Nebenstelle VoIP H.323

Zuletzt aktualisiert : May 01, 2016 |
Navigation: Nebenstelle | H323-Nebenstelle | VoIP
Prolog-Informationen
Resource Id: h323_voip:5015
Diese Einstellungen werden für eine H.323 IP-Nebenstelle angezeigt.
Diese Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
IP-Adresse
Standard = 0.0.0.0 (beliebige Adresse akzeptieren)
Wenn hier eine Adresse eingegeben wird, akzeptiert IP Office nur die Registrierung von einem Gerät mit dieser Adresse.
MAC-Adresse
Standard = 0000000000000 (Abgeblendet)
Dieses Feld ist abgeblendet und wird nicht verwendet.
Codec-Auswahl
Standard = Systemstandard
Legen Sie die unterstützten Codecs fest. Avaya empfiehlt, nach Möglichkeit für alle IP Office-Systeme, -Leitungen und -Nebenstellen denselben Codec-Satz zu verwenden.
Es gibt folgende Optionen:
  • Systemstandard – Verwenden Sie die in den Systemeinstellungen festgelegte Codec-Liste.
  • Benutzerdefiniert – Konfigurieren Sie eine Liste der Codec-Präferenzen für die Leitung.
    • Sie können Codecs zwischen Nicht verwendet und Ausgewählt verschieben und die Reihenfolge der Codecs ändern.
    • Die verfügbaren Codecs werden von System | System | VoIP | VoIP festgelegt. Mögliche Befehle sind:
      • OPUS – wird nur auf Linux-basierten IP Office-Systemen unterstützt.
      • G.711 ALAW/G.711 ULAW
      • G.729
      • G.723.1 – wird nur auf IP500 V2-Systemen unterstützt.
      • G.722 64K – wird auf Linux–basierten IP Office-Systemen und auf IP500 V2-Systemen mit IP500 VCM-, IP500 VCM V2- oder IP500-Combo-Karten unterstützt.
TDM | IP-Verstärkung
Standard = Standard (0dB). Bereich = -31dB bis +31dB.
Ermöglicht die Einstellung der Verstärkung des Tons von der IP Office-TDM-Schnittstelle auf die IP-Verbindung. Dieses Feld wird auf Linux-basierten Plattformen nicht angezeigt.
IP | TDM-Verstärkung
Standard = Standard (0dB). Bereich = -31dB bis +31dB.
Ermöglicht die Einstellung der Verstärkung des Tons von der IP-Verbindung zur IP Office-TDM-Schnittstelle. Dieses Feld wird auf Linux-basierten Plattformen nicht angezeigt.
Zusatzdienste
Standard = H450.
Wählt die zusätzliche Service-Signalisierungsmethode zur Verwendung mit Geräten aus, die keine Avaya-IP-Geräte sind. Folgende Optionen sind verfügbar: Keine, QSIG und H450. Unter H450 werden Halten und Verbinden unterstützt. Die ausgewählte Methode muss von der Remote-Seite unterstützt werden.
Mediensicherheit
Standardwert = Systemeinstellungen.
Mit diesen Einstellungen wird gesteuert, ob SRTP für diese Nebenstelle und welche Einstellungen für SRTP verwendet werden. Sie haben folgende Optionen:
  • Systemvorgabe: Entspricht der Systemeinstellung bei System | System | VoIP | VoIP-Sicherheit.
  • Deaktiviert: RTP verwenden.
  • Bevorzugt: Versuchen, SRTP zu verwenden. Wenn der Anruf nicht mit SRTP aufgebaut werden kann, zu RTP zurückkehren.
  • Erzwungen: SRTP verwenden. Wenn der Anruf nicht mit SRTP aufgebaut werden kann, schlägt der Anruf fehl.
    • Bei Anrufen mit Notruf wählen wechselt IP Office zu RTP, wenn der Aufbau des SRTP-Anrufs fehlschlägt.
Erweiterte Verbindungssicherheitsoptionen
Standardwert = Systemeinstellungen.
Legt die Anforderungen für SRTP fest (falls aktiviert).
  • Systemvorgabe:
    Es werden die gleichen Einstellungen wie unter System | System | VoIP | VoIP-Sicherheit verwendet.
  • Verschlüsselungen: Standard = RTP
    Legt fest, welche Teile einer Sitzung mit SRTP durch Verschlüsselung geschützt werden.
  • Authentifizierung: Standard = RTP und RTCP
    Legt fest, welche Teile der Sitzung mit SRTP durch Authentifizierung geschützt werden.
  • Größe des SRTP-Wiedergabeschutzfensters: Standard = 64. Nicht einstellbar.
    IP Office akzeptiert authentifizierte Pakete mit einer Sequenznummer, die größer als die Nummer des bereits empfangenen Pakets mit der höchsten Nummer ist oder innerhalb von 64 Paketen dieses Pakets liegt.
  • Verschlüsselungs-Pakete: Standard = SRTP_AES_CM_128_SHA1_80.
