Alternative Quelle

Zuletzt aktualisiert : Jul 15, 2025 |
Prolog-Informationen
Sie können auf der Seite System | Telefonie | Töne und Musik alternative MOH-Quellen angeben.
Sie können die alternativen Quellen als Quelle für Wartemusik für ein Routing eingehender Anrufe oder eine Gruppe zuweisen.
  • Diese zugewiesene MOH-Quelle überschreibt jede aktuelle MOH-Quelle, die mit dem Anruf verknüpft ist.
  • Die zugewiesene MOH-Quelle bleibt dem Anruf zugeordnet, während er sich im IP Office-System bewegt. Dazu wird die Nummer der MOH-Quelle verwendet (wobei 1 die Nummer der Standardsystemquelle ist).
  • Wenn der Anruf in ein anderes IP Office-System in einem Netzwerk mit mehreren Standorten verschoben wird, wird die Quelle mit derselben Nummer des anderen Systems verwendet, wenn sie auch auf diesem System konfiguriert ist.

Alternative IP500 V2-Quellen

Für IP500 V2-Systeme können bis zu 3 alternative Quellen angegeben werden. Folgende alternative Quellen werden unterstützt:
Alternative Option
Beschreibung
WAV:<filename>
Spielen Sie eine bestimmte Datei von Anfang an ab oder, falls sie bereits in benutzt wird, von dem Punkt, zu dem sie bereits abgespielt ist.
  • Der <filename>-Parameter gibt den Namen der abzuspielenden Datei an.
    • Bis zu 27 IA5-Zeichen ohne Leerzeichen.
    • Beliebige Dateierweiterung
    • Auf Linux-basierten Systemen ist beim Dateinamen auf die Groß-/Kleinschreibung zu achten.
  • Der Speicherort der Datei ist /system/primary.
  • Wird die Quelle aktiviert, beginnt die Wiedergabe an der Stelle, an der sie zuletzt endete, und nicht jedes Mal von vorn.
  • Alle Benutzer, die dieser Quelle gleichzeitig zuhören, hören das Gleiche.
XTN:<extension>
Spielen Sie die Quelle mit Verbindung zu einem Port für eine analoge Nebenstelle auf einem IP500 V2-System ab.
  • Sie können eine beliebige analoge Nebenstelle, deren Gerätekategorie als MOH-Quelle festgelegt ist, als alternative Quelle bestimmen.
  • Der <extension>-Parameter gibt die Nummer der Basis-Nebenstelle der analogen Nebenstelle an. Beispiel: XTN:224

Linux-basiertes IP Office-System

Für ein Linux-basiertes IP Office-System können Sie bis zu 31 alternative Quellen festlegen. Die verschiedenen Arten alternativer Quellen sind:
Alternative Option
Beschreibung
LINE:<X>,<Y>
Verwenden Sie eine alternative Quelle von einem anderen IP Office-System im Netzwerk.
  • Sie geben die Leitungsquelle mit zwei Parametern an:
    • <X> = Die Leitungsnummer der Verbindung mit dem anderen Linux-basierten IP Office-System (nicht die ausgehende Gruppen-ID).
    • <Y> = Die Nummer der MOH-Quelle auf dem anderen Linux-Server.
      • Alternative Quellen aus WAVRST und WAVDIRRST werden nicht unterstützt.
  • Wenn IP Office die Quelle benötigt, erstellt es einen VoIP-Anruf an das IP Office-System der Quelle. Dies nutzt die Anrufkapazität der Querverbindung und kann CAC-Beschränkungen unterliegen.
  • IP Office trennt Anrufe an die Quelle nach 30 Sekunden ohne Verwendung . Sie können die Zeit mit der NoUser-Quellnummer HOLD_MUSIC_TIMEOUT=x ändern. x ist die Anzahl der Sekunden. Die Bereich beträgt 1 bis 600 Sekunden.
USB:<n>
Spielen Sie Musik ab, die von einem mit dem IP Office-System verbundenen USB-Soundgerät gestreamt wird.
  • IP Office unterstützt bis zu vier USB-Quellen. Keine Unterstützung auf virtuellen IP Office-Systemen.
  • <n> ist die logische USB-Gerätenummer.
    • USB:1 ist die erste gefundene Quelle. Dieses IP Office verwendet diese automatisch als Systemquelle, wenn diese auf Extern festgelegt ist.
    • Linux-Server nummerieren zusätzliche Geräte nacheinander. Zum Beispiel: USB:1, USB:2 usw.
  • IP Office konfiguriert sich automatisch wie folgt:
    • Es wird Line-Eingang ausgewählt und die Lautstärke auf nahezu maximale Stufe eingestellt.
    • Wenn kein Line-Eingang identifiziert werden kann, wird der Mikrofoneingang verwendet.
  • Externe USB-Audiogeräte können bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden. Beim Hinzufügen oder Entfernen von USB-Soundkarten ist jedoch Vorsicht geboten, da dadurch möglicherweise die logische Nummer des Gerätes geändert wird.
    • Steht keine USB-MOH-Quelle zur Verfügung, wird der Standard-MOH-Ton wiedergegeben.
WAV:<filename>
Spielen Sie eine bestimmte Datei von Anfang an ab oder, falls sie bereits in benutzt wird, von dem Punkt, zu dem sie bereits abgespielt ist.
  • Der <filename>-Parameter gibt den Namen der abzuspielenden Datei an:
    • Bis zu 27 IA5-Zeichen ohne Leerzeichen.
    • Beliebige Dateierweiterung
    • Auf Linux-basierten Systemen ist beim Dateinamen auf die Groß-/Kleinschreibung zu achten.
  • Der Speicherort der Datei ist opt/ipoffice/system/primary.
  • Bei Verwendung der Quelle beginnt die Wiedergabe nicht von vorn, sondern an der Stelle, an der sie zuletzt endete.
  • Alle Benutzer, die dieser Quelle gleichzeitig zuhören, hören das Gleiche.
WAVRST:<file>
Geben Sie eine bestimmte Datei für jeden Anrufer von vorn wieder.
  • Funktioniert ähnlich wie WAV:<filename> oben, doch beginnt für jeden Anrufer die Wiedergabe von vorn.
WAVDIR:
Spielen Sie die Dateien ab, die sich im mohwavdir-Verzeichnis des IP Office-Systems befinden.
  • Das verwendete Verzeichnis ist /disk/tones/mohwavdir (Dateimanager-Zugriff).
  • Unterstützt bis zu 255 Dateien. Jede Datei kann bis zu 10 Minuten lang sein.
  • Die Dateien werden in alphabetischer Reihenfolge der Dateinamen wiedergegeben (zuerst Zahlen, dann kleingeschriebene und zuletzt großgeschriebene Buchstaben).
  • Alle Benutzer, die der Quelle zuhören, hören stets das gleiche.
  • Auf einem IP Office-System wird nur ein WAVDIR:- oder WAVDIRRST:-Eintrag unterstützt.
WAVDIRRST:
Spielen Sie die Dateien ab, die sich im mohwavdir-Verzeichnis des IP Office-Systems befinden, für jeden Anrufer neu beginnend von der ersten Datei.
  • Funktioniert ähnlich wie WAVDIR: oben, doch beginnt die Wiedergabe für jede Anrufer-Wiedergabe wieder mit der ersten Datei im Ordner.
  • Auf einem IP Office-System wird nur ein WAVDIR:- oder WAVDIRRST:-Eintrag unterstützt.