Session Manager

Zuletzt aktualisiert : Apr 30, 2016 |
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Prolog-Informationen
Resource Id: SessionMgr:60100

Zusätzliche Konfigurationsinformationen

Weitere Informationen zur Einstellung Aufrechterhaltung der Medienverbindung finden Sie unter Aufrechterhaltung der Medienverbindung.

Konfigurationseinstellungen

Diese Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Das Ändern der Einstellung Betriebsbereit in Deaktiviert (außer Betrieb) erfordert einen Neustart des Systems. Eine Änderung der Einstellung Betriebsbereit in Aktiviert ist hingegen zusammenführbar. Konfigurationsänderungen, die vorgenommen werden, während die Leitung außer Betrieb ist, können ebenfalls zusammengeführt werden.
Feld
Beschreibung
Leitungsnummer
Standardwert = Automatisch ausgefüllt. Bereich= 1 bis 249 (IP500 V2)/349 (Server Edition).
Geben Sie die gewünschte Leitungsnummer ein. Bitte beachten Sie, dass diese eindeutig sein muss. Bei IP500 V2-Systemen sind die Leitungsnummern 1 bis 16 für die interne Hardware reserviert.
  • Session Manager, Leitungs-Priorisierung: Es können bis zu zwei Session Manager-Leitungen konfiguriert werden. Die beiden Session Manager-Leitungen erhalten ihre Priorität anhand der Leitungsnummer. Die Leitung mit der niedrigsten Nummer wird als primäre Session Manager-Leitung gehandhabt.  Beispiel: Wenn die erste Session Manager-Leitung als Leitungsnummer 17 konfiguriert ist, die zweite Leitung als Leitung 18, dann fungiert die Leitung mit der Nummer 17 als primäre Session Manager-Leitung.  Wenn Sie festlegen wollen, dass die zweite Session Manager-Leitung (in diesem Beispiel Leitung 18) als primäre Session Manager-Leitung fungieren soll, müssen Sie die Nummern der Leitungen so ändern, dass die zweite Session Manager-Leitung mit der niedrigsten Leitungsnummer konfiguriert ist.
  • Session-Manager Leitungsredundanz: Auf Grundlage der Priorität bei den Session Manager-Leitungen, die durch die Leitungsnummer bestimmt wird, ist die aktive Leitung, zu der IP Office alle Anrufe sendet, immer die in Betrieb befindliche Session Manager-Leitung mit der höchsten Priorität.  Das bedeutet: Ist die primäre Session Manager-Leitung in Betrieb, ist sie die aktive Leitung für das Senden von Anrufen. Falls die primäre Session Manager-Leitung ausfällt, schaltet IP Office um auf die sekundäre Session Manager-Leitung. Und wenn später die primäre Leitung wieder verfügbar ist, schaltet IP Office zurück auf die primäre Session Manager-Leitung.
Im Service
Standard = Aktiviert
Mit dieser Option kann die SM-Leitung durch den Administrator deaktiviert werden. Sie zeigt nicht den dynamischen Status der Leitung an. Wenn eine SM-Leitung durch einen Administrator deaktiviert wird, ist das nicht gleichbedeutend mit dem dynamischen Status „Außer Betrieb“.
SM-Domänenname
Dies sollte einer SIP-Domäne entsprechen, die in der SIP-Domänentabelle des Session Manager-Systems definiert ist. Sofern nicht anders erforderlich, können alle Enterprise Branch-Systeme im Avaya Aura®-Netzwerk denselben Domänennamen haben.
SM-Adresse
Geben Sie die IP-Adresse des Session Manager an, der die Leitung im Avaya Aura-Netzwerk verwenden sollte. Derselbe Session Manager sollte auch für den entsprechenden Instanz-Link-Eintrag in der Avaya Aura®-Konfiguration verwendet werden.
Ausgehende Gruppen-ID
Standard = 98888
Dieser Wert kann nicht geändert werden. Notieren Sie jedoch den Wert, da dieser in Enterprise Branch-Funktionscodes zur Umleitung von Anrufen zum Session Manager verwendet wird.
Präfix
Standard = Leer
