SIP-Leitung

Zuletzt aktualisiert : Apr 26, 2023 |
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Konfigurationseinstellungen

Diese Einstellungen sind zusammenführbar, mit Ausnahme der Einstellung Leitungsnummer. Zum Ändern der Einstellung Leitungsnummer ist „Zusammenführen mit Dienstunterbrechung“ erforderlich. Wenn die Konfigurationsdatei an das System gesendet wird, wird die SIP-Amtsleitung neu gestartet und alle Anrufe in der Leitung werden unterbrochen.
Feld
Beschreibung
Leitungsnummer
Standardwert = Automatisch ausgefüllt. Bereich= 1 bis 249 (IP500 V2)/1 bis 349 (Server Edition).
Die Leitungsnummer muss für jede Leitung in der Konfiguration eindeutig sein. Bei IP500 V2-Systemen sind die Leitungsnummern 1 bis 16 für die interne Hardware reserviert.
ITSP-Domänenname
Standard = Leer.
Dieses Feld wird verwendet, um den Standard-Host-Teil der SIP URI in den Feldern From, To und R-URI anzugeben. Beispiel: Im SIP URI name@example.com ist der Host-Teil des URI example.com. Wenn leer, wird der Standard-Host vom Feldwert SIP-Leitung | SIP-Transport | ITSP-Proxy-Adresse bereitgestellt. Wenn mehrere Adressen im Feld ITSP-Proxyadresse definiert sind, muss dieses Feld definiert werden.
Für den Benutzer, der den Anruf tätigt, wird der Benutzerteil des „Von“-SIP-URI von den Einstellungen des SIP-URI-Kanaleintrags bestimmt, der zur Weiterleitung des Anruf genutzt wird (siehe SIP-Leitung | SIP-URI | Lokaler URI). Hierbei kann es sich um eine der folgenden Möglichkeiten handeln:
  • ein bestimmter Name, der im Feld „Lokaler URI“ des Kanaleintrags eingegeben wird.
  • oder die Angabe durch den unten festgelegten primären oder sekundären Authentifizierungsnamen
  • oder die Angabe durch den SIP-Namen des Benutzers, der den Anruf tätigt (Benutzer | SIP | SIP-Name).
Für das Ziel des Anrufs wird der Benutzerteil der „An“- und „R-URI“-Felder von den Wählfunktionscodes in der Form „9N/N"@example.com“ bestimmt, wobei N der Benutzerteil der SIP URI und „@example.com“ optional ist und zur Überschreibung im Host-Teil von „An“ und „R-URI“ verwendet werden kann.
Lokaler Domänenname
Standard = Leer.
Eine IP-Adresse oder ein SIP-Domänenname entsprechend den Anforderungen des Dienstanbieters. Wenn konfiguriert, wird der Wert für Lokaler Domänenname hier verwendet:
  • Header From und Contact
  • PAI-Header, wenn LeitungSIP erweitert aktiviert ist
  • Diversion-Header
Wenn sowohl ITSP-Domänenname als auch Lokaler Domänenname konfiguriert sind, hat der Lokale Domänenname Vorrang.
Lokaler Domänenname wird im Remote Party ID-Header nicht verwendet.
URI-Typ
Standard = SIP-URI.
Legen Sie das Format fest, das IP Office für SIP URI-Einträge in Headern verwendet.
  • SIP-URI – SIP-URI-Format verwenden. Beispiel: display <sip:content@hostname>
  • Tel. – Tel-URI-Format verwenden. Zum Beispiel +1-425-555-4567. Dies betrifft das Feld From bei ausgehenden Anrufen. Das Feld To für ausgehende Anrufe verwendet das von den Funktionscodes angegebene Format, das für das Routing ausgehender Anrufe verwendet wird.
  • SIPS – Verwenden Sie das SIPS-Format für alle URIs. SIPS kann nur verwendet werden, wenn Layer-4-Protokoll auf TLS festgelegt ist.
Standort
Standard = Cloud.
Sie können Standort-Werte für das IP Office-System und für einzelne Nebenstellen und Leitungen festlegen. Leitung einem Standort zuweisen:
  • Wendet die Einstellungen der Rufzulassungssteuerung (Call Admission Control, CAC) des Standorts auf die Leitung an.
  • Bei SIP-Leitungen, die RFC 4119/RFC 5139 unterstützen, können Notrufe, über die Leitung die Adressinformationen des Standorts enthalten.
Vorwahl
Landesvorwahl
Internationale Vorwahl
Landesvorwahl
IP Office verwendet diese Werte zur Anpassung der eingehenden Nummern an das Format, das für ausgehende Anrufe benötigt und in Systemverzeichnis-Einträgen verwendet wird.
