Voicemail

Zuletzt aktualisiert : Feb 07, 2019 |
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Prolog-Informationen
Resource Id: system_voicemail:11942

Zusätzliche Konfigurationsinformationen

Informationen zum Konfigurieren der Ausfallsicherheit von Voicemail Pro finden Sie unter Ausfallsicherheit der Server Edition.

Konfigurationseinstellungen

Mit den folgenden Einstellungen werden der Typ und der Ort des IP Office Voicemail-Servers festgelegt. Die Felder sind je nach ausgewähltem Voicemail-Typ aktiviert oder ausgeblendet. Weitere Einzelheiten finden Sie im entsprechenden Voicemail-Installationshandbuch.
Diese Einstellungen können zusammengeführt werden, mit Ausnahme von Voicemail-Typ und Voicemail-IP-Adresse. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.

Voicemail-Typ

Feld
Beschreibung
Voicemail-Typ
Bestimmt den Typ des vom IP Office-Server verwendeten Voicemail-Dienstes.
Keine
Kein Voicemail-Betrieb.
Analoge Amtsleitung MWI
Wählen Sie diese Option, um ein Anzeigesignal wartender Nachrichten (MWI) von analogen Amtsleitungen mit der ATM4U-V2-Karte zu erhalten. MWI ist eine Funktion des Telefons, bei der eine Kontrollleuchte auf aufgezeichnete Nachrichten hinweist.
Avaya Aura Messaging
Wählen Sie diese Option, wenn Sie das System so konfigurieren wollen, dass Avaya Aura Messaging als zentrales Voicemail-System verwendet wird. Wenn Sie diese Option wählen, können Sie bei jedem Branch weiterhin Embedded Voicemail oder Voicemail Pro verwenden, um automatische Vermittlung sowie Ansagen für wartende Anrufe zur Verfügung zu stellen. Wenn diese Option ausgewählt ist, wird der Voicemail-Zugriff über eine SM-Leitung zu den im Feld AAM-Nummer angegebenen Rufnummern geroutet. Die optionale AAM PSTN-Nummer kann so konfiguriert werden, dass sie verwendet wird, wenn die SM-Leitung nicht in Betrieb ist.
Bei einer Einrichtung, bei der die in Avaya Aura Messaging oder Modular Messaging konfigurierten Voicemail-Box-Nummern der DID des Anrufers entsprechen, sollte der Funktionscode zur Rufumleitung des PSTN-Anrufs derart beschaffen sein, dass die Anruferkennung unterdrückt wird („W“ in der Telefonnummer des Funktionscodes). Dadurch wird sichergestellt, dass das Voicemail-System auch an schwierigen Tagen nicht automatisch die Voicemail-Box des Anrufers anhand der Anruferkennung ansteuert.
Call Pilot
Wählen Sie diese Option, wenn Sie das System so konfigurieren wollen, dass CallPilot über SIP als zentrales Voicemail-System verwendet wird. Wenn Sie diese Option wählen, können Sie bei jedem Branch weiterhin Embedded Voicemail oder Voicemail Pro verwenden, um automatische Vermittlung sowie Ansagen für wartende Anrufe zur Verfügung zu stellen. Wenn diese Option ausgewählt ist, wird der Voicemail-Zugriff über eine SM-Leitung zu den im Feld CallPilot-Nummer angegebenen Rufnummern geroutet.
  • Das Feld CallPilot PSTN-Nummer und das entsprechende Kontrollkästchen Voicemail-Anweisungen mit DTMF aktivieren werden nicht unterstützt. IP Office kann nicht über das PSTN auf das CallPilot-System zugreifen, wenn die Session Manager-Leitung nicht in Betrieb ist.
  • Benutzer können durch Wählen des Funktionscodes „Voicemail abfragen“ auf ihre CallPilot-Voicemail zugreifen. Der Zugriff auf CallPilot-Voicemail über die automatische Vermittlung kann nicht aktiviert werden, indem eine normale Vermittlungsaktion mit dem Funktionscode „Voicemail abfragen“ als Ziel eingerichtet wird. Bei Bedarf ist die Aktivierung möglich, indem eine normale Vermittlungsaktion mit der CallPilot-Nummer als Ziel eingerichtet wird.
Zentrales Voicemail
