.
  • Verbinden: Verknüpfen mit Q.931 Verbinden. Der Anrufer hört die Nachricht und es fallen normalerweise Anrufgebühren an.
Unterstützt teilweise Umleitung
Standardwert = Aus.
Die Partielle Umleitung (PR) ist eine ISDN-Funktion. Sie wird für externe ISDN-Anrufe (QSIG und außerhalb des Netzwerks) unterstützt. Wenn ein externer Anruf an eine andere externe Nummer vermittelt wird, erfolgt die Vermittlung über ISDN und die Kanäle zu IP Office werden freigegeben. Dieser Dienst muss möglicherweise beim Leitungsbetreiber angefordert werden und kann mit Gebühren verbunden sein.
ISDN-Rufnummernplan erzwingen
Standardwert = Aus.
Diese Option ist nur konfigurierbar, wenn auch die Option Teilweise Umleitung unterstützen aktiviert ist. Wenn die Option ausgewählt ist, wird der Plan-/Typ-Parameter für die teilweise Umleitung von Unbekannt/Unbekannt in ISDN/Unbekannt geändert.
Umgeleitete Rufnummer senden
Standardwert = Aus.
Diese Option kann auf ISDN-Leitungen verwendet werden, wo der Umleitungsdienst vom Leitungsanbieter unterstützt wird. Sofern dies unterstützt wird, wird bei Twinning-Anrufen die Anrufer-ID des ursprünglichen Anrufs an das Twinning-Ziel weitergeleitet. Diese Option wird nur für Twinning-Anrufe verwendet.
Anrufrückverfolgung unterstützen
Standardwert = Aus. IP Office unterstützt die Auslösung der Identifizierung bösartiger Anrufe (MCID) an der ISDN-Vermittlung. Zur Verwendung dieser Funktion müssen Sie sich an den ISDN-Dienstanbieter und die zuständige Justizbehörde wenden, der die Ergebnisse der Anrufverfolgung mitgeteilt werden sollen. Darüber hinaus muss der betreffende Benutzer Zugriff auf die Anrufverfolgungsfunktion sowie auf einen Funktionscode oder eine programmierbare Taste für die Aktivierung der MCID-Anrufverfolgung erhalten. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt „Telefonfunktionen“ unter Verfolgung bösartiger Anrufe.
Aktive CCBS-Unterstützung
Standardwert = Aus.
Anrufabschluss an besetzten Teilnehmer (CCBS). Diese Option ermöglicht automatische Rückrufe für ausgehende ISDN-Anrufe, wenn die Zielrufnummer besetzt ist. Diese Funktion kann nur auf Punkt-zu-Punkt-Leitungen verwendet werden. Dieser Dienst muss möglicherweise beim Leitungsbetreiber angefordert werden und kann mit Gebühren verbunden sein.
Passive CCBS-Unterstützung
Standardwert = Aus.
Kosten pro Einheit
Die Informationen werden als Kosten pro Einheit angegeben. Mit dieser Einstellung werden die vom Leitungsbetreiber festgelegten Kosten pro Einheit eingegeben. Die Werte werden als Zehntausendstel einer Währungseinheit angegeben. Beispiel: Wenn die Gesprächskosten pro Einheit 1,07 € betragen, muss für die Leitung der Wert 10700 eingestellt werden. Siehe Gebührenbenachrichtigung.
Ursprünglichen Anrufenden bei weitergeleiteten und Twinning-Anrufen senden
Standardwert = Aus.
ID des ursprünglichen Anrufers beim Weiterleiten von Anrufen oder Umleiten von Twinning-Anrufen verwenden.
Diese Einstellung gilt für BRI-Leitungen mit dem Untertyp ETSI.
Ursprungsnummer für weitergeleitete und Twinning-Anrufe
Standard = Leer.
Die als ID des ursprünglichen Anrufers verwendete Rufnummer beim Weiterleiten von Anrufen oder Umleiten von Twinning-Anrufen. Dieses Feld ist grau hinterlegt, wenn die Einstellung Ursprünglichen Anrufer bei weitergeleiteten und Twinning-Anrufen senden aktiviert ist.
Diese Einstellung gilt für BRI-Leitungen mit dem Untertyp ETSI.