    Legen Sie die Krypto-Suiten fest, die SRTP für die Verschlüsselung verwendet. Zur Verfügung stehen SRTP_AES_CM_128_SHA1_32 und SRTP_AES_CM_128_SHA1_80.
VoIP-Stille unterdrücken
Standard = aus
Wenn diese Option aktiviert ist und IP Office während eines IP-Anrufs Stille erkennt, sendet sie keine Audiodaten.
  • Leitungen zwischen IP Office-Systemen, die G.711 verwenden, ignorieren diese Funktion.
  • Bei Amtsleitungen zwischen vernetzten IP Office-Systemen müssen Sie die Einstellung an beiden Enden aktivieren.
Schnellstart für IP-Telefone von anderen Anbietern als Avaya aktivieren
Standard = aus
Ein Verfahren für den schnellen Verbindungsaufbau. Reduziert die Anzahl der Nachrichten, die vor der Erstellung eines Audiokanals ausgetauscht werden müssen.
DTMF außerhalb der Bandbreite
Standard = ein
Falls eingestellt, wird DTMF als separates Signal („Außerhalb der Bandbreite“) statt als Teil eines codierten Sprachflusses („Innerhalb der Bandbreite“) gesendet. Das Signal „Außerhalb der Bandbreite“ wird vom Remote-Gerät wieder in den Audiofluss geleitet. Dies wird für Komprimierungsmodi mit niedriger Bitrate, wie z. B. G.729 und G.723 empfohlen, wo DTMF im Sprachfluss verzerrt werden kann.
Bei Avaya-Telefonen der Serien 1600, 4600, 5600 und 9600 erzwingt IP Office die entsprechende Einstellung für den Telefontyp.
Erfordert DTMF
Standard = aus.
Dieses Feld wird angezeigt, wenn DTMF-Konflikt für Telefone ignorieren (SystemVoIP) aktiviert ist.
  • Wenn diese Option deaktiviert ist, ignoriert das System während der Überprüfung auf Direktverbindungen bei Anrufen zwischen zwei VoIP-Telefonen die DTMF-Prüfungen.
    • Direktverbindungen sind möglicherweise immer noch nicht möglich, wenn andere Einstellungen wie Codecs, NAT-Einstellungen oder Sicherheitseinstellungen abweichen.
  • Wenn diese Option aktiviert ist, muss die Nebenstelle DTMF-Signale empfangen.
    • Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Nebenstelleneinstellung für Contact Center-Anwendungen ignoriert. Bei der Behandlung von SIP-Nebenstellen von Contact Center-Anwendungen wird immer davon ausgegangen, dass DTMF erforderlich ist.
Lokaler Wählton
Standard = aus
Wenn diese Option ausgewählt ist, erzeugen die H.323-Endgeräte eigene Wähltöne.
Direktverbindungen zulassen
Standard = ein
Mit dieser Einstellung wird festgelegt, ob Anrufe zwischen IP-Endgeräten bzw. -Leitungen über IP Office erfolgen müssen.
  • Wenn diese Option deaktiviert ist, laufen Anrufe über IP Office und die zugehörigen Ressourcen. Mit dem RTP-Relais ist für Anrufe zwischen Geräten, die denselben Audiocodec verwenden, kein Sprachkompressionskanal erforderlich.
  • Wenn diese Funktion aktiviert ist, können Anrufe über andere Routen als die des IP Office-Systems geleitet werden. Beide Endgeräte müssen Direktverbindungen unterstützen und über entsprechende VoIP-Einstellungen verfügen. Zum Beispiel müssen beide Enden dasselbe Protokoll (SIP oder H.323), dieselbe Adressierung (IPv4 oder IPv6) usw. verwenden. Andernfalls wird der Anruf durch das IP Office-System geleitet.
    • Bei Nebenstellen kann durch das Deaktivieren von Erfordert DTMF die Nebenstelle die Herstellung einer Direktverbindungen versuchen, auch wenn das andere Ende abweichende DTMF-Einstellungen hat.
Lizenz reservieren
Standard = keine.
Standardmäßig stellt IP Office Telefonlizenzen in der Reihenfolge aus, in der sich Geräte registrieren. Mit dieser Einstellung können Sie eine Nebenstelle lizenzieren, bevor sich das Gerät registriert.
Es gibt folgende Optionen:
  • Avaya IP-Endpunktlizenz reservieren
  • Drittanbieter-Lizenz für Endgeräte reservieren
  • Beides
  • Keine
Hinweis:
  • Avaya IP-Telefone, die von IP Office unterstützt werden, benötigen eine Avaya-IP-Endpunkt-Lizenz.
  • Für andere IP-Telefone ist eine Drittanbieter-IP-Endpunktlizenz erforderlich.
  • Dieses Feld wird bei aktivierter WebLM-Lizenzierung automatisch auf Avaya IP Endpoint-Lizenz reservieren gesetzt. Die Optionen Beide und Keine sind nicht verfügbar.
  • Wenn das Profil des entsprechenden Benutzers auf Zentraler Benutzer festgelegt ist, wird dieses Feld automatisch auf Zentrale Endgerät-Lizenz gesetzt.