Wählen Sie diese Option aus, falls Sie ein Voicemail Pro-System verwenden, das in einem Netzwerk mit mehreren Standorten auf einem anderen System installiert und lizenziert ist. Die ausgehende Leitungsgruppe der IP Office-Leitungsverbindung zum System mit Voicemail Pro sollte als Voicemail-Ziel eingetragen werden.
In Server Edition-Netzwerken wird diese Option auf dem sekundären Server und den Erweiterungssystemen verwendet, um anzugeben, dass sie den primären Server als ihren Voicemail-Server verwenden.  
Verteiltes Voicemail
Diese Option kann verwendet werden, wenn in einem SCN-Netzwerk zusätzliche Voicemail Pro-Voicemail-Server installiert und so konfiguriert sind, dass sie mit dem zentralen Voicemail-Server Nachrichten per E-Mail austauschen. Diese Option wird verwendet, wenn dieses System statt des zentralen Servers einen der zusätzlichen Server für die Voicemail-Dienste verwenden soll. Diese Option wird von Server Edition-Systemen nicht unterstützt.
Wenn ausgewählt:
  • Das Feld Voicemail-Ziel wird für die ausgehende H.323-IP-Leitung an das zentrale System verwendet.
  • Die Voicemail-IP-Adresse wird für die IP-Adresse des verteilten Voicemail-Servers verwendet, den das System verwenden sollte.
Embedded Voicemail
IP500 V2-Systeme können Voicemail-Nachrichten und Eingabeaufforderungen auf der eigenen Speicherkarte des Systems speichern. Es wird auch die interne Konfiguration der automatischen Vermittlung unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Installation von IP Office Embedded Voicemail.
Gruppe-Voicemail
Diese Option wird verwendet, um Voicemail-Systeme von Drittanbietern zu unterstützen, welche an die Nebenstellen-Ports in der Gruppe angeschlossen sind, die als Voicemail-Ziel angegeben ist. Wird von Server Edition-Systemen nicht unterstützt.
Modular Messaging über SIP
Wählen Sie diese Option, wenn Sie das System so konfigurieren wollen, dass Modular Messaging über SIP als zentrales Voicemail-System verwendet wird.
  • Wenn diese Option ausgewählt ist, wird der Voicemail-Zugriff über eine SM-Leitung zu den im Feld MM-Nummer angegebenen Rufnummern geroutet.
  • Die optionale MM PSTN-Nummer kann so konfiguriert werden, dass sie verwendet wird, wenn die SM-Leitung nicht in Betrieb ist.
Remote-AUDIX Voicemail
Wählen Sie diese Option, wenn Sie ein entfernt installiertes Avaya Intuity Audix- oder MultiMessage-Voicemail-System verwenden. Hierfür muss eine Audix Voicemail-Lizenz eingetragen werden. Diese Option wird von Server Edition-Systemen nicht unterstützt.
Voicemail Lite/Pro
Wählen Sie diese Option, wenn Sie Voicemail Pro verwenden. Die IP-Adresse des verwendeten PCs sollte als Voicemail-IP-Adresse eingetragen werden.  In einem Server Edition-Netzwerk wird diese Option auf dem primären Server verwendet.  Sie kann auch auf dem sekundären Server verwendet werden, wenn dieser über einen eigenen Voicemail-Server verfügt. Bei Verwendung von Voicemail Pro werden für die Anzahl der zu unterstützenden gleichzeitigen Anrufe Lizenzen benötigt.
Feld
Beschreibung
Voicemail-Modus
Standard = IP Office-Modus.
Dieses Feld wird hier nur für Embedded Voicemail angezeigt. Bei Systemen, die Voicemail Pro verwenden, kann dies mithilfe der Einstellung Standard-Telefonieschnittstelle geändert werden, die in IP Office Web Manager und dem Voicemail Pro-Client angezeigt wird.
Bei Voicemail in IP Office-Systemen können Tastenfunktionen entweder im IP Office-Modus oder im Intuity-Modus verwendet werden, um auf Mailbox-Funktionen zuzugreifen. Endbenutzern sollte das entsprechende Mailbox-Benutzerhandbuch für den ausgewählten Modus zur Verfügung gestellt werden. Sie können ohne Verlust von Benutzerdaten, wie Kennwörtern, Begrüßungen oder Nachrichten, zwischen den Modi wechseln.
