Zuletzt aktualisiert : May 01, 2016 |
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Prolog-Informationen
Resource Id: system_codecs:80101
Auf dieser Registerkarte werden die Codecs festgelegt, die für alle IP-Leitungen und -Nebenstellen verfügbar sind, sowie die Standardreihenfolge der Codec-Präferenz.
  • Avaya-H.323-Telefone unterstützen G.723 nicht und ignorieren es, wenn es ausgewählt wird.
  • Bei IP Office-Systemen mit H.323-Leitungen und -Nebenstellen muss einer der G.711-Codecs ausgewählt werden.
  • G.723 und G.729b werden von Linux-basierten IP Office-Systemen nicht unterstützt.
  • Die Anzahl der von IP500 VCM 32- und IP500 VCM 64-Karten bereitgestellten Kanäle, bis zu 32 bzw. 64, hängt von den aktuell verwendeten Codecs ab. Dies gilt auch für IP500 VCM 32 V2- und IP500 VCM 64 V2-Karten. Die folgende Tabelle geht davon aus, dass alle Anrufe, die das VCM nutzen, den gleichen Codec verwenden.
    Codec
    IP500 VCM 32 IP500 VCM 32 V2
    IP500 VCM 64 IP500 VCM 64 V2
    G.711
    32
    64
    G.729a
    30
    60
    G.723
    22
    44
    G.722
    30
    60
Durchsagen von einem IP-Gerät nutzen den bevorzugten Codec dieses Geräts. Es ist die Aufgabe des Systemadministrators, sicherzustellen, dass alle Zieltelefone der Gruppendurchsage den Codec unterstützen.
Diese Einstellungen können nicht zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist ein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
DTMF-Konflikt für Telefone ignorieren
Standard = Aktiviert.
Wenn diese Option aktiviert ist, sind die folgenden Einstellungen sichtbar und konfigurierbar:
  • Nebenstelle | H.323-Nebenstelle | VoIP | Erfordert DTMF
  • Nebenstelle | SIP-Nebenstelle | VoIP | Erfordert DTMF
Wenn diese Option aktiviert ist, werden bei Verbindungsprüfungen DTMF-Prüfungen vom System ignoriert, wenn der Anruf zwischen zwei VoIP-Telefonen erfolgt und die Einstellung Erfordert DTMF der Nebenstelle auf Aus festgelegt ist. Die beiden Telefone können sich dabei in verschiedenen Systemen in einer Server Edition- oder SCN-Umgebung befinden.
Direktverbindungen innerhalb von NAT-Standort zulassen
Standard = aus.
Wenn diese Option aktiviert ist, lässt das System Direktverbindungen zwischen Geräten hinter demselben NAT zu. Geräte befinden sich hinter demselben NAT, wenn ihre öffentlichen IP-Adressen identisch sind.
  • Direktverbindungen sind möglicherweise immer noch nicht möglich, wenn andere Einstellungen wie Codecs, NAT-Einstellungen oder Sicherheitseinstellungen abweichen.
Standardmäßig sind Direktverbindungen zwischen allen Gerätetypen (H.323- und SIP-Remote Worker und IP Office-Leitungen hinter einem NAT) zulässig. Falls Router mit H.323 oder SIP ALG vorhanden sind, kann es empfehlenswert sein, Direktverbindungen nur zwischen bestimmten Kategorien von Geräten zuzulassen. Dies kann durch Hinzufügen der NoUser-Ausgangsnummer MEDIA_NAT_DM_INTERNAL konfiguriert werden. Diesbezügliche Informationen finden Sie unter Benutzer | Quellnummern.
Direktverbindungen für simultane Clients deaktivieren
Standard = deaktiviert
Wenn diese Option aktiviert ist, sind die Einstellungen für Direktverbindungen innerhalb von NAT-Standort zulassen für Datensätze virtueller Nebenstellen deaktiviert.
RFC2833-Standardnutzlast
Standard = 101. Bereich = 96 bis 127.
Dieses Feld gibt den Standardwert für die RFC2833 Dynamic Payload Negotiation. Dienstanbieter, die Dynamic Payload Negotiation nicht unterstützen, benötigen hier möglicherweise einen Festwert.
OPUS-Standardnutzlast
Standard = 116.
Dieses Feld legt den Standardwert und den Bereich fest, der für den Opus-Codec verwendet werden soll.
Dieses Feld wird nur für Linux-basierte Systeme verwendet.
Hinweis:
Dieses Feld ist bei IP500v2 nicht verfügbar, aber die Einstellungen Unbekannter Codec-Durchlauf und OPUS können individuell festgelegt werden.
Verfügbare Codecs
In dieser Liste sind die vom System unterstützten und die zur Verwendung ausgewählten Codecs aufgeführt. Die in dieser Liste ausgewählten Codecs stehen dann in anderen Codec-Listen, die in den Konfigurationseinstellungen angezeigt werden, zur Verfügung. Beispiel: Die benachbarte Liste Standardauswahl und die individuelle benutzerdefinierte Auswahlliste der IP-Leitungen und -Nebenstellen.
Andere:
Wird ein Codec aus dieser Liste entfernt, so wird er auch automatisch aus den Codec-Listen jeder einzelnen Leitung und Nebenstelle gelöscht, die ihn verwendet.
Die unterstützten Codecs (in der Standardreihenfolge) sind: Opus, G.711 A-Law, G.711 U-Law, G.722, G.729 und G.723.1. Die Standardreihenfolge der G.711-Codecs hängt von den Standard-Kompandierungseinstellungen des Systems ab. G.723.1 und G.729b werden auf Linux-Systemen nicht unterstützt.
Standard-Codec-Auswahl
Standardmäßig ist die Einstellung Codec-Auswahl aller zum System hinzugefügten IP (H323 und SIP)-Leitungen und -Nebenstellen auf Systemstandard eingestellt. Diese Einstellung entspricht der Codec-Auswahl in dieser Liste. Sie können die Schaltflächen zwischen diesen beiden Listen verwenden, um Codecs zwischen den Bereichen Nicht verwendet und Ausgewählt der Liste zu verschieben und die Reihenfolge der Codecs in der ausgewählten Codec-Liste zu ändern.