Line (Leitung)

Zuletzt aktualisiert : Nov 26, 2021 |
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Prolog-Informationen
Resource Id: Line:9500

Zusätzliche Konfigurationsinformationen

Informationen zu den SCN-Ausfallsicherheitsoptionen finden Sie unter Ausfallsicherheit der Server Edition.

Konfigurationseinstellungen

Diese Einstellungen können zusammengeführt werden. Für Änderungen an diesen Einstellungen ist kein Neustart des Systems erforderlich.
Feld
Beschreibung
Leitungsnummer
Standardwert = Automatisch ausgefüllt. Bereich= 1 bis 249 (IP500 V2)/349 (Server Edition).
Geben Sie die gewünschte Leitungsnummer ein. Bitte beachten Sie, dass diese eindeutig sein muss. Bei IP500 V2-Systemen sind die Leitungsnummern 1 bis 16 für die interne Hardware reserviert.
Beschreibung
Standard = leer. Maximal 31 Zeichen.
In diesem Feld können Sie eine Beschreibung für den Konfigurationseintrag eingeben. Die Beschreibung wird nicht an anderer Stelle verwendet.
Übertragungstyp
Standardwert = Proprietär.
Mögliche Optionen sind
  • Proprietär: Der standardmäßige Verbindungstyp beim Verbinden von zwei IP Office-Systemen.
  • WebSocket-Client/WebSocket-Server: Eine WebSocket-Verbindung ist eine HTTP/HTTPS-initiierte TCP-Pipe, durch die Rufsignalisierung und Netzwerksignalisierung getunnelt wird. Dieser Transporttyp wird für das Verbinden von IP Office-Systemen über die Cloud verwendet.
    Durch Auswahl einer der WebSocket-Optionen werden das Feld Sicherheit und die Felder Kennwort aktiviert.
Netzwerkebene
Standardwert = SCN.
Mögliche Optionen sind
  • Keine: Es werden keine Zusatzdienste unterstützt.
  • SCN: Diese Option wird verwendet, um das IP Office-System mit einem Netzwerk mit mehreren Standorten zu verknüpfen. Die Systeme innerhalb eines Netzwerks mit mehreren Standorten tauschen automatisch Informationen über Benutzer und Nebenstellen aus, sodass Remote-Benutzer ohne zusätzliche Konfiguration auf dem lokalen IP Office-System angerufen werden können.
Sicherheit
Standardwert = Nicht gesichert.
Das Sicherheitsfeld ist verfügbar, wenn Transporttyp auf WebSocket-Client oder WebSocket-Server gesetzt ist.
Mögliche Optionen sind
  • Ungesichert: Die Verbindung verwendet HTTP/TCP.
  • Mittel: Die Verbindung verwendet HTTPS/TLS.
  • Hoch: Die Verbindung verwendet HTTPS/TLS. Der Serverzertifikatsspeicher muss das Client-Identitätszertifikat enthalten.
Netzwerktyp
Standard = Öffentlich.
Diese Option ist verfügbar, wenn System | Telefonie | Telefonie | Netzwerkkopplung beschränken aktiviert ist. Sie ermöglicht Ihnen, Querverbindungen als Öffentlich oder Privat einzustellen.
  • IP Office gibt „Nummer besetzt“ bei jedem Versuch aus, Anrufe auf einer privaten Querverbindung an eine öffentliche Querverbindung und umgekehrt zu verbinden.
  • Die Anrufeinschränkung schließt Vermittlungen, Rufweiterleitung und Konferenzgespräche ein.
  • Avaya empfiehlt den Gebrauch dieser Funktion nicht auf IP Office-Systemen, die eine der folgenden Funktionen nutzen: Netzwerk mit mehreren Standorten, VPNremote, Anwendung mit Telearbeiter-Modus.
Standortspezifische Daten einschließen
Standardwert = Aus.
Aktiviert, wenn Netzwerktyp auf Privat festgelegt ist. Auf Ein gesetzt, wenn der PBX am anderen Ende der Amtsleitung gebührenkompatibel ist.
Telefonnummer
Standard = Leer.
Dient zum Notieren der Telefonnummer dieser Leitung. Nur zur Information.
Präfix
Standard = Leer.
So wird die Vorwahl verwendet:
  • Bei eingehenden Anrufen Die ISDN-Meldung ordnet den Anruftyp zu (national, international oder unbekannt). Wenn der Anruftyp unbekannt ist, wird die Nummer im Feld Vorwahl der ICLID hinzugefügt.
  • Bei ausgehenden Anrufen Die Vorwahl wird nicht entfernt, darum sollten alle Vorwahlen, die für externe Leitungspräsentation nicht geeignet sind, mit Funktionscodes entfernt werden.  
Ausgehende Gruppen-ID
Standard = 1. Bereich 0 bis 99999.
Wenn ein Funktionscode eine zu wählende Nummer angibt, belegt IP Office eine der verfügbaren Leitungen mit einem übereinstimmenden Ausgehende Gruppennummer.
In einem Server Edition/Select-Netzwerk muss die in einem System für Leitungen zu einem System verwendete Ausgehende Gruppennummer innerhalb des Netzwerks eindeutig sein.
Reservierte Gruppennummern
  • 0 – In Server Edition/Select-Netzwerken darf die Nummer 0 nicht verwendet werden.
  • 90000 bis 99999 – Für die Verwendung durch das System reserviert (nicht erzwungen).
    • 96666 – für ACO-Leitungen verwenden.
    • 98888 – Bei IP Office-Bereitstellungen in Enterprise Branch-Umgebungen für die SM-Leitung reserviert.
    • 99001–99148 – In Server Edition/Select-Netzwerken für die IP Office-Leitungen von den primären und sekundären Servern zu den einzelnen Erweiterungssystemen im Netzwerk reserviert.
    • 99998 – In Server Edition/Select-Netzwerken für die IP Office-Leitungen zum sekundären Server reserviert.
    • 99999 – In Server Edition/Select-Netzwerken für die IP Office-Leitungen zum primären Server reserviert.
Anzahl der Kanäle
Standardwert = 20. Bereich 1 bis 250; 1 bis 500 für Select-Systeme.
Definiert die Anzahl der betriebsbereiten Kanäle, die auf dieser Leitung zur Verfügung stehen.
Ausgehende Kanäle
Standardwert = 20, Bereich 0 bis 250; 0 bis 500 für Select-Systeme.
Hier wird die Anzahl der Kanäle definiert, die auf dieser Leitung für ausgehende Anrufe verfügbar sind. Dieser Wert sollte in der Regel der Anzahl der Kanäle entsprechen, kann aber verringert werden, um sicherzustellen, dass eingehende Anrufe nicht von ausgehenden blockiert werden können.