Diese Vorwahl wird allen Quellennummern hinzugefügt, die mit eingehenden Anrufen empfangen werden.
Max. Anrufe
Standard = 10
Bestimmt, wie viele Anrufe gleichzeitig zwischen Enterprise Branch und Session Manager über diese Verbindung zulässig sind. Jeder Anruf nutzt dabei eine der verfügbaren Lizenzen, die von allen im System konfigurierten SIP-Amtsleitungen genutzt werden.
Netzwerktyp
Standard = Öffentlich.
Diese Option ist verfügbar, wenn System | Telefonie | Telefonie | Netzwerkkopplung beschränken aktiviert ist. Sie ermöglicht Ihnen, Querverbindungen als Öffentlich oder Privat einzustellen.
  • IP Office gibt „Nummer besetzt“ bei jedem Versuch aus, Anrufe auf einer privaten Querverbindung an eine öffentliche Querverbindung und umgekehrt zu verbinden.
  • Die Anrufeinschränkung schließt Vermittlungen, Rufweiterleitung und Konferenzgespräche ein.
  • Avaya empfiehlt den Gebrauch dieser Funktion nicht auf IP Office-Systemen, die eine der folgenden Funktionen nutzen: Netzwerk mit mehreren Standorten, VPNremote, Anwendung mit Telearbeiter-Modus.
Standortspezifische Daten einschließen
Standardwert = Aus.
Aktiviert, wenn Netzwerktyp auf Privat festgelegt ist. Auf Ein gesetzt, wenn der PBX am anderen Ende der Amtsleitung gebührenkompatibel ist.
URI-Typ
Standard = SIP.
Wird in der Dropdown-Liste SIP oder SIPS ausgewählt, so wird das Format SIP URI benutzt (z. B.: name@beispiel.com). Dies betrifft das Feld Von bei ausgehenden Anrufen. Das Feld An für ausgehende Anrufe verwendet immer das von den Funktionscodes angegebene Format, das für die Weiterleitung ausgehender Anrufe benutzt wird. Wenn „SIP Secured URI“ erforderlich ist, sollte der URI-Typ auf SIPS gesetzt werden. SIPS kann nur dann benutzt werden, wenn das Schicht-4-Protokoll auf „TLS“ gesetzt ist.
Aufrechterhaltung der Medienverbindung
Standard = Aktiviert.
Versucht bei Aktivierung die Aufrechterhaltung bereits hergestellter Gespräche bei kurzen Netzausfällen. Anrufbearbeitungsfunktionen sind nicht mehr verfügbar, wenn sich ein Anruf im Aufrechterhaltungsstatus befindet. Bei Aktivierung wird die Aufrechterhaltung der Medienverbindung auf Avaya-H.323-Telefone angewendet, die die Aufrechterhaltung von Verbindungen unterstützen.
Standort
Netzwerkkonfiguration
TLS-Verbindungen unterstützen die folgenden Cipher-Algorithmen:
  • TLS_RSA_WITH_AES_128_CBC_SHA
  • TLS_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA
  • TLS_DHE_RSA_WITH_AES_128_CBC_SHA
  • TLS_DHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA
Layer-4-Protokoll
Standard = TCP.
Sendeport
Wenn die Netzwerkkonfiguration auf TLS gesetzt ist, lautet die Standardeinstellung 5061. Wenn die Netzwerkkonfiguration auf TCP gesetzt ist, lautet die Standardeinstellung 5060.
Überwachungsport
Wenn die Netzwerkkonfiguration auf TLS gesetzt ist, lautet die Standardeinstellung 5061. Wenn die Netzwerkkonfiguration auf TCP gesetzt ist, lautet die Standardeinstellung 5060.
Sitzungstimer
Standard = 1200. Bereich = 90 bis 64800
Dieses Feld gibt die Ablaufzeit der Sitzung an.  Nach der Hälfte der Ablaufzeit wird eine Sitzungsaktualisierungsnachricht gesendet. Wenn das Feld auf Auf Anforderung gestellt ist, wird der Sitzungstimer deaktiviert.
Communication Manager unterstützt ab Version 6.2 SP1 die Aktualisierung von SIP-Sitzungen per UPDATE. Bei Verwendung einer früheren Version von Communication Manager muss der Parameter Sitzungstimer auf Auf Anforderung festgelegt werden.
Beschreibung
Standard = leer. Maximal 31 Zeichen.
In diesem Feld können Sie eine Beschreibung für den Konfigurationseintrag eingeben. Die Beschreibung wird nicht an anderer Stelle verwendet.