Die folgenden Handbücher sind auf der Avaya-Kundendienst-Webseite verfügbar:
Voicemail-Ziel
Standards: Nicht-Server Edition = leer, Server Edition = IP-Amtsleitungsverbindung zum primären Server.
  • Wenn der Voicemail-Typ auf Remote-Audix Voicemail, Zentrales Voicemail oder Verteilte Voicemail eingestellt ist, wird diese Einstellung verwendet, um die ausgehende Leitungsgruppe der Leitung einzugeben, die für die Verbindung mit dem Telefonsystem konfiguriert wurde, auf dem der zentrale Voicemail-Server gehostet ist.
  • Wenn der Voicemail-Typ auf Gruppen-Voicemail festgelegt ist, wird mit dieser Einstellung die Gruppe festgelegt, deren Benutzernebenstellen mit dem externen Voicemail-System verbunden sind.
  • Wenn der Voicemail-Type auf Analoge Amtsleitung MWI festgelegt ist, kann mit dieser Einstellung die Rufnummer des Nachrichtencenters angegeben werden. Alle analogen Amtsleitungen, die für Analoge Amtsleitung MWI konfiguriert wurden, müssen dasselbe Ziel haben.
Voicemail-IP-Adresse
Standard: Nicht-Server Edition = 255.255.255.255, primärer Server = IP-Adresse des primären Servers.
Diese Einstellung wird verwendet, wenn als Voicemail-Typ entweder Voicemail Pro oder Verteiltes Voicemail gewählt ist. Es handelt sich um die IP-Adresse des Computers, auf dem der Voicemail-Server läuft, den das System für seine Voicemail-Dienste verwenden soll.
  • Wenn das System mit einem UCM ausgestattet ist, das Voicemail Pro hostet, sollte in diesem Feld 169.254.0.2 angegeben werden.
  • Ist diese auf 255.255.255.255 eingestellt, sendet die Steuereinheit eine Broadcast-Meldung an das LAN und wartet auf eine Antwort von einem Voicemail-Server. Ist sie auf eine bestimmte IP-Adresse eingestellt, stellt das System nur eine Verbindung zu dem Voicemail-Server her, der unter dieser Adresse ausgeführt wird.
IP-Adresse von Reserve-Voicemail
Standard: Primärer Server = IP-Adresse des sekundären Servers, Alle weiteren = 0.0.0.0 (Aus).
Diese Option wird bei Voicemail Pro unterstützt. Außerdem kann ein zusätzlicher Voicemail-Server eingerichtet werden, der aber nicht verwendet werden muss. Falls der Kontakt zum durch die Voicemail-IP-Adresse angegebenen Voicemail-Server verloren geht, wird die Verantwortung für die Voicemail-Dienste vorübergehend auf diese Ersatz-Server-Adresse übertragen.
Maximale Aufzeichnungszeit
Standard = 120 Sekunden. Bereich = 30 bis 180 Sekunden. Dieses Feld ist nur dann verfügbar, wenn Embedded Voicemail als Voicemail-Typ wird. Der Wert legt die maximale Aufzeichnungszeit für Nachrichten und Ansagen fest.
Nachrichten-Taste schaltet auf Visual Voice
Standard = ein.
Visual Voice ermöglicht Telefonbenutzern, ihre Voicemail-Mailboxen aufzurufen und über auf ihrem Telefon angezeigte Menüs Aktionen wie Abspielen, Löschen und Weiterleiten von Nachrichten auszuführen. Standardmäßig erfolgt die Navigation bei Telefonen mit einer Taste NACHRICHTEN über Sprachansagen. Diese Option ermöglicht, die Standardeinstellung bei Telefonen, die Visual Voice-Menüs unterstützen, durch Visual Voice zu ersetzen. Nähere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt zur Schaltflächenaktion.
Systemgesteuerte Anrufweiterleitung aktivieren
Standard = Aus (Ausgehende Anrufe nicht erlaubt).
Diese Einstellung wird verwendet, um die Systemunterstützung für ausgehende Anrufe über eingebettete Voicemail und Voicemail Pro zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Ist dies nicht ausgewählt, werden ausgehende Anrufe und die Konfiguration ausgehender Anrufe über Mailboxes deaktiviert. Bei Voicemail Pro können ausgehende Anruf zudem mit dem Voicemail Pro Client auf Ebene der individuellen Mailbox deaktiviert werden.