Gateway

Feld
Beschreibung
Adresse
Standard = Leer.
Geben Sie die IP-Adresse des Geräts auf der Remote-Seite ein. Diese Adresse darf nicht gemeinsam mit einer anderen IP-Leitung (H.323, SIP, SES oder IP DECT) verwendet werden.
Standort
Standard = Cloud.
Sie können Standort-Werte für das IP Office-System und für einzelne Nebenstellen und Leitungen festlegen. Leitung einem Standort zuweisen:
  • Wendet die Einstellungen der Rufzulassungssteuerung (Call Admission Control, CAC) des Standorts auf die Leitung an.
  • Bei SIP-Leitungen, die RFC 4119/RFC 5139 unterstützen, können Notrufe, über die Leitung die Adressinformationen des Standorts enthalten.
Kennwort
Kennwort bestätigen
Standard = Leer.
Das Feld Kennwort ist verfügbar, wenn Transporttyp auf WebSocket-Server oder WebSocket-Client gesetzt ist.
WebSockets sind bidirektionale HTTP- oder HTTPS-Kommunikations-Pipes, die von einem Client zu einem Server initiiert werden. Sie erlauben Clients hinter einer lokalen Firewall, das Internet zu einem Server zu überqueren, indem bekannte Ports und Protokolle verwendet werden. Ein übereinstimmendes Kennwort muss an jedem Ende der Leitung festgelegt werden.
Port
Wenn Transporttyp auf Proprietär gesetzt ist, lautet der Standardport 1720 und kann nicht geändert werden.
Wenn Transporttyp auf WebSocket-Client gesetzt ist, lautet der Standardport 80.
Das Feld Port ist nicht verfügbar, wenn Transporttyp auf WebSocket-Server gesetzt ist. Die HTTP- und HTTPS-Empfangsports werden auf Systemebene in den Sicherheitseinstellungen auf der Registerkarte Systemdetails definiert.

