Zuletzt aktualisiert : Apr 30, 2016 |
Navigation: System | Verzeichnisdienste | HTTP
Prolog-Informationen
Resource Id: Direct_HTTP:5001

Zusätzliche Konfigurationsinformationen

Weitere Konfigurationsinformationen finden Sie unter Zentralisiertes Systemverzeichnis.

Konfigurationseinstellungen

Das System kann HTTP verwenden, um die von einem anderen System gespeicherten Verzeichniseinträge zu importieren. Diese Unterstützung für HTTP kann auch deaktiviert werden. Mit der Einstellung System | System | Nur Avaya HTTP Clients kann ein System daran gehindert werden, auf HTTP-Anforderungen zu antworten. Die Sicherheitseinstellungen des Systems unter Ungesicherte Schnittstellen enthalten auch Steuerelemente für den HTTP-Zugriff (HTTP – Verzeichnis lesen und HTTP – Verzeichnis schreiben).
Bei der Server Edition, auf dem sekundären Server Expansion System (L) und Expansion System (V2) Systemen werden die HTTP-Einstellungen automatisch so eingestellt, dass sie standardmäßig das Systemverzeichnis vom primären Server abrufen.
Diese Einstellungen können zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Verzeichnistyp
Standard = Kein (Kein HTTP-Import)/IP Office SCN auf Server Edition.
Hier wird eingestellt, ob der HTTP-Import genutzt werden soll, sowie ggfs. die Importmethode. Sie haben folgende Optionen:
  • Keine: Keinen HTTP-Import verwenden.
  • IP Office: Import vom System unter der IP-Adresse, die im Feld Quelle angegeben wurde.
  • IP Office-SCN: Import von einem System in einem Netzwerk mit mehreren Standorten. Im Feld Quelle wird die ID für Ausgehende Leitung ausgewählt, die mit der H.323-Leitung zum Remote-System übereinstimmt.
  • Zusammenarbeitsdienste: Wenn diese Option ausgewählt ist, werden andere nicht konfigurierbare Optionen ausgeblendet oder ihre Steuerelemente deaktiviert, wobei die erzwungene Einstellung angezeigt wird.
Quelle
Standard = Leer/9999 bei Server Edition.
Die Form dieses Feldes ändert sich je nach Verzeichnistyp, der oben ausgewählt wurde. Für IP Office erfordert dieses Feld die IP-Adresse des anderen Systems. Bei IP Office-SCN wird die ausgehende Gruppennummer der IP Office-Leitung zum Remote-System verwendet.
Anzeigen
Standardwert = Alle.
Dieses Feld legt fest, welche Arten von Verzeichnisdatensätzen importiert werden sollen. Sie haben folgende Optionen:
  • Alle: Sämtliche Verzeichnisdaten werden aus dem Remote-System importiert.
  • Nur Konfiguration: Nur Verzeichniseinträge, die zur Konfiguration des Remote-System gehören, werden importiert. Diese werden als importierte Datensätze angesehen und nicht zu den Konfigurationsdatensätzen des lokalen Systems hinzugefügt.
  • Nur LDAP: Es werden nur Verzeichnisdatensätze importiert, die das Remote-System infolge eines eigenen LDAP-Imports erhalten hat. Dadurch können LDAP-Verzeichnisdaten von einem IP Office-System zum nächsten weitergegeben werden.
  • Nur HTTP: Es werden nur Verzeichnisdatensätze importiert, die das Remote-System infolge eines eigenen HTTP-Imports erhalten hat. Dadurch können HTTP-Verzeichnisdaten von einem IP Office-System zum nächsten weitergegeben werden.
URI
Standard = /system/dir/complete_dir_list
Dieses Feld gilt nur zur Information und kann nicht angepasst werden. Der angezeigte Pfad ändert sich gemäß der oben festgelegten Anzeigen.
Resync-Intervall (Sek.)
Standard = 60 Minuten.
Hiermit wird festgelegt, wie häufig das IP Office einen aktualisierten Import anfordert. Sobald das System neue Importdaten erhält, werden alle früher importierten Datensätze verworfen, und es werden die neu importierten Daten verarbeitet.
HTTPS aktiviert
Standard = Ein.
Hiermit wird die HTTPS-Unterstützung für den Import von Verzeichniseinträgen aktiviert oder deaktiviert.
Portnummer
Standardwert = 443.
Der für den Verzeichnisimport verwendete Port.
Wenn HTTPS aktiviert auf „Ein“ festgelegt ist, lautet der Standardwert 443. Wenn HTTPS aktiviert auf „Aus“ festgelegt ist, lautet der Standardwert 80.