Reservieren von Voicemail-Kanälen

Über diese Einstellungen können die Kanäle, die für Voicemail-Anrufe verwendet werden, für bestimmte Funktionen reserviert werden. Nicht reserviert Kanäle können für jede Funktion verwendet werden; reserviert Kanäle können jedoch nur für die angegebene Funktion verwendet werden.
Feld
Beschreibung
Nicht reserviert Kanäle
Standard = Alle Kanäle
Mit dieser Einstellung wird die Anzahl der Voicemail-Kanäle von den gesamten verfügbaren Kanälen angezeigt, die nicht reserviert wurden.
Automatisierte Anrufannahme
Standard = 0
Mit dieser Einstellung wird die Anzahl der Kanäle festgelegt, die für Anrufe reserviert sind, die an eine der konfigurierten automatischen Vermittlungen umgeleitet werden.
Ankündigungen
Standard = 0
Mit dieser Einstellung wird die Anzahl der für Ansagen reservierten Kanäle festgelegt. Wenn keine Kanäle verfügbar sind, werden die Anrufe ohne Ansage fortgesetzt. 
Sprachaufzeichnung
Standard = 0
Mit dieser Einstellung wird die Anzahl der für die Sprachaufzeichnung (außer der obligatorischen Sprachaufzeichnung, siehe nachfolgend) reservierten Kanäle festgelegt. Wenn keine Kanäle verfügbar sind, findet keine Aufzeichnung statt, auch wenn ein Aufzeichnungsfortschritt angezeigt wird.
Mailbox-Zugriff
Standard = 0
Mit dieser Einstellung wird die Anzahl der für Benutzer, die zum Abrufen von Nachrichten auf die Mailboxes zugreifen, reservierten Kanäle festgelegt.
Obligatorische Sprachaufzeichnung
Standard = 0
Mit dieser Einstellung wird die Anzahl der für die obligatorische Sprachaufzeichnung reservierten Kanäle festgelegt. Wenn für einen Anruf, für den die Option Obligatorische Sprachaufzeichnung festgelegt wurde, kein Kanal verfügbar ist, wird der Anruf gesperrt und ein Besetztzeichen eingespielt.