SCN-Ausfallsicherheitsoptionen

Diese Optionen sind nur verfügbar, wenn die Option Netzwerkebene auf SCN gesetzt wurde. Diese Funktion soll einen Mindestbetrieb während der Behebung lokaler IP Office-Probleme gewährleisten.
Weitere Informationen zu den SCN-Ausfallsicherheitsoptionen finden Sie im Handbuch Ausfallsicherheit von IP Office – Überblick.
Feld
Beschreibung
Unterstützt Ausfallsicherheit
Standardwert = Aus.
Die Felder sind verfügbar, wenn Netzwerkebene auf SCN gesetzt ist. Ist dies ausgewählt, sind alle verfügbaren Optionen standardmäßig auf Ein gesetzt.
Sichert meine IP-Telefone
Standardwert = Aus.
Wenn die Option ausgewählt ist, werden Informationen über die registrierten Telefone und Benutzer dieser Telefone vom lokalen System an das Reservesystem weitergegeben. Wenn das lokale System für die Telefone nicht mehr sichtbar ist, werden die Telefone beim Reservesystem neu registriert. Bei Telefonen, die beim Reservesystem registriert wurden, wird auf dem Display ein R angezeigt.
Beachten Sie: Die Leitungseinstellungen von IP Office können zwar zusammengeführt werden, bei der Änderung auf diese Einstellung müssen die IP-Telefone aber neu gestartet werden, damit sie die Änderung ihres Failover-Ziels erkennen.
Wenn die Einstellung System | Telefonie | Telefonie | Telefon-Failback auf Automatisch festgelegt und der primäre Server des Telefons seit mehr als 10 Minuten aktiv ist, veranlasst das System, dass für Telefone im Ruhezustand eine Failback-Wiederherstellung zum ursprünglichen System durchgeführt wird.
Bei Verwendung der Sicherung für Ausfallsicherheit zur Unterstützung von Avaya IP-Telefonen dürfen Nebenstelle automatisch erstellen und Benutzer automatisch erstellen nach der Erstkonfiguration oder jeder nachfolgenden Hinzufügung neuer Nebenstellen und Benutzer nicht aktiviert bleiben. Wenn die Optionen zum automatischen Erstellen in einem System aktiviert bleiben, das als Failover-Ziel verwendet wird, kann dies in Szenarien mit mehreren Ausfällen zu doppelten Nebenstellen-/Benutzerdatensätzen im Multi-Site-Netzwerk führen.
Sichert meine Huntgruppen
Standardwert = Aus.
Diese Option ist nur für die IP Office-Leitung zwischen dem Server Edition Primary-Server und dem Server Edition Secondary-Server verfügbar.
Wenn diese Option ausgewählt ist, werden alle Sammelanschlüsse, die das lokale System dem Netzwerk bekannt gibt, vom Reservesystem angezeigt, wenn ein Ausweichen nötig ist. Dies wird ausgelöst, wenn Telefone, die beim lokalen System registriert sind, beim Reservesystem registriert werden. Die Option Reservesystem für meine IP-Telefone von oben muss ebenfalls aktiviert sein.
Wenn diese Funktion verwendet wird, sind nur die folgenden Sammelanschlussteilnehmer verfügbar:
  • Wenn es sich um einen dezentralen Sammelanschluss gehandelt hat, bleiben alle Teilnehmer, die in anderen Systemen Remote-Teilnehmer waren, im Netzwerk weiterhin sichtbar.
  • Lokale Teilnehmer, die kein Hot Desking auf ein anderes IP Office-System durchgeführt haben, bleiben weiterhin sichtbar im Netzwerk.
Wenn das lokale System dem Reservesystem wieder angezeigt wird, werden die Gruppen wieder dem lokalen System bekanntgegeben.
Sichert meine Voicemail
Standardwert = Aus.
Diese Option kann verwendet werden, wenn das lokale System den vom Netzwerk verwendeten Voicemail Pro-Server hostet. Wird diese Option ausgewählt, übernimmt das Reservesystem die Rolle des Hosts für den Voicemail-Server, wenn das lokale System für den Voicemail-Server nicht mehr sichtbar ist. In Server Edition-Netzwerken ist diese Option nur auf der H.323-Amtsleitung vom primären Server zum sekundären Server verfügbar. Es wird davon ausgegangen, dass sie aktiviert ist, und sie wird automatisch von der Ausfallsicherheitsverwaltung eingestellt.
Für diese Option benötigt das Reservesystem Lizenzen für die Voicemail Pro-Funktionen, die in Ausweichzeiträumen erforderlich sind.
Sichert meine IP DECT-Telefone
Standardwert = Aus.
Diese Option wird bei im System registrierten Avaya IP DECT-Telefonen verwendet. Wenn die Option ausgewählt ist, werden Informationen über die registrierten Telefone und Benutzer dieser Telefone an das Reservesystem weitergegeben.
Wenn das lokale System für die Telefone nicht mehr sichtbar ist, werden die Telefone beim Reservesystem neu registriert. Alle Benutzer, die diese Telefone gerade benutzen, werden dann wie beim Hot Desking im Reservesystem angezeigt. Wenn das lokale IP Office-System auf dem Netzwerk wiederhergestellt wird, werden die Telefone nicht automatisch dort neu registriert. Das Telefon muss entweder durch Aus- und Einschalten oder über System Status Application von IP Office zurückgesetzt werden. Bei Telefonen, die beim Reservesystem registriert wurden, wird auf dem Display ein R angezeigt.
Hinweis:
Dieser Konfigurationsparameter kann nur bei der IP Office-Leitung auf Ein gesetzt sein.
Sichert mein one-X Portal
Standardwert = Aus.
Diese Option ist in Server Edition Select-Bereitstellungen und nur für die IP Office-Leitung zwischen dem Server Edition Primary-Server und dem Server Edition Secondary-Server verfügbar.
Wenn auf „Ein“ festgelegt, ermöglicht diese Einstellung die Ausfallsicherheit von one-X Portal und aktiviert das Reserve-one-X Portal auf dem sekundären Server Edition-Server.
Sichert meine Konferenzen
Standard = Aus
Diese Option ist für die Leitung vom primären zum sekundären Server in Linux-basierten Netzwerken verfügbar. Wenn diese Option aktiviert ist, stellt der sekundäre Server das Hosting für systemeigene Einwahlkonferenzen bereit, wenn der primäre Server nicht verfügbar ist.