  1. Beginnt die Nummer mit dem +-Symbol, wird das + durch Internationale Vorwahl ersetzt.
  2. Wenn Landesvorwahl festgelegt wurde:
    1. Wenn die Nummer mit Landesvorwahl oder mit Internationale Vorwahl plus Landesvorwahl beginnt, ersetzt sie IP Office durch Landesvorwahl.
    2. Wenn die Nummer nicht mit Landesvorwahl oder Internationale Vorwahl beginnt, fügt IP Office Internationale Vorwahl hinzu.
  3. Falls die eingehende Nummer weder mit Landesvorwahl noch mit Internationale Vorwahl beginnt, fügt IP Office Vorwahl hinzu.
Namenspriorität
Standard = Systemstandard.
Bei SIP-Amtsleitungen kann der von einer Nebenstelle angezeigte Anrufername entweder von der Amtsleitung bereitgestellt werden, oder der angezeigte Anrufername resultiert aus einem Vergleich, bei dem die Nummer mit einer Nebenstellennummer aus dem persönlichen Telefonbuch des Benutzers oder dem Systemtelefonbuch übereinstimmt. Diese Einstellung legt fest, welches Verfahren von der Leitung angewendet wird. Sie haben folgende Optionen:
  • Systemstandard: Die Systemeinstellung System | Telefonie | Telefonie | Standard-Namenspriorität wird verwendet.
  • Amtsleitung bevorzugen: Der von der Amtsleitung bereitgestellte Name wird angezeigt. Die Amtsleitung wird beispielsweise so konfiguriert, dass die Anrufernummer oder der Anrufername bereitgestellt wird. Das System sollte die Anrufer-Informationen so anzeigen, wie sie von der Amtsleitung bereitgestellt werden. Wenn die Amtsleitung keinen Namen bereitstellt, verwendet das System die Methode Verzeichnis bevorzugen.
  • Verzeichnis bevorzugen: Zuerst wird das persönliche Telefonbuch des Benutzers und anschließend das Systemtelefonbuch nach einer übereinstimmenden Rufnummer durchsucht. Die erste Übereinstimmung wird verwendet und erhält Priorität gegenüber dem von der SIP-Leitung bereitgestellten Namen. Wird keine Übereinstimmung gefunden, wird der von der Amtsleitung bereitgestellte Name verwendet, sofern dieser übermittelt wird.
Beschreibung
Standard = leer. Maximal 31 Zeichen.
In diesem Feld können Sie eine Beschreibung für den Konfigurationseintrag eingeben. Die Beschreibung wird nicht an anderer Stelle verwendet.
Netzwerktyp
Standard = Öffentlich.
Diese Option ist verfügbar, wenn System | Telefonie | Telefonie | Netzwerkkopplung beschränken aktiviert ist. Sie ermöglicht Ihnen, Querverbindungen als Öffentlich oder Privat einzustellen.
  • IP Office gibt „Nummer besetzt“ bei jedem Versuch aus, Anrufe auf einer privaten Querverbindung an eine öffentliche Querverbindung und umgekehrt zu verbinden.
  • Die Anrufeinschränkung schließt Vermittlungen, Rufweiterleitung und Konferenzgespräche ein.
  • Avaya empfiehlt den Gebrauch dieser Funktion nicht auf IP Office-Systemen, die eine der folgenden Funktionen nutzen: Netzwerk mit mehreren Standorten, VPNremote, Anwendung mit Telearbeiter-Modus.
Im Service
Standard = Ein.
Wenn dieses Feld nicht aktiviert ist, wird die SIP-Leitung deregistriert und steht für ankommende und ausgehende Anrufe nicht zur Verfügung.
Verfügbarkeitsprüfung
Standard = Ein.
Falls aktiviert, prüft das System regelmäßig mit den unten angeführten Methoden, ob die Amtsleitung in Betrieb ist. Die Überprüfung der Dienstbereitschaft der SIP-Amtsleitungen gewährleistet, dass die Leitung ausgehender Anrufe nicht durch das Warten auf eine Antwort auf einer SIP-Amtsleitung verzögert wird, die zur Zeit nicht betriebsbereit ist.
Die OPTIONEN-Nachrichten werden für UDP- und TCP-Amtsleitungen regelmäßig gesendet. Wird keine Antwort empfangen, wird die Amtsleitung außer Betrieb gesetzt.
Für Amtsleitungen, die DNS verwenden, gilt: Falls die IP-Adresse nicht aufgelöst werden kann oder die DNS-Zuordnung nicht mehr gilt, wird die Amtsleitung außer Betrieb gesetzt.