Anrufaufzeichnung

Diese Einstellungen gelten für die von Voicemail Pro bereitgestellte Anrufaufzeichnung.
Feld
Beschreibung
Maximale Aufzeichnungsaufbewahrung (Tage)
Standard = 30 Tage. Bereich 1 bis 365 Tage.
Wird für Abonnementsysteme mit Centralized Media Manager zum Speichern von Anrufaufzeichnungen verwendet. Dieses Feld legt fest, wie lange Aufzeichnungen in der Aufzeichnungsbibliothek aufbewahrt werden sollen, bevor sie automatisch gelöscht werden.
Angehaltene Aufzeichnung autom. neu starten (Sek.)
Standard = 15 Sekunden
Der Wert, mit dem eine Verzögerung festgelegt wird, nach der die Aufzeichnung automatisch fortgesetzt wird.
Autom. Aufzeichnung ausblenden
Standard = Gelöscht
Zusätzlich zu den akustischen Hinweisen zur Anrufaufzeichnung zeigt Avaya Workplace Client eine Meldung an, die angibt, dass die Besprechung oder der Anruf aufgezeichnet wird.
Hinweis zu Gesprächsaufzeichnung abspielen
Standard = ein
Legt fest, ob ein Hinweis für alle Anrufer abgespielt wird, wenn der Anruf aufgezeichnet wird. In einigen Ländern ist es gesetzlich vorgeschrieben, Anrufer zu informieren, bevor eine Anrufaufzeichnung erfolgen kann. Erkundigen Sie sich daher entsprechend, bevor Sie diese Option deaktivieren.
Diese Option wird in IP Office Manager nicht angezeigt. Sie kann entweder über IP Office Web Manager oder den Voicemail Pro-Client festgelegt werden.

Sprach-KI

Diese Einstellungen sind bei Systemen im Abonnementmodus verfügbar. Wenn diese Option aktiviert ist, kann das System Text-to-Speech-Dienste (TTS) und die automatische Spracherkennung (ASR) mit automatischen Vermittlungen und Einwahlkonferenzen verwenden.
Feld
Beschreibung
Google Speech KI
Standard = aus
Wenn diese Option aktiviert ist, kann das System Text-to-Speech-Dienste (TTS) und die automatische Spracherkennung (ASR) mit automatischen Vermittlungen und Einwahlkonferenzen verwenden.
KI-Sprache
Standard = Nach Möglichkeit die Systemgebietsschema-Sprache verwenden.
Legt die Standardsprache für TTS-Ansagen fest. Dies kann durch die jeweilige Einstellung der automatischen Vermittlung oder der Einwahlkonferenz überschrieben werden.
Stimme
Legt die Stimme fest, die mit KI-Sprache verwendet werden soll. Die Anzahl der verfügbaren Stimmen hängt von der ausgewählten KI-Sprache ab.

DTMF Abbruch

Ermöglicht das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Diese werden dann auf alle Benutzer-Mailboxen angewendet, sofern keine unterschiedlichen eigenen Benutzereinstellungen vorliegen.
Die Funktion „Parken & Durchsagen“ wird unterstützt, wenn der Voicemail-Typ des Systems als Embedded Voicemail oder Voicemail Pro konfiguriert ist. So wird ermöglicht, einen Anruf zu parken, um unterdessen zu einem Sammelanschluss oder einer Nebenstelle eine Durchsage zu machen. Diese Funktion kann konfiguriert werden für Breakout DTMF 0, Breakout DTMF 2 oder Breakout DTMF 3.
Die Funktion „Parken & Durchsagen“ wird auch bei Systemen unterstützt, bei denen Avaya Aura Messaging, Modular Messaging über SIP oder CallPilot (für IP Office Aura Edition mit Implementierungen vom Typ CS 1000) als zentrales Voicemailsystem konfiguriert ist und das lokale Embedded Voicemail oder Voicemail Pro für automatische Vermittlung sorgt.
Feld
Beschreibung
Empfang/Abbruch (DTMF 0)
Die Nummer, an die ein Anrufer vermittelt wird, der während des Abhörens der Mailbox-Grußansage, anstatt eine Nachricht zu hinterlassen, auf die Taste 0 drückt (*0 bei Embedded Voicemail im Modus IP Office).
Bei Voicemail-Systemen, die in den Intuity-Emulations-Modus gesetzt sind, kann der Mailboxbenutzer außerdem diese Option aufrufen, wenn er seine Nachrichten durch Wählen von *0 abfragt.
Falls die Mailbox über einen Voicemail Pro-Anrufverlauf mit einer Aktion Nachricht hinterlassen erreicht wurde, stehen bei Drücken von 0 die folgenden Optionen zur Wahl:
  • Beim IP Office-Modus folgt der Anruf den Ergebnisverbindungen Fehler oder Erfolg der Aktion Nachricht hinterlassen, je nachdem, ob der Anrufer vor oder nach dem Aufzeichnungston 0 gedrückt hat.
  • Wenn Sie im Intuity-Modus 0 drücken, wird die Einstellung für Empfang/Abbruch (DTMF 0) verwendet.
  • Wird Parken & Durchsagen für ein DTFM-Breakout ausgewählt, werden die folgenden Dropdown-Listen angezeigt:
    • Durchsage-Nummer: Zeigt eine Liste mit Sammelanschlüssen und Benutzern (Nebenstellen). Wählen Sie einen Sammelanschluss oder eine Nebenstelle, um diese Option zu konfigurieren.
    • Neuversuche: Der Bereich umfasst die Werte 0 bis 5. Die Voreinstellung ist 0.
    • Zeitüberschreitung für Neuversuche: anzugeben im Format M:SS (Minuten:Sekunden). Kann in Schritten von 15 Sekunden angegeben werden. Festzulegen mindestens 15 Sekunden, maximal 5 Minuten. Die Standardeinstellung lautet 15 Sekunden.
Abbruch (DTMF 2)
Die Nummer, an die ein Anrufer vermittelt wird, der während des Abhörens der Mailbox-Grußansage, anstatt eine Nachricht zu hinterlassen, auf die Taste 2 drückt (*2 bei Embedded Voicemail im Modus IP Office).
Abbruch (DTMF 3)
Die Nummer, an die ein Anrufer vermittelt wird, der während des Abhörens der Mailbox-Grußansage, anstatt eine Nachricht zu hinterlassen, auf die Taste 3 drückt (*3 bei Embedded Voicemail im Modus IP Office).

Voicemail-Code-Komplexität

Definiert die Anforderungen für Voicemail-Code.
Für IP Office-Systeme, bei denen der Voicemail-Typ auf Zentralisiert eingestellt ist, müssen die Einstellungen unter Voicemail-Code-Komplexität diselben sein wie die des mit IP Office verbundenen Voicemail Pro-Systems.
Feld
Beschreibung
Erzwingen
Standard = ein.
Wenn als Einstellung „Ein“ ausgewählt ist, ist eine Benutzer-PIN erforderlich. Die Durchsetzung wird nicht während des Upgrades erzwungen, sondern nach der Überprüfung, und kann nicht gelöscht werden.
Mindestlänge
Standard = 6. Es sind maximal 31 Ziffern zulässig. Ältere Konfigurationen können weiterhin 4 Ziffern und maximal 20 Ziffern aufweisen.
Komplexität
Standard = ein.
Wenn als Einstellung „Ein“ ausgewählt ist, werden die folgenden Komplexitätsregeln erzwungen.
  • Die Benutzernebenstellennummer kann nicht verwendet werden.
  • Eine PIN aus sich wiederholenden Ziffern ist nicht zulässig (111111).
  • Eine PIN aus aufeinanderfolgenden Ziffern, vorwärts oder rückwärts, ist nicht zulässig (123456, 654321).
Die Anzahl der Benutzer, die eine ungültige Voicemail-Code-Komplexität aufweisen, wird unter diesem Feld mit rotem Text hervorgehoben.

SIP Einstell.