Sitzungstimer

Feld
Beschreibung
Aktualisierungsmethode
Standard = Automatisch.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung: Automatisch, Wiedereinladen oder Aktualisieren.
Wenn Auto ausgewählt ist, wenn UPDATE im Allow:-Header des entfernten SIP-Endpunkts ist, dann wird dies verwendet. Anderenfalls wird INVITE verwendet.
Timer (Sekunden)
Standard = Auf Anforderung. Bereich = 90 bis 64800
Dieses Feld gibt die Ablaufzeit der Sitzung an.  Nach der Hälfte der Ablaufzeit wird eine Sitzungsaktualisierungsnachricht gesendet. Wenn als Einstellung Auf Anforderung ausgewählt ist, sendet IP Office keine Sitzungsaktualisierungsmeldung, reagiert jedoch darauf.

Umleitung und Weiterleitung

Umleitung und blinde Weiterleitung werden separat konfiguriert. Sie sind standardmäßig deaktiviert.
Eine überwachte Übermittlung findet statt, wenn ein Rückfrageruf getätigt wird und REFER einen Replaces:-Header enthält, der die CallID eines anderen Anrufabschnitts angibt, den der REFERing Agent bereit im REFER-Ziel initiiert hat.
Hinweis:
  • Ändern Sie diese Einstellungen nicht, es sei denn, Sie werden vom SIP-Dienstanbieter angewiesen.
Feld
Beschreibung
Eingehender Anruf (überwacht) REFER
Standard = Automatisch.
Legt fest, ob IP Office ein REFER akzeptiert, das vom anderen Ende gesendet wird. Sie haben folgende Optionen:
  • Immer: Immer akzeptiert.
  • Auto: Wenn das andere Ende keine REFER-Unterstützung im Allow:-Header der OPTIONS-Antworten bekannt gibt, weist IP Office ein REFER von diesem Endpunkt zurück.
  • Nie: Nie akzeptiert.
Ausgehender Anruf (überwacht) REFER
Standard = Automatisch.
 Bestimmt, ob IP Office versucht, den REFER-Mechanismus zu verwenden, um eine Partei an einen Anrufabschnitt zu übermitteln, der bereits initiiert wurde, sodass die CallID in einen Replaces:-Header aufgenommen werden kann. Sie haben folgende Optionen:
  • Immer: Immer REFER verwenden.
  • Auto: Verwenden Sie den Allow:-Header der OPTIONS-Antworten, um zu bestimmen, ob der Endpunkt REFER unterstützt.
  • Nie: Nie REFER verwenden.
302 senden temporär verschoben
Standardwert = Aus.
Ein SIP-Antwortcode, der für die Umleitung eines nicht beantworteten eingehenden Anrufs verwendet wird. Es ist eine Antwort auf INVITE und kann nicht verwendet werden, nachdem 200 OK als Antwort auf INVITE gesendet wurde.
Ausgehender Anruf (blind) REFER
Standardwert = Aus.
Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Benutzer, Voicemailsystem oder IVR einen Anruf weiterleiten, indem REFER an einen Endpunkt gesendet wird, der keinen zweiten Anruf eingerichtet hat. In diesem Fall gibt es keinen Replaces:-Header, da es keine CallID zum Ersetzen des aktuellen gibt. Dadurch wird das andere Ende angewiesen, die Übertragung durch Initiierung des neuen Anrufs und Freigeben des aktuellen Anrufs mit IP Office durchzuführen.