Bei Embedded Voicemail und Voicemail Pro gilt, dass bei Anrufen, die über eine SIP-Leitung getätigt oder empfangen werden, für die in einem der SIP URI-Felder der Leitung die Option Interne Daten verwenden festgelegt ist, die Daten aus diesen Einstellungen genommen werden. Diese Optionen werden angezeigt, wenn das System über SIP-Amtsleitungen verfügt oder die Verwendung von Embedded Voicemail, Voicemail Lite/Pro, Zentrales Voicemail oder Verteiltes Voicemail festgelegt wurde.
Feld
Beschreibung
SIP-Name
Standard = Leer auf Registerkarte „Voicemail“/Nebenstellennummer auf anderen Registerkarten.
Dieser Wert wird für andere Felder als den Contact-Header verwendet, wenn das Kontakt-Feld des verwendeten SIP URI-Eintrags auf Interne Daten verwenden festgelegt ist.
  • Wenn der Lokaler URI für eingehende Anrufe auf Interne Daten verwenden festgelegt ist, kann das System den erhaltenen R-URI oder From-Header-Wert mit dem SIP-Namen eines Benutzers und/oder einer Gruppe abgleichen. Dazu müssen die SIP URIs Eingehende Gruppe mit einem Routing eingehender Anrufe mit derselben Leitungsgruppen-ID und einem .-Ziel übereinstimmen.
SIP-Anzeigename (Alias)
Standardwert = Leer auf Registerkarte „Voicemail“./Name auf anderen Registerkarten.
Der Wert aus diesem Feld wird verwendet, wenn das Feld Anzeigen des verwendeten SIP URI auf Interne Daten verwenden festgelegt ist.
Kontakt
Standard = Leer auf Registerkarte „Voicemail“/Nebenstellennummer auf anderen Registerkarten.
Der Wert wird für den Contact-Header verwendet, wenn das Feld Kontakt des für einen SIP-Anruf verwendeten SIP URI auf Interne Daten verwenden festgelegt ist.
Rufnummernunterdrückung
Standard = Ein auf Registerkarte „Voicemail“/Aus auf anderen Registerkarten.
Wenn das Feld From im SIP URI auf Interne Daten verwenden festgelegt ist, wird durch diese Option in das Feld der Wert Anonymous und nicht der oben festgelegte SIP-Name eingefügt. Siehe SIP-Anrufe mit Rufnummernunterdrückung.

Voicemail-Ansagen

Wenn das IP Office-System einen Anruf zum Voicemail-Server weiterleitet, gibt es, wenn verfügbar, auch ein Gebietsschema an, für die die passenden Ansagen gemacht werden sollen. Das vom System an den Voicemail-Server gesendete Gebietsschema wird wie folgt bestimmt: Wenn das erforderliche Set an Ansagen nicht zur Verfügung steht, weicht das Voicemail-System aus auf eine andere passende Sprache und wechselt schließlich zu Englisch (Einzelheiten dazu siehe das entsprechende Voicemail-Installationshandbuch).
  • Funktionscode-Gebietsschema: Das Funktionscode-Gebietsschema wird (falls gesetzt) verwendet, wenn der Anruf mithilfe des Funktionscodes an Voicemail geleitet wird.
  • Gebietsschema für Routing eingehender Anrufe: Bei einem externen Anruf gilt die Länderkennung der Route für eingehende Anrufe, wenn diese festgelegt ist.
  • Gebietsschema für Benutzer: Wenn das Gebietsschema für Benutzer festgelegt ist, wird es angewandt, wenn es sich um einen internen Anrufer handelt.
  • Gebietsschema des Systems: Falls für das Routing eingehender Anrufe oder für den Benutzer kein Gebietsschema festgelegt ist, wird das Gebietsschema des Systems verwendet, sofern es nicht von einem Funktionscode-Gebietsschema aufgehoben wird.
Wenn bei Systemen mit Embedded Voicemail die erforderlichen aktualisierten Sprachansagen nicht gemäß des Gebietsschemas auf der SD-Karte des Systems vorhanden sind, zeigt Manager eine Fehlermeldung an. Die erforderlichen Ansagen können von Manager mithilfe der Option VM-Gebietsschemen hinzufügen/anzeigen hochgeladen werden.